Simona Halep droht mit Fed-Cup-Rücktritt

Sollte sich der Fed Cup in eine ähnliche Richtung entwickeln wie der Davis Cup, würde sich Simona Halep aus dem rumänischen Team zurückziehen.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 25.06.2019, 16:54 Uhr

An Emotionen mangelt es Simona Halep selten
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An Emotionen mangelt es Simona Halep selten

Mit dem Rasen ist Simona Halep als Tennisspielerin eher per Sie, die Rumänin fühlt sich auf Asche am wohlsten, hat natürlich auch schon auf Hartplatz große Matches hingelegt. In der laufenden Woche begibt sich die Rumänin dennoch auf Gras, es hilft ja nichts, am kommenden Montag beginnt das dritte Major des Jahres in Wimbledon.

Halep ist in der Weltrangliste nach der verpassten Titelverteidigung in Paris (Amanda Anisimova stoppte die aktuelle Nummer sieben der WTA-Charts im Viertelfinale) etwas zurückgefallen, als Interviewpartnerin allerdings bleibt Simona Halep aber ebenso gefragt wie als Anführerin des rumänischen Fed-Cup-Teams. Genau dazu hat Halep in diesen Tagen in Eastbourne auch Stellung genommen.

Halep liebt Fed-Cup-Heimspiele

Rumänien war im Halbfinale des diesjährigen Wettbewerbs knapp in Frankreich unterlegen, Halep tat im Einzel, was sie konnte, gewann beide Partien gegen Kristian Mladenovic und Caroline Garcia. Was sie kurzzeitig betrübte, grundsätzlich aber nicht ihre Freude, für ihr Heimatland anzutreten, schmälerte. Das könnte sich ändern. Sollte nämlich die ITF auch im Fed Cup jenen Pfad einschlagen, auf dem sich der Davis Cup in diesem Jahr befindet, nämlich mit einem Finalturnier an einem neutralen Ort, stünde Simona Halep wohl nicht mehr zur Verfügung.

„Wenn sich der Fed Cup ändert, werde ich nicht mehr spielen“, erklärte Halep also in Eastbourne. Ich mag das jetzige Format. Wenn sie das ändern, wird es schwierig, weil die Heim- und Auswärtsspiele wegfallen.“ Um fast enthusiastisch fortzufahren. „Zuhause zu spielen, das ist das beste Gefühl. Wenn alle Leute kommen, um uns zu unterstützen.“ Und auch Matches in der Fremde seien etwas Besonderes. „Man muss mit seinen Emotionen und dem Druck umgehen können.“

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Dienstag
25.06.2019, 18:09 Uhr
zuletzt bearbeitet: 25.06.2019, 16:54 Uhr