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US Open: Alexander Zverev vs Brandon Nakashima im TV, Livestream und Liveticker

Alexander Zverev hat seine schwierige Auftakthürde bei den US Open 2020 ordentlich gelöst - die Belohnung: Runde 2 gegen Brandon Nakashima. Ab ca. 18.30 Uhr live im TV auf Eurosport sowie im Livestream im Eurosport Player - und im Liveticker bei uns!

von Florian Goosmann / Perform
zuletzt bearbeitet: 02.09.2020, 22:50 Uhr

tennisnet.com Live Ticker

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Ende

Das war es für heute, morgen geht es an selber Stelle weiter. Vielen Dank für das Interesse und bis dahin - gute Nacht!

Ausblick

Trotzdem kann Nakashima mit einem guten Gefühl aus seinem ersten Grand Slam seiner Karriere gehen. Für Zverev geht die Reise weiter. Nach jetzt schon sechs Stunden auf dem Court geht es in zwei Tagen weiter mit dem Match gegen Adrian Mannarino oder Jack Sock.

Fazit

Der 19-jährige Nakashima verlässt erhobenen Hauptes das Louis Armstrong Stadium, hielt er doch über weite Strecken mit der Nummer 7 der Welt mit. Vor allem die ersten beiden Sätze waren erstaunlich ausgeglichen. Das lag zum einen an der Unbekümmertheit und dem Mut Nakashimas. Zum anderen aber auch daran, dass Zverev nicht wirklich zu seinem Spiel fand. Seine Rückhand fand fast nicht statt, in den Rallys hatte er meistens das Nachsehen. Nur gut also, dass er sich voll und ganz auf seinen Aufschlag verlassen konnte. Der kam heute überragend. Etwas überraschend, wie Nakashima nach dem emotional eigentlich bedeutenden Tie-Break-Sieg im 2. Satz einbrach. Schon direkt danach hatte er Probleme mit seinem Aufschlag, die er fortan nicht mehr abstellen konnte. Früh gab er das entscheidende Break für Satz 3 ab. Auch dass er keinen einzigen seiner eigenen fünf Breakbälle nutzen konnte, spielte keine unwesentliche Rolle. In Satz 4 war die Moral dann schnell gebrochen.

5:7, 7:6, 3:6, 1:6

Aus dem kommt Zverev in die Rally, und für den offenen Schlagabtausch fehlt Nakashima die Kraft und der Glaube. Am Netz volliert sich Zverev nach knapp drei Stunden endgültig zum Viersatzsieg!

5:7, 7:6, 3:6, 1:5

Der erste geht weg, weil der Return schief geht. Beim zweiten muss Nakashima über den zweiten Aufschlag gehen.

5:7, 7:6, 3:6, 1:5

Zverev dominiert den Ballwechsel und punktet mit der Vorhand aus dem Halbfeld, dann sitzt der Return mit der Rückhand perfekt longline. Und nach Nakashimas hektischer Netzprobe stehen drei Matchbälle bereit.

5:7, 7:6, 3:6, 1:5

Und der vierte Erste bedeutet das 5:1.

5:7, 7:6, 3:6, 1:4

Macht Zverev jetzt kurzen Prozess? Viel kann der tapfere Nakashima nicht mehr dagegen halten. Drei Aufschläge, 40:0.

5:7, 7:6, 3:6, 1:4

Und das ist jetzt mal ein echter Big Point. Gute Länge im Return mit der Rückhand, damit kommt Nakashima schon in Panik. Mit dem nächsten Schlag macht Zverev noch mehr Druck und zwingt seinen Gegner damit zum Fehler. Das ist die glasklare Führung für die Nummer 7 der Welt, das darf er sich jetzt nicht mehr nehmen lassen.

5:7, 7:6, 3:6, 1:3

Schafft Zverev jetzt die Vorentscheidung fürs Match? Nakashima ins Netz, Breakball für den 23-Jährigen.

5:7, 7:6, 3:6, 1:3

Na geht doch, diesmal kommt die Rückhand, sogar als Returnwinner. Das war stark.

5:7, 7:6, 3:6, 1:3

Für Nakashima ist sein eigener Aufschlag jetzt natürlich Pflichtprogramm. Ein zweites Break Rückstand kann er sich nicht erlauben. Die ersten beiden Punkte werden geteilt, dann segelt Zverevs Rückhand mal wieder ins Netz. Und der Schläger fliegt.

5:7, 7:6, 3:6, 1:3

Gibt aber nur den Einstand. Und zwei Aufschlagpunkte später macht Zverev die Zweispielführung wieder perfekt.

5:7, 7:6, 3:6, 1:2

Unglaublicher Rückhandreturn von Nakashima die Linie runter. Da flog Zverev gefühlt noch durch die Luft, da kam der Ball schon zurück. Irre.

5:7, 7:6, 3:6, 1:2

Klasse Challenge von Zverev, so sammelt er sein nächstes Ass. Der hat die Linie genau so knapp berührt wie eben, als Nakashima die Challenge nahm.

5:7, 7:6, 3:6, 1:2

Mit dem Spiel wird es aber noch nichts. Auch weil mitten in Zverevs Aufschlagbewegung ein Zug für Geräuschkulisse sorgt. So versemmelt Zverev den Zweiten völlig.

5:7, 7:6, 3:6, 1:2

Wieder so ein krachender zweiter Aufschlag, der zum Ass wird. Allerdings haarscharf. Nur mit ein paar Millimetern touchiert die Kugel die Linie.

