Stefanos Tsitsipas bei „Kasi Live“ - „Roger Federers Spiel schaut mühelos aus - nicht meines“

Sensationelle Line-Up bei Christopher Kas am Mittwochabend bei „Kasi Live“: Den Auftakt machte kurz Dominic Thiem, danach ging Stefanos Tsitsipas über 20 Minuten lang steil.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 09.04.2020, 09:09 Uhr

Stefanos Tsitsipas gibt sich schon noch Mühe
© Getty Images
Stefanos Tsitsipas gibt sich schon noch Mühe

Großes Tennis am Mittwoch bei „Kasi Live“. Dominic Thiem meldete sich zu Beginn kurz aus dem Auto und führte seinen Adidas-Markenkollegen Stefanos Tsitsipas ein. Und der Grieche, der sich derzeit in der Tennis-Akademie von Patrick Mouratoglou aufhält, nahm sich richtig viel Zeit, um die Fragen von Christopher Kas zu beantworten. Zumal Tsitsipas im Moment so gut wie kein Tennis spielt, damit erst wieder in den kommenden Tagen beginnen möchte.

Und so blieb kein Thema unberührt. Etwa die Vlogs von Tsitsipas, die sich auf YouTube großer Beliebtheit erfreuen. Diese kleinen Videoproduktion seien für ihn wie Malerei, erklärte der regierende ATP-Weltmeister. Und er brauche immer wieder Inspiration. Dazu müsse er aber viel mehr reisen, als dies aufgrund seines engen Terminkalenders möglich ist. Er sei etwa schon dreimal beim Turnier in Indian Wells gewesen - aber erst in diesem Jahr, als das Event abgesagt werden musste, ist Tsitsipas endlich dazu gekommen, auch einmal Los Angeles einen Besuch abzustatten.

Vater Tsitsipas sollte mehr Zeit mit den jüngeren Geschwistern verbringen

Wahrscheinlich tat er dies gemeinsam mit seiner Familie. Vor allem Vater Apostolos weiche schließlich fast nie von der Seite seines so erfolgreichen Sohnes. Ein Umstand, an dem Stefanos durchaus etwas ändern würde. Schließlich solle sich der Herr Papa auch um seine jüngeren Geschwister kümmern.

Stefanos Tsitsipas ist gerade bei Patrick Mouratoglou in Nizza
© Instagram
Stefanos Tsitsipas ist gerade bei Patrick Mouratoglou in Nizza

Auf die Frage von Kas, wie es denn gekommen sei, dass sein Spiel so mühelos aussehe, musste Stefanos Tsitsipas kurz stutzen. „Roger Federers Spiel schaut mühelos aus - nicht meines.“ Seine Stärke liege vor allem im mentalen Bereich, so Tsitsipas, besser werden wolle er in Situationen werden, die Aggressivität verlangten. Und er müsse seine Antizipation verbessern.

Wie auch sein Sprachenportfolio erweitern - und das haben Stefanos Tsitsipas und Christopher Kas am Ende noch verabredet: Dass sich der ehemalige deutsche Doppelspezialist nun täglich bei Tsitsipas melden wird, um ihm ein paar Brocken Deutsch beizubringen. Der erste kleine Test soll in wenigen Wochen stattfinden.

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zuletzt bearbeitet: 09.04.2020, 09:09 Uhr