WTA Merida: Cristina Bucsa fährt größten Karrieretitel ein
Beim WTA-500-Turnier in Merida ist die Spanierin Cristina Bucsa nach ihrem Halbfinalerfolg gegen die Italienerin Jasmine Paolini im Endspiel mit einem Dreisatz-Erfolg gegen Magdalena Frech aus Polen auch den letzten Schritt gegangen und feierte damit ihren größten Karriereerfolg im Einzel. Anschließend triumphierte sie auch im Doppel an der Seite der Chinesin Xinyu Jiang.
von Dietmar Kaspar
zuletzt bearbeitet:
02.03.2026, 07:40 Uhr

Für die Spanierin Cristina Bucsa dürfte das Turnier in Merida für immer unvergessen bleiben. Konnte die 28-jährige davor in ihrer Karriere bislang lediglich einen WTA-Challenger-Titel in der Kategorie 125 einfahren, legte sie in Mexico einen spektakulären Traumlauf hin. Ohne Satzverlust marschierte sie ins Endspiel und ließ sich dabei auch im Halbfinale von der zweifachen Grand-Slam-Finalistin Jasmine Paolini aus Italien nicht stoppen, die das Feld angeführt hatte.
Im Finale sollte Bucsa jedoch die größte Gegenwehr im Turnier erfahren. Zwar spazierte Nr. 63 der Welt zum Gewinn des ersten Durchgangs und ließ ihre Gegnerin dabei nur einmal anschreiben, sah sich aber im zweiten Akt schnell mit 0:3 in Hintertreffen und musste in der Folge den Satzgleichstand hinnehmen. Im Entscheidungssatz knüpfte die gebürtige Moldauerin, die seit 2015 für Spanien startet, an ihre Leistung im ersten Durchgang an und erspielte sich einen 5:2-Vorsprung. Zwar musste sie am Ende noch einmal etwas zittern, konnte aber ihrer gleichaltrigen Gegnerin zum Abschluss noch einmal das Service abnehmen, die ihr den finalen 6:1, 4:6, 6:4-Endstand nach 2:15 Stunden mit einem Doppelfehler servierte.
Mit dem größten Einzelerfolg ihrer Laufbahn verbessert sich Bucsa in der Weltrangliste um 32 Positionen auf Rang 31 und steht damit auf einem neuen Karrierehoch, das bislang bei Platz 50 stand.
Titel-Double mit Zweisatz-Erfolg im Doppelfinale
Dass die Spanierin auch Doppel kann, demonstrierte sie bereits mehrfach in ihrer bisherigen Karriere. Im Vorfeld triumphierte Bucsa an der Seite ihrer Landsfrau Soribes Tormo nicht nur beim WTA-1000er-Event in Madrid, sondern sicherte sich mit ihr in Paris auch die Bronzemedaille bei Olympia. Auch im Endspiel in Merida war sie mit der Chinesin Xinyu Jiang nicht zu stoppen und machte mit dem 6:4, 6:1-Erfolg gegen das niederländisch/britische Duo Haverlag/Lumsden das Titel-Double perfekt.
Hier das Einzel-Tableau aus Merida
Hier das Doppel-Tableau aus Merida