5:7, 7:6, 3:6, 1:2

Nach dem schnellen 15:0 findet Nakashima plötzlich wieder Zugriff, spielt wieder so schnelle, frühe Returns, mit denen Zverev nichts anfangen kann. Ein drittes Mal klappt das aber nicht, diesmal springt die Kugel hoch und kurz hinter dem Netz auf, da fällt der Vorhandwinner leicht. 30 beide also.

5:7, 7:6, 3:6, 1:2

Der Spielball wird wild, beide Spieler müssen am Netz viel arbeiten und laufen. Zverev spekuliert zwei Mal richtig, muss beim zweiten Mal aber zusehen, wie sein Volley ein paar Meter hinter der Grundlinie aufklatscht.

5:7, 7:6, 3:6, 0:2

Mit dem nächsten Breakball wird es aber erstmal nichts, weil Zverev seinen Gegner am Netz zwar passiert, aber auch ins Aus schlägt. Da war mehr drin.

5:7, 7:6, 3:6, 0:2

Ein Ass muss dann wohl Balsam für die Seele sein. Es ist sein fünftes. Dann schenkt er aber seinen vierten Doppelfehler zum 30 beide her.

5:7, 7:6, 3:6, 0:2

Nakashima wirkt angeknockt. Jetzt gehen auch die Rallys verloren, Zverev kontrolliert das Geschehen jetzt. Wenn der Deutsche dran bleibt, kann er die Partie jetzt entscheiden.

5:7, 7:6, 3:6, 0:2

Oder diesem Ass, sein 21. Damit ist der optimale Start perfekt.

5:7, 7:6, 3:6, 0:1

Und damit steigt auch das Selbstvertrauen wieder. Schöner Rückhandwinner longline, dabei war die Rückhand bislang beileibe nicht sein Lieblingsschlag. Dann doch schon eher der erste Aufschlag, so wie bei den nächsten beiden Servicewinnern.

5:7, 7:6, 3:6, 0:1

Und jetzt wirkt Zverev gefestigt und fokussiert. Nakashima hat sein Gefühl für den Netzangriff verloren, das geht jetzt erneut schief. Auf der T-Linie steht er blank, Zverev kommt locker an den Ball im Halbfeld und kann sich die Ecke wie beim Elfmeterschiessen aussuchen.

5:7, 7:6, 3:6, 0:0

Und so liegt der frühe Breakball bereit, weil Zverev einen Ball aus seinem Vorhandeck herauskratzt und dabei sogar noch auf den Körper des am Netz stehenden Nakashima zieht, der den Volley nur ins Netz legen kann.

5:7, 7:6, 3:6, 0:0

Daür müsste er aber das Spiel auch holen, es geht aber über 30 beide, weil Zverev beim Ballwechsel Oberwasser bekommt, zum richtigen Zeitpunkt ans Netz geht und dort punktet.

4. Satz

Nakashima darf jetzt wieder vorlegen, so wie in Satz 1 und 2. Da hat ihm das glaube ich besser gefallen, als in Satz 3, als er hinterherlaufen musste.

Zwischenfazit

Fast wäre Zverevs frühe Break zur Seuche geworden, als er sich ein Spiel später bei 3:1 Führung 0:40 hinten sah. Fünf hammerharte Punkte in Folge (215 im Zweiten!) mit seinem Aufschlag liessen ihn aber aufatmen und ganz viel Energie frei. Danach war die Moral von Nakashima in diesem Satz gebrochen. Überhaupt fand er in diesem Durchgang nicht das Niveau, das ihn kurz zuvor noch den 2. Satz gewinnen liess. Zverev jedenfalls hat sein Spiel nicht grossartig verändert. Der erste Aufschlag dominiert alles.

5:7, 7:6, 3:6

Und fast schon lässig nutzt er den. Nakashimas Return landet direkt auf dem Schläger von Zverev. Und den Volley hebt er dann in die freie Ecke seines Gegners.

5:7, 7:6, 3:5

Ein Returnfehler. Das sind also wieder drei einfache Punkte für Zverev mit dem ersten Aufschlag. Und ein Satzball liegt bereit.

5:7, 7:6, 3:5

Und der Servicewinner. 30 beide, was kommt jetzt?

5:7, 7:6, 3:5

Dann aber das Ass.

5:7, 7:6, 3:5

Mit dem Mute der Verzweiflung. Nakashima wirft alles rein und reisst die Rallys jetzt wieder an sich. 0:30!

5:7, 7:6, 3:5

Den ersten Punkt aber macht Nakashima, weil er den zweiten Aufschlag attackiert, am Drücker bleibt und dann am Netz per Überkopf-Smash trifft.

5:7, 7:6, 3:5

Zurück ins Spiel kommt Zverev dadurch aber nicht mehr. Er ist in Gedanken eh schon bei seinem jetzt folgenden eigenen Service, der ihm den 2. Satz bescheren soll.

5:7, 7:6, 2:5

Immerhin enteilt er jetzt nochmal auf 40:0, dann gibt Zverev nach harmlosen Return den Punkt eigentlich schon auf, doch Nakashima volliert am Netz ins Aus, statt irgendwo ins leere Feld. Auch kurios.

5:7, 7:6, 2:5

Und auch seine Quote bei eigenem Aufschlag ist erheblich gesunken. Der erste kommt nur noch in 57 Prozent der Fälle und bringt dann auch noch nur jedes zweite Mal den Punkt.

5:7, 7:6, 2:5

Nakashima kann sein hohes Niveau, das er vor allem im Endgang des 2. Satzes hatte, aktuell nicht halten. Den Bezug zu Zverevs Aufschlag, den er zwischendurch zumindest ansatzweise gefunden zu haben schien, ist wieder weg. Zu Null holt sich Zverev das 5:2.

