Schleppender Ticketverkauf für das Davis-Cup-Finale in Madrid

Noch sind Tickets zu haben: Der Vorverkauf für das erste Davis-Cup-Finalturnier in Madrid kommt noch nicht so richtig auf Touren.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 06.11.2019, 10:56 Uhr

ITF-Präsident David Haggerty hat noch ein paar Finaltickets übrig
© Getty Images
ITF-Präsident David Haggerty hat noch ein paar Finaltickets übrig

Wer auch immer in den vergangenen Jahren das Davis-Cup-Finale ausgetragen hat, sei es die Franzosen, die Kroaten, die Belgier, etc. - über mangelnde Nachfrage nach Tickets konnten sich die jeweiligen Verbände nie beschweren. Im Gegenteil: In Zagreb hätte man beim Treffen mit Argentinien 2016 die Halle wohl mindestens zweimal füllen können.

Mit diesem Jahr allerdings wird alles anders: Lediglich ein Team, die Spanier, genießen Heimvorteil. Wie groß dieser sportlich ausfallen wird, hängt wohl mit dem Gesundheitszustand von Rafael Nadal zusammen, den in Moment gerade eine Bauchmuskelverletzung quält. Alle anderen 17 am Finalturnier in der Caja Magical teilnehmenden Mannschaften können nur auf die Reisebreitschaft ihrer Fans hoffen. Geht man nach den Wasserstandsmeldungen für die Ticketverkäufe, dann sieht es in dieser Hinsicht nicht gut aus.

Schwächen am Vormittag

„Wir sind mit den Verkaufszahlen für die Nachmittags-Sessions und mit jenen für Freitag bis Sonntag zufrieden“, erklärte ein Sprecher Kosmos, der veranstaltenden Agentur, gegenüber Associated Press. Aber es sei viel schwieriger, Karten für die Vormittags-Matches an den Mann zu bringen. An kreativen Einfällen hat es jedenfalls nicht gemangelt. „Wir arbeiten mit 17 Botschaften in Spanien zusammen, um die internationalen Gemeinden in Spanien zu erreichen.“ Bislang offenbar ohne durchschlagenden Erfolg. Was nicht an den Ticketpreisen liegen kann: Denn wer sich für ein Match (zwei Einzel, ein Doppel) interessiert, kann schon ab 25 Euro in der Caja Magical von Madrid dabei sein.

Neben Nadal wird von den Topstars in erster Linie Novak Djokovic für Glamour sorgen. Roger Federer und die Schweiz ist ebenso nicht qualifiziert (wobei der Maestro ohnehin nicht mit einem Antritt geplant hatte) wie die Österreicher mit Dominic Thiem. Alexander Zverev, die deutsche Nummer eins, hat seinen Verzicht schon lange im Voraus bekanntgegeben.

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Mittwoch
06.11.2019, 11:50 Uhr
zuletzt bearbeitet: 06.11.2019, 10:56 Uhr

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