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Naomi Osaka enttäuscht über Verschiebung der Olympischen Spiele

Naomi Osaka hat mit Enttäuschung, aber auch Verständnis auf die Verschiebung der Olympischen Spiele in ihrer Heimat Japan reagiert. "Am Ende wird uns der Sport wieder einen und für uns da sein. Aber diese Zeit ist nicht jetzt", schrieb die ehemalige Nummer eins der Weltrangliste bei Twitter.

von SID
zuletzt bearbeitet: 29.03.2020, 13:13 Uhr

Wegen der Corona-Pandemie sollen die Sommerspiele in Tokio erst 2021 stattfinden. "Jeder weiß, wie viel Olympia mir bedeutet und wie stolz ich sein werde, in meiner Heimat zu spielen. Natürlich bin ich enttäuscht, dass dies nicht in diesem Jahr der Fall sein wird. Aber ich unterstütze die Entscheidung zu 100 Prozent", führte die 22-Jährige weiter aus.

"Jetzt gilt es für Menschen aus allen Ländern und von allen Hintergründen, zusammenzuhalten und so viele Leben wie möglich zu retten. Das ist, was den Olympischen Geist ausmacht", schrieb Osaka weiter.

Osaka hatte 2018 bei den US Open als erste Japanerin ein Grand-Slam-Turnier gewonnen, 2019 siegte sie auch bei den Australian Open. In der vergangenen Saison stand sie insgesamt 25 Wochen lang auf Platz eins der WTA-Weltrangliste. In ihrer Heimat gilt Osaka als absoluter Megastar.

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Sonntag
29.03.2020, 15:30 Uhr
zuletzt bearbeitet: 29.03.2020, 13:13 Uhr