5:7, 7:6, 2:4

Mit einem tollen Rückhhandwinner macht Nakashima das Spiel aber zu und kann immerhin verkürzen.

5:7, 7:6, 1:4

So richtig souverän ist das nicht. Zwar profitiert Zverev von einem Netzroller, den muss Nakashima aber trotzdem zurückbringen. Doch er trifft nur das Netz.

5:7, 7:6, 1:4

Kann sich Nakashima aus seinem kleinen Loch befreien? Es geht über 15 beide, dann macht Zverev den Rückhandfehler. Und nach einem Returnfehler steht es 40:15.

5:7, 7:6, 1:4

Und dann der erneute Returnfehler nach einem hammerharten Ersten. Aus diesem Zverev wird man aber auch einfach nicht schlau. 4:1 für den Deutschen im 3. Satz!

5:7, 7:6, 1:3

Unfassbares Ass. Mit 215 Stundenkilometern. Und zwar im Zweiten! Durch die Mitte! Und das "Come on" hat man bis zum Big Apple gehört. Spielball nach 0:40.

5:7, 7:6, 1:3

Und gleich nochmal, wieder geht der Return zu lang. Nakashima vergibt seine Breakbälle drei bis fünf in diesem Match.

5:7, 7:6, 1:3

Das 18. Ass kommt für Zverev zur rechten Zeit. Und auch der nächste Service sitzt und wird zu lang retourniert.

5:7, 7:6, 1:3

Aber wie geht noch mal diese unausgesprochene Weisheit? Niemals zu früh im Satz breaken. Das erhöht nur Druck und Unsicherheit. 0:40.

5:7, 7:6, 1:3

Diese Situation hätte er sich im 2. Satz auch mal gewünscht. Jetzt kann er es doch eigentlich ausservieren, oder? So dominant, wie sein erster Aufschlag die ganze Zeit schon ist.

5:7, 7:6, 1:3

Doch dann begeht er den Doppelfehler! Und Zverev hat die Nase früh in diesem Satz vorn.

5:7, 7:6, 1:2

Der erste geht weg, weil Nakashima mal wieder im Zweiten erfolgreich auf den Kick nach aussen setzt. Der kommt richtig gut bislang.

5:7, 7:6, 1:2

Das 15:30 kann die Breakpunkte nur verzögern. Zwei liegen bereit. Die ersten seit einer Ewigkeit für Zverev.

5:7, 7:6, 1:2

Schöner Passierball mal von Zverev, der kam bei Nakashimas häufigen Netzangriffen bislang auch sehr selten. Stattdessen hat der Amerikaner dort starke 82 Prozent der Punkte versenkt. Danach gibt es auch das 0:30, weil Nakashima eine Vorhand zu weit rutscht.

5:7, 7:6, 1:2

Und macht das Spiel mit einem schönen Volley am Netz zu. Erstmals in diesem Spiel darf er in einem Satz vorlegen. Ob es einen Unterschied machen wird?

5:7, 7:6, 1:1

Die Spannung dieses mega intensiven Tie-Breaks fällt beinahe natürlich ab. Auch Zverev marschiert mit Assen und Servicewinnern blitzartig zum 40:0.

5:7, 7:6, 1:1

Zverev hat seit 5:5 im 1. Satz keinen Breakball mehr gesehen. Dabei bleibt es erstmal. Nakashima macht einen unglaublich kühlen, abgezockten Eindruck. Zu Null zum 1:1.

5:7, 7:6, 0:1

Schwer zu beurteilen, die Nerven scheinen aber zu flattern. Bei 30:15 schlägt Zverev am Netz beinahe ein Luftloch. Dann kommt der Erste aber wieder zum 40:30. Und nach einem Vorhandfehler von Nakashima gewinnt er auch dieses Spiel.

3. Satz

Zverev eröffnet den 3. Satz. Was macht das Frustrationslevel?

Zwischenfazit

Ein eigentlich langweiliger, langwieriger 2. Satz spitzt sich im Tie-Break zu einem absoluten Drama zu. Bei Zverev funktioniert mittlerweile nur noch der erste Aufschlag. Der aber eben so gut, dass er damit genug Punkte sammelt, um das Spiel offen zu gestalten. 84 Prozent Erfolgsquote ist ein überragender Wert. In allen anderen Bereichen ist Nakashima aber der bessere Spieler. Die Rallys kann er meist diktieren. Und wäre er nervenstärker, hätte er diesen 2. Satz auch schon viel früher zugemacht. Aber wer will es dem 19-Jährigen verübeln. Dementsprechend besteht kein Zweifel daran, dass er diesen Satz verdient gewonnen hat.

5:7, 7:6

Und der kommt nicht. Zverev beendet den 2. Satz mit einem Doppelfehler.

5:7, 6:6

Schwacher Aufschlag von Nakashima, aber noch schwächerer Return von Zverev. Mit der Rückhand hinter die Grundlinie. Satzball Nr. 7 für Nakashima. Bei Aufschlag Zverev.

5:7, 6:6

Der zweite mit viel Drall nach aussen. Den kriegt Zverev aber locker zurück. Doch es bleibt dabei: In den Rallys hat Nakashima die Hosen an. Mächtiger Vorhandwinner zum 8:8!

5:7, 6:6

Der erste Aufschlag kommt nicht.

5:7, 6:6

Und das gelingt! Servicewinner, unglaublich. Den Tie-Break nach 0:5 gedreht. Was macht Nakashima jetzt?

5:7, 6:6

Zunichte gemacht per Ass. Und jetzt kann sich Zverev mit eigenem Service den Satzball organisieren.

