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Angelique Kerber – „Ich weiß, ich gehöre da jetzt wirklich hin“

Die neue Nummer eins spricht über den Gewinn der US Open.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 10.09.2016, 23:59 Uhr

ANGELIQUE KERBER (GER) mit Pokal, Siegerehrung, Praesentation Tennis - US Open 2016 - Grand Slam ITF / ATP / WTA - USTA Billie Jean King National Tennis Center - New York - New York - USA - 10 September 2016.

Wie würden Sie dieAngelique Kerbervor 2016 im Vergleich zu diesem Jahr beschreiben?

Angelique Kerber (28): Es hat sich wahnsinnig viel geändert. Es ist unglaublich, was ich in diesem Jahr erreicht habe. Ich bin so glücklich und stolz auf alles, was gerade passiert. In meinem Team, in meinem Spiel und in meinen Fortschritten. Ich habe mich sehr stark weiterentwickelt. Hier mit meiner zweiten Grand-Slam-Trophäe zu stehen, ist das beste Gefühl überhaupt.

In Australien war die Pokalübergabe ein spezieller Moment für Sie. Was war es diesmal?

Der besondere Moment kamnach dem Matchball,als ich auf dem Boden lag. Weil ich mich zurückgekämpft hatte. Es ist etwas so Besonderes, weil alles hier begonnen hat 2011, und ich heute, fünf Jahre später, als Siegerin nach Hause fahre.

Im Vergleich zu Melbourne: Wie fühlt sich dieser Titel an?

Es ist ein bisschen anders als in Australien. Die US Open hatten für mich immer eine andere Bedeutung als alle anderen Turniere. Nach Melbourne den zweiten Titel zu holen, ist noch einmal eine Bestätigung, die ich mir eigentlich gar nicht mehr einholen muss. Für mich persönlich muss ich gar nichts mehr beweisen. Aber ich wollte immer Grand-Slam-Titel holen - und jetzt habe ich zwei in einem Jahr gewonnen. Das kann mir keiner mehr nehmen. Das ist auch eine Erleichterung: Ich weiß, ich gehöre da jetzt wirklich hin.

Nach mehreren Wochen auf Tour: Worauf freuen Sie sich am meisten?

Ich freue mich darauf, alle wiederzusehen und mit allen zu essen, zu trinken und darauf anzustoßen, was in den letzten Wochen passiert ist. Ich freue mich darauf, loszulassen und ein paar Tage zu entspannen. Zwei Wochen bleibe ich zu Hause, dann geht es in China weiter mit den Turnieren in Wuhan und Peking.

Sie wetten vor großen Turnieren immer mit ihrem Trainer Torben Beltz. Was muss er diesmal machen?

Torben wird sich jetzt noch einmal rasieren. Bis zum WTA-Finale in Singapur Ende Oktober darf er sich dann aber den Schnäuzer nicht wegrasieren. Er hat das vorgeschlagen, und ich hab' sofort eingeschlagen.

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