Porsche Tennis Grand Prix: Bricht Petra Kvitova den Bann 2019?

Petra Kvitova könnte als erste Spielerin 2019 zum zweiten Mal ein Turnier aufder WTA-Tour gewinnen. Gegnerin im Finale des Porsche Tennis Grand Prix in Stuttgart wird Anett Kontaveit aus Estland sein - die in diesem Jahr noch nicht erfolgreich war.

von Pressemitteilung
zuletzt bearbeitet: 28.04.2019, 07:41 Uhr

Petra Kvitova steht in ihrem vierten Finale 2019
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Petra Kvitova steht in ihrem vierten Finale 2019

Dieses Finale hat es beim Porsche Tennis Grand Prix noch nicht gegeben: Petra Kvitova und Anett Kontaveit stehen am Sonntag zum ersten Mal im Endspiel des Stuttgarter Traditionsturniers und spielen um ein Porsche 911 Carrera 4S Cabriolet als Hauptpreis für die Siegerin. Vor 4.300 Zuschauern in der Porsche-Arena setzte sich am Samstag im ersten Halbfinale die Tschechin Kvitova mit 7:6(3), 3:6, 6:1 gegen Kiki Bertens aus den Niederladen durch. Die Estin Kontaveit zog kampflos in das Finale ein, da ihr Vorschlussrundenduell gegen Naomi Osaka wegen einer Verletzung der japanischen Nummer 1 der Welt nicht gespielt werden konnte. 

Viertes Finale 2019 für Petra Kvitova

Der Einzug in das vierte Finale 2019 war ein langer und harter Kampf für Petra Kvitova. Nicht weniger als 2:01 Stunden hat es gedauert, bis ihr Sieg gegen Kiki Bertens unter Dach und Fach war. Und bei den Zuschauern kam in keiner Phase des Matches Langeweile auf - auch im dritten Satz, als die Nummer 3 der Welt ihrer Gegnerin kaum noch eine Chance ließ, bekamen sie viele enge und teils spektakuläre Ballwechsel zu sehen. Die Tschechin spielt eine starke Saison, gewann kurz nach dem Jahreswechsel das Turnier in Sydney. So gesehen ist es kein Wunder, dass sie im „Porsche Race to Shenzhen‟, der offiziellen Rangliste für die prestigeträchtigen WTA Finals im November, klar in Führung liegt.

„Ich war noch nie in so einer Situation‟

Als Anett Kontaveit am Samstag um die Mittagszeit erfuhr, dass sie kampflos in ihr erstes Finale in dieser Saison einziehen wird, war sie überrascht und erfreut zugleich. „Damit habe ich natürlich nicht gerechnet, und ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass ich schon einmal in so einer Situation war‟, sagte die Estin, die aktuelle Nummer 15 der Welt. „Ich kann deshalb auch nicht sagen, ob dieser unverhoffte freie Tag ein Vor- oder Nachteil ist. Petra ist eine großartige Spielerin. Ich weiß aber auch: Wenn ich gut spiele, kann ich mit den Besten mithalten.‟

Naomi Osaka muss passen


Das erste Halbfinale in der Porsche-Arena hatte noch nicht begonnen, als das Turnier seine Nummer 1 verlor: Naomi Osaka musste sich wegen einer Bauchmuskelverletzung, die sie sich am Freitag bei ihrer sensationellen Aufholjagd im Viertelfinalmatch gegen die Kroatin Donna Vekic zugezogen hat, vorzeitig vom Porsche Tennis Grand Prix verabschieden. 

„Ich hätte wirklich gerne gespielt, aber es ging einfach nicht‟, sagte die Japanerin sichtlich geknickt. „Als ich heute Morgen aufgestanden bin, konnte ich mich nicht richtig bewegen, deshalb musste ich mein Match schweren Herzens absagen. Stuttgart hat mir trotz allem einen guten Antrieb für die Sandplatzsaison gegeben. Ich bin froh, dass ich hier zwei Matches gewinnen konnte und danke den Zuschauern, die mich toll unterstützt haben.‟ 

Eine Schrecksekunde war die Absage von Naomi Osaka auch für Turnierdirektor Markus Günthardt. „Es ist natürlich traurig für ein Turnier, ein Halbfinale zu verlieren, vor allem auch für die Zuschauer. Wir hatten in dieser Woche sicherlich kein Glück, aber es zeigt die Qualität des Porsche Tennis Grand Prix, dass wir trotzdem hervorragende Spiele von höchster Qualität gesehen haben. Die Porsche-Arena war voll, es herrschte eine tolle Stimmung, das spricht für das Turnier. Ich bin sicher, dass wir am Sonntag auch ein hochklassiges Finale erleben werden.‟ 

Mona Barthel und Anna-Lena Friedsam im Doppel-Finale

Das Finale im Doppel geht mit Spielerinnen vom Porsche Team Deutschland über die Bühne: Mona Barthel und Anna-Lena Friedsam treffen auf Anastasia Pavlyuchenkova (Russland) und Lucie Safarova (Tschechien).

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28.04.2019, 11:39 Uhr
zuletzt bearbeitet: 28.04.2019, 07:41 Uhr