5:7, 6:6

Die nächste Chance für den Aussenseiter, äusserlich bleibt der cool. Guter Aufschlag, dann zwingt er Zverev tief hinter der Grundlinie zum Vorhandfehler.

5:7, 6:6

Und den verschenkt Nakashima! Unglaublich, da gehen ihm die Nerven auch etwas durch. Der zweite Aufschlag kommt weit nach aussen und ist ganz schwer zu retournieren. Danach ist Nakashima aber sowas von am Drücker mit seiner Vorhand, geht auch wieder gut ans Netz vor. Doch er trifft die Ecken nicht, spielt so zentral. So kann Zverev zurückschlagen. Die Vorhand auf den Körper bringt noch nicht den Erfolg, dann hat er aber Zeit und Platz für den Passierball - gefolgt vom Urschrei. Fünf Satzbälle abgewehrt, 6:6!

5:7, 6:6

Ein Satzball bleibt Nakashima aber noch bei eigenem Aufschlag. Der erste Aufschlag geht allerdings weg.

5:7, 6:6

Es sind nicht Nakashimas erste Satzbälle, bei 5:4 hatte er auch schon zwei. Jetzt gehen die nächsten zwei weg, weil Zverev nochmal auf seinen Aufschlag setzen kann. Ein Servicewinner mit dem Zweiten, dann das Ass mit dem Ersten.

5:7, 6:6

Allerdings mit Satzbällen gegen sich. Nakashima dominiert das Grundlinienspiel. Und geht erneut mutig und perfekt getimt ans Netz, um dort den gefühlvollen Slice zu spielen, der zwei Mal auftickt, bevor Zverev rankommt.

5:7, 6:6

Oder wackelt er nochmal? Wieder geht die Vorhand Topspin zu weit, wenn auch diesmal nur einen Hauch. Zverev kommt nochmal auf 3:5 ran und darf auf jeden Fall nochmal aufschlagen.

5:7, 6:6

Nakashima hat die Fehler gen Null geschraubt, jetzt erlaubt er sich aber nochmal einen. Die Vorhand von der Grundlinie verreisst er, das war technischer Mangel.

5:7, 6:6

Mehr als Schadensbegrenzung ist das nicht. Mit eigenem Service holt sich Zverev das 1:5.

5:7, 6:6

Und nach einem einfachen Servicewinner ist Nakashima 5:0 in Front.

5:7, 6:6

Wow, eine tolle Rally mit einem grandiosen Ende von Nakashima. Beide Spieler kratzen schwierige Bälle aus den Ecken, dann traut sich Nakashima mutig, aber auch mit dem genau richtigen Timing nach vorne und spielt einen perfekten Slice, der seitlich weg tickt und erreichbar wird.

5:7, 6:6

Und spätestens jetzt muss Zverev ganz gehörig aufpassen. Auch seinen zweiten Service gibt er ab. Der Frust wird grösser. Nakashima ist 3:0 enteilt und darf nun zwei Mal aufschlagen.

5:7, 6:6

Da steckte viel Risiko im zweiten Aufschlag. Und das wird nicht mal belohnt. Denn Nakashima spielt wieder so einen frühen, überrumpelnden Return, da hat er jetzt ein Mittel gefunden. Davon kann sich Zverev nicht mehr erholen - 2:0!

5:7, 6:6

Nakashima war in den letzten drei Spielen der bessere Spieler. Das muss aber im Tie-Break natürlich nichts heissen. Den ersten Punkt holt er sich trotzdem, weil Zverev abermals mit der Rückhand patzt.

5:7, 6:6

Aber Zverev wackelt sich ins Tie-Break. Erst ein gutes Serve and Volley, das haben wir selten gesehen von ihm heute. Dann schlägt Nakashima eine schwierige, weil arg flache Vorhand aus dem seitlichen Halbfeld ins Netz.

5:7, 6:5

Zverev wackelt. Mit dem zwölften Ass zwar zum 40:15, dann gibt er aber zwei Rückhände leichtfertig ab. Einstand.

5:7, 6:5

Nein. Zwei Returnfehler später hat Nakashima den Tie-Break schon mal sicher. Schon über eineinhalb Stunden gespielt.

5:7, 5:5

Dann macht Nakashima den Rückhandfehler von der Baseline. Kann Zverev nochmal die letzte Möglichkeit zum Break in diesem Satz ergreifen?

5:7, 5:5

Nakashima wirkt unbeeindruckt von dieser grossen ungenutzten Chance. Und Zverev fängt an zu schimpfen, das sieht im leeren Stadion so aus, als spreche er mit sich selbst. Zwei schnelle Punkte zum 30:0.

5:7, 5:5

Und dann serviert sich Zverev wieder mit zwei ersten Aufschlägen zum Spielgewinn. Das war nervenstark, aber auch ein bisschen glücklich.

5:7, 5:4

Dann kommt Nakashima gut in die Rally, ist am Drücker, hat den Punkt quasi schon auf seiner Vorhand inside-out - und setzt die einen halben Meter hinter die Grundlinie! Autsch, das ist bitter aus Sicht des 19-Jährigen.

5:7, 5:4

Mit einem Servicewinner macht Zverev den ersten zunichte.

5:7, 5:4

Und urplötzlich erarbeitet sich Nakashima seine ersten beiden Breakbälle des Spiels - und die sind gleichermassen Satzbälle!

5:7, 5:4

Aber jetzt aufgepasst, auch den nächsten Punkt macht Nakashima mit einem langen, etwas unkonventionellen Return, mit dem Zverev nichts anfangen kann.

