Wir liefern 11 Tipps zum gesunden Grillen

Wir zeigen dir, wie Grillen zu einem gesunden Highlight wird - ganz ohne schlechtem Gewissen!

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 15.06.2015, 12:00 Uhr

Sportler beschäftigen sich viel mit den Themen Ernährung und Gesundheit. Da das Grillen im Sommer vor allem bei Sportfesten, public viewings oder privaten Grillpartys ein beliebte Idee ist, möchten wir euch hier ein paar Tipps liefern, wie ihr mit gutem Gewissen zugreifen könnt.

Tipp 1: Fleisch am Rost

Fleisch enthält Carnitin, was eine wichtige Rolle bei der Fettverbrennung spielt. Es ist nicht nötig, zu teuren Präparaten zu greifen, mageres Fleisch, wie zum Beispiel Lammfleisch, ist eine natürliche Carnitinquelle und schmeckt.

Tipp 2: Gegrillter Fisch

Ein Tipp für das Grillen von Fisch ist, ihn in Alufolie zu wickeln, damit die Haut nicht verbrennt. Fische müssen nicht unbedingt geschuppt werden, denn die Schuppen verhindern das Festkleben auf dem Rost und machen die Haut knusprig. Fisch enthält Omega-3-Fettsäuren, welche für den Körper lebensnotwendig sind. Des Weiteren liefert Fisch wichtige Spurenelemente wie Jod und Selen.

Tipp 3: Fit ohne Fleisch

Supermärkte bieten Vegetariern und Veganern heutzutage eine breite Palette an fleischlosen Alternativen. Von fleischlosen Burgern, über Würste bis hin zu Koteletts. Diese Produkte haben jedoch häufig einen hohen Kalorien-und Salzgehalt. Eine Empfehlung wäre unverarbeiteter Tofu, welchen du gut in eine selbstgemachte Kräutermarinade einlegen und danach grillen kannst.

Tipp 4: Und was ist mit dem Käse?

Halloumi ist ein speziell zum Grillen angebotener Käse, welcher nicht schmilzt und besonders gut zu Salaten, Gemüsespießen oder als Fleisch-Beilage passt. Es handelt sich hier jedoch um einen Vollfettkäse, daher solltest du nicht allzu große Mengen davon verspeisen.

Foto: (c) Peter Smola /pixelio.de

Tipp 5: Gepökeltes/Wurst auf dem Grill

Gepökeltes Fleisch entwickelt durch das Pökelsalz krebserregende Nitrosamine. Dasselbe passiert durch das Grillen auch bei den beliebten Bratwürsten, Krainern und Speck. Wenn du und deine Gäste dennoch nicht auf diese Produkte verzichten möchten, dann serviere Tomatensalat, Ketchup (Lycopin in den Tomaten fängt freie Radikale) und/oder Senf (Senföle unterstützen die Leber beim Entgiften) dazu. Wenn es schmeckt, darf eine Wurst natürlich sein, aber achte immer auf die Inhaltsstoffe, da viele Wurstsorten künstliche Aromen und Konservierungsstoffe enthalten und einen hohen Fettgehalt aufweisen.

Tipp 6: Die richtige „Sportlermarinade“

Eine kleine Menge Öl auf dem Kotelett macht noch kein ungesundes Essen. Trotzdem sollte man auch die Trockenmarinade ins Auge fassen – Kräuter und Gewürze (wie z.B. Knoblauch, Basilikum, Pfeffer etc.) haften gut an Fleisch und Gemüse und sollen ca. 30 Minuten vor dem Grillstart aufgetragen werden.

Tipp 7: Aus dem Kräutergarten

Viele Kräuter eignen sich hervorragend für das Grillen: Thymian, Rosmarin, Salbei, Oregano, Chili – Senf in der Marinade ist auch ein heißer Tipp. Schau’, was dein Kräutergarten zu bieten hat und probiere verschiedene Marinaden aus. Die unterschiedlichen Kräuter wirken verdauungsfördernd, enthalten verschiedene Vitamine oder regen den Stoffwechsel an.

Tipp 8:Timing

Erst wenn die Kohle von einer weißen Schicht überzogen ist und der Rauch sich gelegt hat, soll das Fleisch, Gemüse etc. auf den Grill. Der Abstand zwischen der Kohle und dem Grillgut sollte so groß wie möglich sein, damit die durch den Rauch entstandenen Schadstoffe nur in geringen Mengen in das Essen gelangen.

Tipp 9: Grilldauer

Bei Rind- und Kalbfleisch kommt es ganz auf den Geschmack an. Manche mögen ihr Fleisch gut durch und manche medium/medium rare. Schweinefleisch, Hühner- und Putenfleisch sollte aber durchgebraten werden, um mögliche Krankheitserreger (Salmonellen) abzutöten. Verbrennen lassen sollte man sein Grillgut aber nie, denn so entstehen krebserregende Stoffe in großen Mengen.

Tipp 10:Wie bleiben die Vitamine im Gemüse?

Zum Grillen eignet sich im Grunde jedes Gemüse, doch bleibt wasserarmes Gemüse wie z.B. Mais und Artischocken knackiger. Aufgrund der kurzen Garzeit beim Grillen bleiben die Vitamine im Gemüse. Doch Vorsicht: Auch das Gemüse sollte auf keinen Fall schwarze Stellen bekommen, da genau wie beim Fleisch krebserregende Stoffe entstehen. Das Gemüse erst kurz bevor es am Grill landet salzen, da es sonst zu viel Wasser verliert.

Tipp 11: Saucen mit wenig Kalorien, gibt es das?

Fertige Grillsaucen haben häufig einen hohen Fettgehalt. Hier bietet es sich natürlich an, Saucen selbst herzustellen. Hierfür Magertopfen mit Joghurt vermischen und ein paar Kräuter nach Geschmack hinzufügen.

Auch Guacamole bietet sich hervorragend zu Gegrilltem an: Fruchtfleisch einer Avocado mit der Gabel zerquetschen, mit etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und je nach Geschmack gehackte Tomaten und/oder Chilischoten beifügen. Die Avocado ist reich an ungesättigten Fettsäuren und Kalium und daher eine echte Beliebtheit bei Sportlern.

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