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Startschuss: Hamburger Rothenbaum wird saniert

Die Freie und Hansestadt Hamburg (FHH), der Deutsche Tennis Bund e. V. (DTB), Der Club an der Alster (DCadA) und Alexander Otto haben heute eine Übereinkunft über die Modernisierungsmaßnahmen für das traditionsreiche Tennisstadion am Hamburger Rothenbaum erzielt.

von Pressemitteilung
zuletzt bearbeitet: 25.01.2019, 16:21 Uhr

Center Court, Hamburger Rothenbaum
© Getty Images
Bald ganz neu: Der Hamburger Rothenbaum

In den letzten Wochen haben sich die Projektpartner unter Beteiligung der Familie Reichel, dem neuen Veranstalter der Hamburg Open, und der Verantwortlichen der Beach Majors GmbH, dem Veranstalter der Beachvolleyball-WM 2019, ein umfängliches Bild vom Zustand des Stadions und der Anlage gemacht und 21 Jahre nach dem letzten Stadionumbau umfangreichen Modernisierungsbedarf festgestellt. Gemeinsam wurden daraufhin Maßnahmen definiert und ein Zeitplan erstellt.

Priorität hat zunächst die Dachsanierung. Pünktlich zum Start der Beachvolleyball-WM am 28. Juni wird die innere Membran erneuert, so dass sich das Dach witterungsabhängig jederzeit öffnen und schließen lässt. Nach Abschluss des diesjährigen Tennisturniers starten die weiteren Maßnahmen. Diese umfassen den Austausch der äußeren Membran, den Austausch der Besuchersitze des Centercourts sowie eine Sanierung der Sitzbänke der Nebenplätze M1/2, die Modernisierung der Spielerbereiche und öffentlichen WC-Anlagen, ein partielles Re-Design der Stadionaußenfassade, eine Aufwertung der „Hall of Fame“, ein übersichtliches Beschilderungssystem sowie eine Neugestaltung der Eingangssituation der
Anlage.

Die Kosten für die Modernisierung und Sanierung des Stadions und der Außenanlagen werden derzeit auf etwa 10 Millionen Euro geschätzt. Den Großteil übernimmt Unternehmer und Mäzen Alexander Otto, der sich persönlich und mit seiner Sportstiftung mit rund 8
Millionen Euro in das Modernisierungsprojekt einbringt und mit seinem Unternehmen ECE die Projektsteuerung und Designplanung erbringt. Die Freie und Hansestadt Hamburg ist bereit, sich mit bis zu 1 Million Euro an der Dachsanierung zu beteiligen. Der DTB strebt über
seine Wirtschaftstochter DTB Marketing und Stadion GmbH (DMSG) eine Kostenbeteiligung in derselben Höhe wie die Stadt an. Für die Finanzierung dieser Baumaßnahmen über die DMSG liegen bereits in Höhe von 700.000 Euro Gremienbeschlüsse vor.

Alle Partner verbinden mit der Modernisierung das Ziel, dass das Tennisturnier langfristig am Rothenbaum stattfindet und hier auch weitere Beachvolleyball-Events ausgetragen werden können. Die Familie Reichel hat als aktueller Veranstalter zugesichert, das Tennisturnier in der laufenden Vertragszeit am Rothenbaum zu veranstalten. Der Ticketverkauf für die Hamburg Open vom 20. bis 28. Juli, wie die German Open seit diesem Jahr heißen, ist
bereits gestartet.

Der DTB lässt durch seine DMSG die Modernisierungsmaßnahmen im und am Stadion durchführen. Ihr kommt auch die Aufgabe der Wartung und Instandhaltung des Stadions zu. Der Club an der Alster beauftragt die notwendigen Modernisierungsmaßnahmen im Außenbereich des Stadions, wozu die Neugestaltung des Eingangsbereichs und der Trainingsplätze M1/2 zählen und erhält dafür die notwendigen finanziellen Mittel von der Alexander Otto Sportstiftung.

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Freitag
25.01.2019, 18:46 Uhr
zuletzt bearbeitet: 25.01.2019, 16:21 Uhr