5:7, 5:4

Sein siebter Doppelfehler ist da eher eine schlechte Idee. Kurios: Bei zweitem Aufschlag hat Zverev in Satz 2 0 von 5 Punkten gemacht.

5:7, 5:4

So, 5:4 also dann jetzt. Dann langsam mal wieder Haltung einnehmen. Irgendwie muss auch dieser Satz ja zu Ende gehen. Und viel ist vom Durchgang nicht mehr übrig. Zverev jetzt unter Druck, muss sich in die Verlängerung servieren.

5:7, 5:4

Noch keine einzige Breakchance im 2. Satz. Jetzt auch nicht. Nicht mal annähernd. Nakashima zu Null zum 5:4. Ich würde gerne von mehr berichten. Doch mehr ist es wirklich nicht.

5:7, 4:4

Oder doch? Schwacher Zweiter, wieder schön früh genommen zum 40:30. Dann verreisst Nakashima aber die Vorhand. Spektakel sieht echt anders aus.

5:7, 4:3

Nein. Einfach nein. Ass, Servicewinner, 40:15.

5:7, 4:3

15 beide nach einem sehr früh genommenem Return von Nakashima, der Zverev überrumpelt. Da war er noch im Landeflug, da kam der Ball schon zurück. Öffnet sich jetzt die Tür mal einen klitzekleinen Spalt breit?

5:7, 4:3

Ein Slice am Netz misslingt noch, dann macht Nakashima das Spiel aber mit seinem vierten Ass zum 4:3 zu.

5:7, 3:3

Bislang ist es ein gutes Spiel von Zverev, das aber eben einzig von seinem Aufschlag dominiert wird. Ein sehr gutes Spiel würde es werden, wenn er des Gegners Service mal attackieren könnte. Doch das gelingt ihm weiterhin nicht. Und den Gefallen tut Nakashima ihm auch nicht. 40:0.

5:7, 3:3

Weil Zverev aber weiter unbeeindruckt und bärenstark serviert, bleibt es der einzige Punkt. Und so geht alles seiner Wege.

5:7, 3:2

Das Match ist ein bisschen verflacht. Der 1. Satz hatte definitiv mehr Abwechslung und Unterhaltung vorzuweisen. Da ist ein schöner Returnwinner von der Rückhand Nakashimas, schön früh angegriffen, schon ein echter Hingucker.

5:7, 3:2

Dann macht Nakashima zwar mal den Doppelfehler, dann holt er Zverev aber gut ans Netz, und der lange Deutsche kommt da nicht mehr rechtzeitig hin. Und wenig später ist das Spiel dann auch zu 15 durch.

5:7, 2:2

Zwei schöne Punkte von Nakashima mit der Vorhand. Einmal aus der Feldmitte per Winner ins rechte Eck. Und einmal aus der Feldmitte per Forced Error ins linke Eck. Das bringt ihm ein schnelle 30:0.

5:7, 2:2

Und so bleibt es bei den zwei Punkten für Nakashima ohne eigenes Zutun des Amerikaners.

5:7, 2:1

Umso wichtiger, dass der Service dann wieder kommt. Zwar punktet er nicht direkt, zwingt Nakashima aber zu Fehlern. Das ist beinahe untergegangen, aber da sind Steine von Herzen gefallen.

5:7, 2:1

Auch das ist halt Zverev. Zwei Doppelfehler in Folge, und er liegt plötzlich 0:30 hinten.

5:7, 2:1

Auch Nakashima hält diesmal sein Spiel relativ unbedrängt, auch wenn er wieder zwei Punkte abgibt. Beim Spielball hat er aber Glück, dass sich ein Netzroller nach reiflicher Überlegung für Zverevs Seite entscheidet.

5:7, 1:1

Und nach Zverevs achten Ass ist das Spiel dann eben zu 15 durch.

5:7, 1:0

Gegen Zverevs beeindruckenden ersten Aufschlag ist aber aktuell kein Kraut gewachsen. Elf Punkte konnte Nakashima erst als Rückschläger machen. Dann macht er seinen zwölften, sogar per Returnwinner. Wo holt er den denn her? Da stand es aber leider schon wieder 40:0.

5:7, 1:0

Zverev mit dem Slice ins Netz. Und dann kann er einen Zweiten mit der Rückhand nicht fehlerfrei retournieren, der segelt weit ins Aus. Nakashima übersteht diese Situation, ohne einen Breakball herzugeben.

5:7, 0:0

Erst der Aufschlag nach aussen, den Zverev nicht zurückkriegt. Dann der Aufschlag nach aussen, den Zverev zurückkriegt, Nakashima daraufhin aber nicht. Nochmal Einstand.

5:7, 0:0

Wieder so ein Punkt, den sich Nakashima mit gutem ersten Aufschlag vorbereitet, um dann am Netz zu punkten. Dann ist es aber wieder dasselbe Spiel: Mit Vorteil muss er wieder über den Zweiten gehen, und die Punkte gewinnt er nur jedes zweite Mal.

5:7, 0:0

Ein Netzduell über drei, vier Bälle kann Nakashima daraufhin zwar für sich entscheiden. Dann landet seine Vorhand von der Grundlinie aber nach viel Druck von Zverev im Netz. Nächster Einstand.

5:7, 0:0

Zverev wittert aber seine Chance. Krachende Vorhand ins Eck, die kriegt Nakashima nur als Mondball retourniert. Und den kann Zverev zum Einstand schmettern.

5:7, 0:0

Um dann aber zwei Asse zu schlagen, das ist stark. Und auch den Spielball holt er sich, weil er am Netz zwei Mal stark volliert.

