Toni Nadal kritisiert die Transition Tour

Die Kritik an der neuen ITF Transition Tour reißt nicht ab. Nun hat sich auch Toni Nadal kritisch zu der Reform geäußert.

von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet: 03.03.2019, 19:46 Uhr

Die Kritik an der Transition Tour reißt nicht ab
© Getty Images
Toni Nadal

"Wer kann unter diesen Bedingungen spielen? Nur die jungen, reichen Leute." Toni Nadal ist von der neuen Transition Tour nur wenig begeistert. Zu Beginn des Jahres verloren 1500 Spieler aufgrund der Reform ihr Ranking. Angedacht war, dass die Profis zuerst auf der Transition Tour ITF-Punkte sammeln sollen und danach den Übergang zur ATP- oder WTA-Tour schaffen.

"Das Ziel des internationalen Tennisverbandes sollte sein, den Sport zu promoten und ihn für alle Spieler zugänglich zu machen. Die neuen Regeln halten die Spieler aber davon ab", erklärt Toni Nadal. "Was passiert mit den Leuten, die studieren und in der Zukunft Profi werden wollen? Meiner Meinung nach muss man die Regeln wieder ändern", führt der Mallorquiner weiter aus.

Der ehemalige Coach des Weltranglistenzweiten Rafael Nadal ist nicht der erste prominente Name, der seine Stimme gegen die Transition Tour erhebt. Unter anderem bemängelte auch Wawrinka-Coach Magnus Norman die Änderungen. Zudem äußersten sich auch der ÖTV und der DTB äußerst kritisch gegenüber der Reform.

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Montag
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