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Sprungbrett zu einer großen HTT Karriere

Die HTT-Hallensaison 2021/2022 – im November letzten Jahres kurz einmal für drei Wochen durch ...

von Claus Lippert
zuletzt bearbeitet: 12.03.2022, 15:18 Uhr

Die HTT-Hallensaison 2021/2022 – im November letzten Jahres kurz einmal für drei Wochen durch einen weiteren Corona-Lockdown unterbrochen – biegt in riesigen Schritten auf ihre Zielgerade ein. Heute in zwei Wochen – so das Wetter mitspielt – steht bereits das erste HTT Turnier des Jahres unter freiem Himmel mit einem Challenger-Turnier auf Hartplatz in der Südstadt auf dem Programm. Zuvor gibt es aber an diesem März-Wochenende noch einmal Indoor-Kost, u.a. mit der 15. Auflage des März-HTT 250 Turniers im UTC La Ville. Und sollten die dort aktiven Damen und Herren vor dem ersten Aufschlag noch eine kleine Motivationsspritze benötigen, dann hilft vielleicht ein Blick auf die Siegerliste der letzten fünf Jahre. Ein Bericht von C.L

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Ehemalige März HTT 250 Sieger als spätere HTT Finals Champions

Ein Titelgewinn beim derzeit im UTC La Ville anstehenden 15. März HTT 250 Turnier kann – zumindest statistisch betrachtet – durchaus das Sprungbrett zu einer großen und erfolgreichen HTT Karriere sein. Blickt man auf die Resultate der letzten vier Jahre, dann findet man in der Siegerliste des 19. HTT Saisonturniers nicht weniger als drei Spieler, die den Sprung auf die absolute höchste HTT-Bühne geschafft haben, und sich für das prestigeträchtige HTT Saisonfinale der Top 8 qualifizieren konnten. Ja mehr noch, kürten sich mit den März-HTT-250-Turniersiegern von 2017 und 2018 Nicloas Moser und Lenny Wilmink sogar zwei ehemalige Gewinner des aktuellen Turniers am Altmannsdorfer Ast zu ruhmreichen HTT-Finals-Champions. Bleibt die Frage, wer im aktuellen Feld das Zeug zu einem möglichen HTT-Finals-Champion 2022, 2023 oder vielleicht 2024 hat?

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Lola Maya Gutensohn mit gelungenem HTT Debüt

Am Freitag Abend schlug hingegen einmal die Stunde einer HTT-Newcomerin, die mit einem – im Ski verrückten Österreich – berühmten Familiennamen ihr HTT-Debüt in Angriff nahm. Die Rede ist von Lola Maya Gutensohn, die als Tochter der Abfahrt-Vizeweltmeisterin von 1985 und Abfahrtsweltcupsiegerin von 1990 Katharina Gutensohn, den Weg in den Tennissport gefunden hat, und das mit Erfolg. Zum Auftakt des 15. März HTT 250 Turniers brauste die 17jährige in zwei glatten Sätzen über Markus Bergsmann hinweg, und buchte mit einem 6:2, 6:2 Erfolg als erste Spielerin einen Platz im Achtelfinale. Ein frühes Break nahm der in der ATC Academy trainiernden HTT Debütantin die Nervosität, danach entfaltete Gutensohn mit sauberer Technik und toller Beinarbeit ihre Stärken, und nahm ihrem für seine Verhältnisse eigentlich gut spielenden Gegner im Finish des ersten Satzes noch ein zweites Mal den Aufschlag zum ab. Das selbe Szenario spielte sich im zweiten Satz ab, da holte Gutensohn ihre beiden Breaks zum 2:1 und 5:2. Im Achtelfinale könnte es nun zum Duell mit dem topgesetzten Teamkollegen Fabio Karner kommen.

 

 

 

 

 

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von Claus Lippert

Samstag
12.03.2022, 14:58 Uhr
zuletzt bearbeitet: 12.03.2022, 15:18 Uhr