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US Open: Alcaraz, Djokovic, Medvedev und auch Zverev - Die Top Ten der Fragezeichen

Vor den US Open gibt es bei den Männern keinen wirklichen Titelfavoriten. Von Carlos Alcaraz über Novak Djokovic und Daniil Medvedev bis hin zu Alexander Zverev. Die besten Spieler der Welt reisen mit vielen Fragezeichen nach New York. 

von Daniel Hofmann
zuletzt bearbeitet: 27.08.2026, 17:30 Uhr

Carlos Alcaraz, Novak Djokovic und Daniil Medvedev werfen vor dem Start der US Open Fragen auf.
© Getty Images
Carlos Alcaraz, Novak Djokovic und Daniil Medvedev werfen vor dem Start der US Open Fragen auf.

Wer gewinnt die US Open? Vielleicht war diese Frage so schwer bei dem Männern kurz vor Turnierststart so offen, wie seit vielen Jahren nicht mehr. Der Weltranglistenerste Jannik Sinner verzichtet verletzungsbedingt auf einen Start. Der im Turnier topgesetzte Alexander Zverev hat im August beim Hardcourtswing noch nicht überzeugen können. Zudem kehrt Carlos Alcaraz aus einer langen Verletzungspause zurück.

Doch kommen wir zunächst zu Novak Djokovic. Der Serbe hatte in Cincinnat erhebliche Probleme mit der Fitness. Das kann mal passieren, doch auch auf Grund des steigenden Alters werden dem 24-fachen Grand-Slam-Sieger nicht wirklich Chancen auf einen 25. Jubiläumstitel zugesprochen. Auch New York ist für seine harten Wetterbedingungen bekannt. Dazu kommt das herausfordernde Best-of-Five-Format. Vieles spricht also nicht für den 39-Jährigen.

Daniil Medvedev ist weit von der Bestform entfernt

Daniil Medvedev wollte in dieser Woche in Winston-Salem noch ein wenig Spielpraxis sammeln. Das ging eher schief und der achte des ATP-Rankings muss mit wenig Hardcourtmatches und weit entfernt von seiner Form am Big Apple aufschlagen. Ein zweiter US-Open-Titel fünf Jahre nach dem ersten Triumph ist daher nur sehr schwer vorstellbar.

Hier könnte nun Titelverteidiger Carlos Alcaraz ins Spiel kommen, der durch die Sinner-Absage ein Duell gegen seinen ärgsten Konkurrenten für einen Titel-Run nicht spielen muss. Der Weltranglistendritte hat seine Handgelenksverletzung auskuriert und die Pause zuletzt noch verlängert. Sicherlich ein richter Schachzug, um ein mögliches Risiko erneuter Probleme zu reduzieren.

Carlos Alcaraz fehlt die Spielpraxis

Doch beim Aufgalopp mit Serena Williams im Mixed-Wettbewerb der US Open zeigte sich bei Carlos Alcaraz das offensichtliche Probleme: die Spielpraxis. Dem 23-Jährigen war deutlich anzumerken, dass seit April kein Match unter Wettbewerbsdingungen stattgefunden hat. Hier dürfte die Auslosung ein Fund sein. Eine eher leichtere Auslosung würde Carlos Alcaraz die Möglichkeit geben, das eigene Spielgefühl in den ersten Runden zu finden.

Geht man die Namen so durch, landet man am Ende dann doch bei Alexander Zverev. Doch auch der French-Open-Sieger 2026 hat keine besonders überzeugende Serie bei den Masters in Montreal und Cincinnati hingelegt. Für den Deutschen könnte das befreiende Gefühl nach dem ersten Grand-Slam-Titel sprechen, wie schon in Wimbledon zu merken war. Daran ändert auch die neue Rolle als topgesetzter Spieler nichts.

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von Daniel Hofmann

Donnerstag
27.08.2026, 17:14 Uhr
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