Rafael Nadal: Kein Streit mit Mouratoglou, aber …
Rafael Nadal sieht keinen richtigen Streitpunkt mit Patrick Mouratoglou. Bescheinigt diesem aber, dass er falsch liegt.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
11.02.2026, 11:13 Uhr

Machen wir uns nichts vor: Nur die wenigsten Tennisfans und -experten hatten vor dem Halbfinale der Australian Open 2026 damit gerechnet, dass Novak Djokovic gegen Jannik Sinner gewinnen würde. Aber die Rod Laver Arena und Djokovic, das ist eine ganz spezielle Kombination, die den serbischen Großmeister dann eben doch noch einmal ins Endspiel katapultiert hat. Wo Djokovic gegen Carlos Alcaraz fulminant begann, dann aber in vier Sätzen verlor.
Patrick Mouratogou wollte den Erfolg von Djokovic über Sinner aber nicht den Beweis dafür sehen, dass die Großen Drei besser waren als die beiden aktuell dominierenden Protagonisten auf der ATP-Tour. Das allerdings wollte Rafael Nadal nicht so stehen lassen. Was er nun gegenüber ESPN auch noch einmal bekräftigte.
Nadal freut sich über Djokovic
„Ich möchte da keinen Streit beginnen, aber mein Punkt ist, dass die Analyse von patrick Falsch ist“, erklärte Nadal. „Das wäre ja, als würde man den aktuellen Lionel Messi mit jenem aus seiner zeit bei Barcelona oder Cristiano Ronaldo mit jenem aus seiner Zeit bei Real Madrid vergleichen.“
Und weiter: „Jeder gestaltet seine eigene Karriere. Und ich habe nie gesagt, dass die eine besser als die andere ist. Ich glaube, wir sollten alle glücklich darüber sein, dass wir jemanden wie Novak haben, der nach so vielen Jahren immer noch ganz oben mitspielt.“
Ganz ganz oben steht aber Carlos Alcaraz. Für den Rafael Nadal nur lobende Worte hat. „Carlos zu haben ist ein Segen, weil er ein großartiger Spieler ist, der uns weltweit repräsentiert. Und dazu hebt er sein Tennis auf ein unglaubliches Level. Ich glaube, wir sollten das alle genießen und wertschätzen.“
Die nächste Gelegenheit dazu gibt es kommende Woche in Dha. Und zwar im vollen Paket: Denn sowohl Carlos Alcaraz wie auch Jannik Sinner und auch Novak Djokovic werden beim dortigen 500er aufschlagen. Der nächste Generationenvergleich steht also an.
