Roger Federer würde gerne noch mal gegen Rafael Nadal auf Sand antreten

Nach seinem Auftakterfolg über Richard Gasquet in Madrid war Roger Federer zufrieden.

von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet: 08.05.2019, 13:21 Uhr

Roger Federer
© Getty Images
Roger Federer

Auch wenn Gasquet nicht in Bestform gewesen sei, wie Federer wusste, "war es ein gutes Match von meiner Seite", sagte er im Anschluss.

Während Federer sein erstes Match seit 2016 auf Sand absolvierte, spielte Gasquet in Madrid sein erstes Turnier überhaupt seit sechs Monaten, nachdem ihn Leistenprobleme außer Gefecht gesetzt hatten.

Das Spielen auf Sand habe er "nicht sooo sehr" vermisst, gab Federer zu, aber ein erneuter Verzicht "hätte sich für mich nicht nach der richtigen Entscheidung angefühlt", weil das Knie-Problem nun schon lange genug zurückliege. "Es fühlt sich jetzt gut an, zurück zu sein - und jetzt genieße ich es, ehrlich gesagt", so Federer weiter.

Ob es bei Federers zwei Sand-Auftritten auch zum Duell mit der ultimativen Herausforderung auf Asche kommt, mit Rafael Nadal also, und ob Federer auch das genießen würde? Ist fraglich. Zu eindeutig die Bilanz für "Rafa" auf Sand: 13:2.

Aber, so Federer, dessen Glas immer halb voll zu sein scheint: "Es hieße, das ich im Finale bin", meinte der 37-Jährige zu einem möglichen Duell der beiden in Madrid. "Und ich hatte ja nicht viele Chancen in den letzten drei Jahren, ihn auf Sand zu schlagen", fügte er lachend an.

Federer: "Nadal ist Maßstab für uns alle"

Einer von Federer zwei Siegen über Nadal auf Asche stammt gar aus Madrid, 2009 im Finale war's, "das war eines meiner guten Matches auf Sand, aber er war auch ziemlich müde, glaube ich."

Federer hat jedoch auch das große Ganze im Blick. "Es wäre schon nett, ihn zu Beginn seiner Karriere auf Sand gespielt zu haben und ganz am Ende. Zu sehen, wie sich alles ausgeht." Zumal eine Vermeidungstaktik noch nie Federers Ansatz war. "Wenn ich sagen würde, dass ich gegen ihn nicht auf Sand spielen will, wäre es ein Fehler, dass ich überhaupt auf Sand antrete", so der Maestro. "Denn er ist der Maßstab für uns alle."

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von Florian Goosmann

Mittwoch
08.05.2019, 11:40 Uhr
zuletzt bearbeitet: 08.05.2019, 13:21 Uhr

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