Tsonga vermittelt in Rassismus-Debatte: "Hass erzeugt Hass"

Jo-Wilfried Tsonga möchte in der derzeitigen Rassismus-Debatte beschwichtigen.

von SID
zuletzt bearbeitet: 01.07.2020, 07:19 Uhr

Jo-Wilfried Tsonga kann auch kicken
© Getty Images
Jo-Wilfried Tsonga

Angesprochen auf den jüngsten rassistischen Vorfall im Nationalen Institut des Sports, der Expertise und der Leistung (INSEP) sagte Tsonga der französischen Nachrichtenagentur AFP: "Hass erzeugt Hass, was bedeutet, dass man sich nicht auf so etwas einlassen sollte."

Der 35 Jahre alte Träger des französischen Verdienstordens fühle sich "nicht als Teil einer Gemeinschaft. Ich bin weder schwarz noch weiß. Ich bin was ich bin, Jo-Wilfried, und das ist alles, was zählt." Aus Tsongas Sicht solle "kein Groll gehegt werden", stattdessen "müssen wir versuchen, Lösungen zu finden".

Im INSEP wurden drei Fotos von dunkelhäutigen französischen Sportlern mit rassistischen Beleidigungen beschrieben, die das am betroffene Institut am Dienstag via Twitter "nachdrücklich verurteilte".

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Mittwoch
01.07.2020, 08:17 Uhr
zuletzt bearbeitet: 01.07.2020, 07:19 Uhr