5:7, 0:0

Wie reagiert der mit seinen 19 Jahren naturgemäss noch unerfahrene Nakashima? So einen knappen, ärgerlichen Satzverlust muss man erstmal wegstecken. Das 40:0 bei 5:5 hängt bestimmt noch irgendwo im Kopf. Und tatsächlich gibt er erstmal ein 0:30 ab.

2. Satz

Nakashima eröffnet auch den 2. Satz.

Zwischenfazit

Mit starkem Service arbeitet sich Zverev zum Satzgewinn. 88 Prozent Erfolgsquote, wenn der Erste kommt, sind ein bockstarker Wert. So hätte Zverev gegen einen tapferen und gut dagegen haltenden Gegner schon früh die Weichen stellen können, doch drei Breakbälle wurden vergeben. Nicht so dann aber beim Stand von 5:5. Hier machte Nakashima einen Doppelfehler zur Unzeit, der den vorentscheidenden Breakball ermöglichte.

5:7

Dann sitzt der erste aber wieder. Und Zverev sichert sich den 1. Satz mit vier Servicewinnern (fast) in Folge.

5:6

Der erste Satzball geht per Doppelfehler weg, auch wenn sich Zverev das nochmal anschaut.

5:6

Der dritte gleich hinterher, diesmal mit viel Kick nach aussen, da kriegt Nakashima trotz Ganzkörperstreckung nur noch den Rahmen dran.

5:6

Das darf sich Zverev jetzt eigentlich nicht mehr nehmen lassen. Zwei Servicewinner stellen schnell auf 30:0.

5:6

Und tatsächlich holt sich Zverev in dieser entscheidenden Phase das Break! Nakashima wird unruhig, muss wieder über den Zweiten gehen, und der MUSS natürlich ins Feld. Dementsprechend harmlos kommt der Ball. Zverev kommt in die Rally, und nach einigen Schlägen macht Nakashima den Fehler mit der Vorhand, sein 14. Unforced Error, Zverev steht bei 10.

5:5

Huuui, Doppelfehler kommen immer zur Unzeit, aber ausgerechnet jetzt?! Nakashimas erster. Breakball für Zverev!

5:5

Oh ja. Eine harmlose Rückhand segelt ins Netz. Einstand nach 40:0.

5:5

Oder geht da doch noch was? Erst das einfache 40:15, dann ein schwacher Aufschlag und mit dem Return kann Nakashima nichts anfangen. Wird es nochmal haarig?

5:5

Da schmerzen aus Zverev-Sicht die drei vergebenen Breakbälle umso mehr. Im Nachhinein hätten sie satzentscheidend sein können. Jetzt muss er sich aber erstmal in den Tie-Break servieren. Nakashima enteilt nämlich schon wieder auf 40:0.

5:5

Der Tie-Break ist nicht mehr weit entfernt. Beide Spieler haben nur eine Punktrate von 30 Prozent als Rückschläger. Die Aufschläger machen bislang einen guten Job.

5:5

In dem holt er sich nach einem Returnfehler des Gegners den Vorteil. Und das Spiel nach einer weiteren Netzprobe Nakashima nach Zverevs Aufschlag durch die Mitte.

5:4

Zverev bleibt aber fokussiert, hämmert den nächsten Ersten ins Feld und punktet daraufhin mit der Vorhand. Dann schmeisst er aber eine Vorhand leichtfertig weg und muss über Einstand gehen.

5:4

Und der wird erstmal dramatisch. Zwei Mal wird Zverev das vermeintliche Ass weggepfiffen, weil sich das Netz gemeldet haben soll. Vor allem beim zweiten Mal kann es der Deutsche kaum fassen.

5:4

Zverev mit Problemen. Die ersten vier Punkte werden geteilt, so geht es bei 30:30 in einen sehr wichtigen Punkt.

5:4

Und so hält Nakashima sein Spiel abermals. Erneut ist es Zverevs fehleranfällige Rückhand, die ihm den Punkt bringt.

4:4

Toll verteidigt von Zverev. Tief im Rückhandeck setzt er zum Konterschlag an, perfekte Länge, der klatscht genau hinten auf die Linie. Doch Nakashima lässt sich nicht aus der Bahn werfen, findet seinerseits wieder den Weg zurück in den Angriffsmodus. Und punktet dann, weil Zverevs Ball kurz hinterm Netz zu hoch auftickt.

4:4

Nakashimas Zweiten kriegt Zverev gut rüber, und in den offenen Rallys hatte Zverev bislang die Nase meist vorn. Diesmal aber nicht, seine Rückhand ist noch nicht ganz arrangiert. Und auch den Ausgleich holt sich Nakashima mit einer schönen, eingesprungenen Rückhand. So trifft er den aufsteigenden Ball perfekt, sein achter Winner.

4:4

Viel Satz ist nicht mehr übrig, wie wäre es jetzt mal mit einem Break? Es nähert sich an, nach zwei eher hektischen Fehlern enteilt Zverev auf 0:30.

4:4

Das 4:4 gibt es dann als Geschenk nach einem Vorhandfehler.

4:3

Aber auch das ist stark. Bei 0:30 zwingt Zverev seinen Gegner zum Returnfehler und spielt dann zwei Asse in Folge.

4:3

Erst der dritte Doppelfehler von Zverev, dann liest Nakashima den Aufschlag überragend und spielt den Returnwinner.

4:3

Und so holt er sich das dritte von vier Spielen zu Null. Umso kurioser, dass er in dem einen Spiel, das nicht zu Null ausging, drei Breakbälle ermöglichte.

