Toni Nadal sieht Davis-Cup-Reform positiv

Viele Befürworter hat das neue Davis-Cup-Format in der Tennisszene bis dato noch nicht gefunden. Toni Nadal kann dem reformierten Wettbewerb aber durchaus etwas abgewinnen.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 19.12.2018, 21:25 Uhr

Toni Nadal steht der Davis-Cup-Reform positiv gegenüber
© Getty Images
Toni Nadal steht der Davis-Cup-Reform positiv gegenüber

Ende 2017 hat sich Toni Nadal aus dem aktiven Coaching seines Neffen Rafael endgültig zurückgezogen, um sich auf die Aufgaben in der Rafa Nadal Tennis Academy auf Mallorca zu konzentrieren. Was allerdings nicht heißt, dass der gewohnt meinungsstarke Toni nicht auch die Entwicklungen im Welttennis weiterhin beobachten - und zur Not auch kommentieren würde.

Und kaum ein Thema hat in den vergangenen Monaten für mehr Gesprächsstoff gesorgt als die Reform des traditionellen Davis-Cup-Wettbewerbs, dessen Sieger 2019 in einem einwöchigen Turnier in Madrid ermittelt wird. Etliche Spieler wie der diesjährige Finalist Pierre-Hugues Herbert oder die österreichische Legende Jürgen Melzer halten von den Änderungen wenig bis gar nichts, andere Spitzenkräfte wie Alexander Zverev haben bereits ausgeschlossen, im kommenden November in der spanischen Hauptstadt anzutreten.

Tolle Erinnerungen an Madrid, Barcelona, Sevilla

Toni Nadal allerdings bricht eine Lanze für seinen Landsmann Gerard Piqué, der mit seinem Kosmos-Konsortium die Überzeugungsarbeit bei den ITF-Mitgliedsstaaten leistete. „Ich mochte den Davis Cup, so wie er davor war“, erklärte Nadal zwar in einem Interview mit der Zeitung A La Contra. „Die besten Erinnerungen, die ich habe, sind die Davis-Cup-Matches, die wir in Madrid, Sevilla und Barcelona gespielt haben. Aber das ist heutzutage nicht mehr durchführbar, weil es der Kalender den besten Spielern nicht mehr erlaubt, öfter daran teilzunehmen.“

Neffe Rafael hatte sich nach einer Verletzungspause in Valencia im April gegen die deutsche Mannschaft eingebracht, musste allerdings nach den US Open im Halbfinale gegen Frankreich aber passen. „Die ganze Situation ist zwar sehr schwierig, aber ich glaube, dass der Ansatz von Piqué gut ist. Er hat versucht, etwas zu ändern und einen attraktiven Wettbewerb der Nationen auf die Beine zu stellen. Und ich hoffe, dass ihm das gelingt.“

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von Jens Huiber

Dienstag
18.12.2018, 18:30 Uhr
zuletzt bearbeitet: 19.12.2018, 21:25 Uhr

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