Navratilova: Sabalenka und Rybakina wie Sinner und Alcaraz?
Vor Beginn des WTA-Tour-1000-Turniers in Indian Wells hat Martina Navratilova eine klare Favoritin benannt. Nun, eigentlich deren zwei.
von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet:
03.03.2026, 08:03 Uhr

Martina Navratilova kennt sich mit Rivalitäten aus, die in der Tschechoslowakei geborene Legende duellierte sich schließlich jahrelang mit Chris Evert um die größten Titel in der Tennisszene. Ehe dann Stefanie Graf um die Ecke kam. Und den Laden gehörig aufmischte.
Nun bewegen sich Jannik Sinner und Carlos Alcaraz gerade in eben jenen Sphären. Die letzten neun Titel bei Grand-Slam-Events haben die beiden aktuellen Dominantoren der ATP-Tour untereinander aufgeteilt, im Zweifel mit Endspielsiegen gegen den jeweils anderen (was alleine 2025 drei Mal der Fall war). Bei den Frauen sieht Martina Navratilova nun tatsächlich Potenzial, dass sich eine ähnliche Dominanz entwickeln könnte.
Navratilova sieht Rybakina als erste Herausforderin
Die erste Kandidatin dafür ist klar: Aryna Sabalenka steht auf der WTA-Tour ziemlich eindeutig an der Spitze, auch wenn die Belarussin im vergangenen Jahr nur ein Major gewonnen konnte (bei den US Open). Als erste Herausforderin sieht Martina Navratilova aber nicht etwa Iga Swiatek (Die müsse ihr „Mojo“ wiederfinden) oder Coco Gauff (die wiederum müsse ein paar Dinge in ihrem Spiel klären), sondern Elena Rybakina.
Was natürlich Sinn macht. Denn Rybakina hat die letzten beiden großen Frauen-Titel geholt: Im späten Herbst bei den WTA Finals in Riad. Und zu Beginn des Jahres bei den Australian Open. „So wie die Dinge gerade laufen und wenn Rybakina topfit ist, dann sind das die beiden besten Spielerinnen“, so Navratilova in ihrer Vorschau auf das 1000er in Indian Wells. „Die beiden könnten sogar nah an das Level von jannik Sinner und Carlos Alcaraz rankommen, wenn es so weiter geht.“