3:3

Nakashima punktet zwar im Vergleich weniger direkt mit seinem Service, also per Ass oder Servicewinner, bereitet seine Punkte aber mit einer guten Quote immer wieder vor. Zverevs Returns kommen zu unkontrolliert, kurz und hoch. So kann Nakashima mit zwei schnellen Schritten Richtung Feldmitte immer wieder punkten.

3:3

Und so schwindet die Chance nach Zverevs nächstem Ass. Danach greift er gut am Netz an und Nakashimas Vorhand wird zu lang.

3:2

Dann mal eine Rally, und der hat Nakashima Chance auf die zwei Breakpunkte. Doch statt Zverev am Netz zu passieren, spielt er die Vorhand zu flach und ins Netz.

3:2

15:30, obwohl Nakashima noch keinen Schläger an den Ball bekommen hat. Wie das geht? Doppelfehler, Ass, Doppelfehler.

3:2

Doch nicht. Das Ass zum Vorteil. Und der Returnfehler zum Spiel. Zverev lässt drei Breakchancen in diesem Spiel liegen, Nakashima bleibt in Front.

2:2

Doch jetzt ist es Nakashima, der die Vorhand vollends verreisst. Einstand Nr. 5, das könnte noch was dauern.

2:2

Und hat abermals Vorteil. Denhat er sich mit einem starken Aufschlag, abermals durch die Mitte, erarbeitet. Am Netz kann er einen Schlag später Zverev dann zum Fehler zwingen.

2:2

Ellenlanges Spiel jetzt schon, nachdem Nakashima seinen nächsten Vorteil vergibt, weil Zverev aus dem Halbfeld mit der Vorhand selbstbewusst punktet, drehen wir die nächste Runde. Knapp 8 Minuten lang schlägt Nakashima jetzt schon auf.

2:2

Nein. Rahmentreffer von der Grundlinie mit der einfachen Rückhand. Da war viel mehr drin. Vor Frust und Enttäuschung fliegt ihm sogar der Schläger aus der Hand.

2:2

Und gleich der nächste hinterher, diesmal ins andere Eck und inside-out. Toll herausgespielt von Zverev. Kann er sich jetzt mit dem Break belohnen?

2:2

Und statt zweier Breakchancen heisst es nun Vorteil Nakashima, weil Zverev seinen zweiten Unforced Error begeht. Mit seinem sechsten Winner macht er den aber wett. Tolle Vorhand genau ins Eck.

2:2

Der Servicewinner ist aber gut und nimmt die erste Breakchance direkt mal weg. Und auch danach kommt der erste Service richtig gut, mit viel Dampf durch die Mitte. Erstaunlich, dass Zverev da noch ran kommt. Aber nicht mehr kontrolliert. So kann Nakashima daraufhin den Vorhandwinner auspacken.

2:2

Durchaus. Bei 15:40 erarbeitet sich Zverev zwei Breakchancen. Das ist mittlerweile der eine Fehler zu viel bei Nakashima.

2:2

Und in der Intensität geht es weiter, wieder fliegt die Kugel 20 Mal übers Netz. Diesmal ist Zverev nicht so sehr unter Druck, kann vielmehr selbst attackieren. Mit guter Länge erwischt er Nakashima irgendwann auf dem falschen Fuss und zwingt ihn zum Fehler. 0:30, geht da jetzt was?

2:2

Interessante, lange Rally. Zverev ist eigentlich schon tief hinter die Grundlinie gezwungen, kann von dort aber vieles wegverteidigen. Und dann profitiert er davon, dass Nakashimas Vorhand heftig im Netz einschlägt.

2:1

Und auch mit dem Zweiten punktet er direkt. Nakashimas Rückhandreturn ist viel zu lang. Das ging flott.

2:1

Zwei Asse in Folge, dann der Servicewinner. Mächtiges Aufschlagspiel jetzt von Zverev.

2:1

Da wähnte Zverev seinen Return schon im Aus. War er aber gar nicht. Weil er danach aber abgeschaltet hat, schiesst Nakashima quasi ins leere Feld. Und sichert sich das 2:1.

1:1

Und Zverev kommt einem Spielgewinn sogar noch ein bisschen näher, punktet diesmal, weil Nakashima seine Vorhand Topspin knapp verzieht.

1:1

Jetzt aber. Schöne, enorm flache Rückhand von der Rückhand ins Eck, da kommt auch der flinke Nakashima nicht mehr ran.

1:1

Zverevs Punkte als Rückschläger nach sieben Anläufen: 0. Nakashima enteilt wieder auf 40:0. Das macht der junge Aussenseiter sehr gut in dieser frühen Phase.

1:1

Der Netzangriff nach der Vorhand aus dem Halbfeld ist die richtige Wahl, da kriegt Nakashima seinen Gegner nicht mehr umspielt. Und danach macht der Amerikaner den Vorhandfehler.

1:0

Für ein sorgenloses Spiel reicht das aber nicht. Nakashima kriegt mal einen zurück, prompt macht Zverev den Rückhandfehler. 30:30.

1:0

Zverev gibt seinen ersten Punkt dagegen ab, schlägt dann aber ebenfalls früh sein erstes Ass. Gefolgt vom Servicewinner, beides mit mächtig Speed durch die Mitte.

1:0

Gefolgt vom ersten Ass und dem Rahmentreffer Zverevs. Noch nichts zu holen für den Deutschen.

0:0

Und das durchaus beachtlich. Der erste Aufschlag geht zwar schief, dann macht er aber direkt Druck, zwingt Zverev in die Defensive und zum Fehler. Danach schlägt er direkt mal seinen ersten Winner.

