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US Open: Andy Murray - „Einige der Topspieler werden nicht kommen“

Andy Murray hat in seiner Planung eine Teilnahme an den US Open 2020 fest verankert. Bei einigen seiner Kollegen hegt der Champion von 2012 allerdings seine Zweifel.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 31.07.2020, 17:07 Uhr

Andy Murray mit seiner ersten Major-Trophäe anno 2012
© Getty Images
Andy Murray mit seiner ersten Major-Trophäe anno 2012

Mit späten Absagen für die US Open kennt sich Andy Murray aus: 2017 hatte der mittlerweile 33-Jährige nach Wimbledon kein einziges Match gespielt, war dennoch nach New York City geflogen, hatte sich sogar auslosen lassen. Nur um dann unmittelbar vor Turnierbeginn zurückzuziehen. Woraufhin die Gesetztenliste neu konfiguriert wurde, allerdings nur im hinteren Bereich, so sah es das Regelwerk der USTA wohl vor.

Für die kommende Ausgabe der US Open, die am 31. August ihren Ausgang nehmen soll, wird Murray nicht in eine vergleichbare Verlegenheit kommen. Als Nummer 129 der ATP-Weltrangliste schafft der Schotte wohl gerade mal so den Cut, schließlich wird kein Qualifikationsturnier ausgetragen. Und schließlich werden einige vor Murray platzierte Spieler nicht nach New York City reisen. Roger Federer, Juan Martin del Potro und der rekonvaleszente Fabio Fognini etwa ganz sicher, große Fragezeichen gibt es zudem hinter allen Australiern.

Barty verzichtet auf Start

Dabei wird es nach Ansicht von Murray allerdings nicht bleiben, wie er am Donnerstag im Gespräch mit Reportern beschied. „Ich habe gehört, dass einige der besten männlichen Spieler nicht antreten werden. Und davon gehe ich auch aus. Es ist jedermanns persönliche Entscheidung. Wenn sie sich nicht sicher und wohl fühlen, anzureisen und sich und ihr Team einem erhöhten Risiko auszusetzen, dann ist das komplett verständlich.“

Auf Seiten der Frauen hat die Weltranglisten-Erste Ashleigh Barty vor wenigen Tagen ihren Verzicht erklärt, auch die Nummer zwei der Welt, Simona Halep, wird sich in New York City so gut wie sicher nicht zeigen.

Murray kann mit der Blase leben

Andy Murray selbst plant mit dem Trip nach New York. „Wie ich schon vor ein paar Tagen gesagt habe, ist meine Einschätzung, dass es für mich in Ordnung sein wird, wenn ich in der Blase bin, die wir geschaffen haben. Es sind eher die internationalen Reisen, das Hinkommen, über das ich ein bisschen besorgt bin.“

Bei wem genau Murray Zweifel über ein Antreten in New York hat, ließ er offen. Schließlich hat die gesamte Weltspitze mit Ausnahme von Federer und Gael Monfils für Cincinnati genannt. Und wer sich schon einmal in der Bubble befindet, der wird sich wohl auch noch die US Open antun.“

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Freitag
31.07.2020, 20:15 Uhr
zuletzt bearbeitet: 31.07.2020, 17:07 Uhr

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