Murray greift Federer an: Neuer Business-Coup sorgt für Wirbel
Andy Murray sorgt abseits des Courts für Schlagzeilen und steigt ins Laufschuh-Business ein. Die humorvolle Ankündigung kommt dabei nicht ohne Seitenhieb auf Roger Federer aus.
von Isabella Walser-Bürgler
zuletzt bearbeitet:
03.04.2026, 19:29 Uhr

Nach seinem Karriereende bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris und seiner kurzen Coachingkarriere im Team Djokovic schlägt Andy Murray nun ein neues Kapitel auf. Der dreifache Grand-Slam-Sieger hat eine Partnerschaft mit der britischen Marke Hylo Athletics verkündet und steigt damit in die boomende Welt der Laufschuhe ein.
Das Besondere: Die Produkte setzen auf Nachhaltigkeit. Hergestellt aus natürlichen Rohstoffen wie Mais und Bohnen sollen die Schuhe biologisch abbaubar sein. Damit setzt Hylo Athletics einen bewussten Kontrast zur klassischen Sportartikelindustrie.
Humorvolle Spitze Richtung Federer
Die Präsentation der Kollaboration erfolgte dabei mit einem augenzwinkernden Werbeclip. Darin sieht man Murray in einer chaotischen Pressekonferenz, bei der Journalisten ihm immer wieder dieselbe Frage stellen: Will er etwa Roger Federer Konkurrenz machen?
Der Hintergrund liegt auf der Hand. Federer ist längst erfolgreich im Laufschuh-Business etabliert und hat mit seiner Beteiligung an On Running ein Milliardenunternehmen aufgebaut.
“Hat nichts mit Roger zu tun”
Murray selbst spielt im Werbeclip die Verbindung herunter. Er betont, dass sein Einstieg nichts mit Federers Erfolg zu tun habe und verweist stattdessen auf seine eigenen sportlichen Errungenschaften. Diese Mischung aus Ernst und Ironie macht den Clip gerade so wirkungsvoll. Die alte Rivalität wird nicht neu entfacht, aber sie schwingt in jeder Szene subtil mit.
Vom Court ins Business
Die einstigen Begegnungen auf dem Court waren indes durchaus eng. In 25 Begegnungen gewann Federer vierzehn, Murray elf Mal. Heute tragen beide ihre Duelle auf einer anderen Bühne aus, allerdings mit einem ähnlichen Ansatz: Nachhaltigkeit statt Luxus-Image, Understatement statt Glamour.