1. Satz

Los geht's, Nakashima eröffnet.

vor Beginn

Zverev und Nakashima bestreiten das zweite Duell am heutigen Tag im Louis Armstrong Stadium. Das erste ist seit wenigen Momenten beendet. Angelique Kerber setzte sich dabei im nationeninternen Duell gegen Anna-Lena Friedsam in zwei Sätzen durch. Die Bühne ist also frei, in rund 10 Minuten kann es losgehen.

H2H

Dementsprechend ist es auch wenig verwunderlich, dass es dieses Duell bislang noch nicht gab. Auch für Zverev wird Nakashima also ein unbeschriebenes Blatt sein. Ein Vorteil für den Aussenseiter?

Nakashima

Das ist noch keine Quote, die für Aufsehen sorgt. Beim heutigen Gegner Nakashima ist sie aber trotzdem schon Grund zum Träumen. Der 19-Jährige (Jahrgang 2001!) steht noch ganz am Anfang seiner Karriere, spielt aktuell sein erstes Grand Slam überhaupt. Und überraschte dabei in der ersten Runde mit seinem Sieg gegen den Italiener Paolo Lorenzi, zumal glatt in drei Sätzen.

Zverev

Und zu der gehört eben auch Zverev. Wer weiss, wie sein Jahr hätte laufen können, hätte die Coronapandemie den ganzen Tenniszirkus nicht lahmgelegt. Denn zur Erinnerung: Im Januar stand Zverev bei den Australian Open erstmals in einem Major-Halbfinale. New York erreichte der 23-Jährige im letzten Jahr mit dem Achtelfinale seine beste Platzierung, bei zwei von insgesamt fünf Teilnahmen war aber auch schon in Runde 2 Feierabend.

Rückblick

In Runde 1 ist in der Herrenkonkurrenz wenig Aussergewöhnliches passiert. Die Favoriten gaben sich in Abwesenheit der Sammelsieger Roger Federer und Rafael Nadal keine Blösse. Wobei "Favoriten" sehr gut gemeint ist. Hauptsächlich stellt sich nämlich die Frage, wer überhaupt Novak Djokovic auf dem Weg zu seinem 18. Majortitel stoppen soll. Die junge Generation um Dominic Thiem, Stefanos Tsitsipas und Daniil Medvedev wird ihr bestes tun.

Tag 3

Tag 3 in Flushing Meadows bringt den Auftakt in Runde 2 und damit den zweiten Auftritt von Deutschlands Top-Spieler Alexander Zverev mit sich. Nach der erfolgreichen Bewährungsprobe gegen einen starken Kevin Anderson in Runde 1, die Zverev in drei Stunden und vier Sätzen erfolgreich meisterte, geht die Nummer 7 der Welt heute gegen Brandon Nakashima als haushoher Favorit ins Rennen.

vor Beginn

Herzlich willkommen bei den US Open zur Zweitrundenpartie zwischen Brandon Nakashima und Alexander Zverev.

Alexander Zverev
Alexander Zverev

Es war kritisch losgegangen für Deutschlands Nummer 1 in seinem Auftaktspiel gegen Kevin Anderson, den US-Open-Finalisten aus 2017 - mit drei Doppelfehlern in den ersten beiden Spielen. Um dann doch bei insgesamt "nur" sechs Doubletten Halt zu machen beim 7:6 (2), 5:7, 6:3, 7:5-Sieg. 

"Viele positive Sachen" habe er bei sich gesehen, so Zverev im Anschluss; auch Eurosport-Experte Boris Becker lobte, sprach von einem "Bombenmatch" und dass Zverev "mit jeder Minute besser geworden" sei. „Wenn er diese Grundaggressivität weiter auf den Platz bringt, kann er hier noch vielen weh tun“, so das abschließende Urteil des sechsfachen Major-Champs aus Leimen/London./

Zverevs Draw? Schaut gar nicht so verkehrt aus. In Runde 2 geht es nun gegen US-Youngster Brandon Nakashima, danach könnte es gegen Adrian Mannarino oder der um Anschluss kämpfende Jack Sock gehen, im Anschluss mit Hubert Hurkacz jedoch ein erster dicker Brocken warten.

Wer ist Zverev-Gegner Nakashima?

Brandon Nakashima steht dank einer Wildcard im Hauptfeld von Flushing Meadows, der 19-jährige US-Amerikaner ist aktuell auf Rang 219 notiert, in der ersten Runde gewann er gegen Paolo Lorenzi in drei Sätzen. Nakashima, vor einem Jahr noch auf Rang 942 notiert, hat sich rasant über die Challenger-Ebene in die erweiterte Weltspitze gespielt, beim ATP-Turnier in Delray Beach im Frühjahr aber auch zwei prominente Namen besiegt mit Juri Vesely und Cameron Norrie. Unterschätzen sollte Zverev den Youngster, der 2019 im Halbfinale der Junioren-Konkurrenz der US Open stand, also nicht. "Passt auf diesen Jungen auf, der ist etwas Spezielles", urteilte jüngst Landsmann Frances Tiafoe. Ach ja, ein prominenter Coach stand Nakashima mit Ex-Wimbledonsieger Pat Cash zu Beginn des Jahres ebenfalls zur Seite.

US Open: Wo kommt Zverev?

Das Spiel zwischen Alexander Zverev und Brandon Nakashima ist als zweites Match nach 17 Uhr im Louis Armstrong Stadium angesetzt, nach dem Spiel von Angelique Kerber und Anna-Lena Friedsam. Im TV seid ihr auf Eurosport dabei, im Stream via Eurosport Player sowie im Liveticker bei uns!

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von Florian Goosmann / Perform

Mittwoch
02.09.2020, 19:00 Uhr
zuletzt bearbeitet: 02.09.2020, 22:50 Uhr

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