Tamara Korpatsch gewinnt DTB-Turnierserie - Fazit "durchweg positiv"

Tamara Korpatsch hat die Turnierserie des Deutschen Tennis Bundes (DTB) gewonnen. Die 25 Jährige aus Hamburg setzte sich im Endspiel am Sonntag in Versmold mit 7:5, 7:6 (7:2) gegen Anna Zaja durch. Schon am Freitag hatte sich Yannick Hanfmann in Großhesselohe den Gesamtsieg bei den Herren gesichert. 

von SID
zuletzt bearbeitet: 26.07.2020, 17:57 Uhr

Tamara Korpatsch gewinnt das Endspiel der German Ladies Series.
Tamara Korpatsch gewinnt das Endspiel der German Ladies Series.

Der DTB hatte die Turnierserie am 9. Juni gestartet, um deutschen Profis in der Coronakrise Matchpraxis und Einnahmen zu verschaffen. Die beiden Sieger kassierten für ihren Erfolg jeweils eine Prämie von 8000 Euro. "Das Fazit der Gesamtserie ist durchweg positiv", lobte Davis-Cup-Teamchef Michael Kohlmann: "Es war ein toller Mix zwischen erfahrenen Profis und hungrigen Nachwuchstalenten." Die beiden Spitzenspieler Alexander Zverev und Angelique Kerber waren nicht am Start.

Zahlreiche verletzungs- und krankheitsbedingte Absagen hatten das Finalturnier der Damen durcheinandergewirbelt. Sowohl die beiden Fed-Cup-Spielerinnen Laura Siegemund und Anna-Lena Friedsam sowie Katharina Gerlach mussten vorzeitig aussteigen, dafür rückten Zaja, Korpatsch und Lisa Ponomar ins vierköpfige Feld. Platz drei ging am Sonntag an Ponomar, die Nastasja Schunk mit 6:4, 3:6, 6:2 bezwang. 

Hanfmann profitiert von Aufgabe

Auch beim Finalturnier der Männer hatten Verletzungen die Stimmung etwas getrübt, so musste Oscar Otte im Endspiel aufgrund einer Fußverletzung aufgeben. Im Spiel um Platz drei profitierte Maximilian Marterer davon, dass sich sein Gegner Cedrik-Marcel Stebe im zweiten Satz mit dem eigenen Schläger im Gesicht traf, eine Platzwunde erlitt und ebenfalls aufgeben musste.

Dennoch überwog die Freude über die Möglichkeit auf Wettkampftennis inmitten der Coronakrise. "Es war eine coole Sache, wir sind sehr dankbar, dass der DTB das ausgerichtet hat", sagte Hanfmann: "Es gab nicht so viele Alternativen, für uns war das eine runde Sache."

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26.07.2020, 17:57 Uhr
zuletzt bearbeitet: 26.07.2020, 17:57 Uhr