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US Open live: Alexander Zverev vs. Adrian Mannarino im TV, Livestream und Liveticker

Alexander Zverev bekommt es in der dritten Runde bei den US Open 2020 mit Adrian Mannarino zu tun. Das Match gibt es ab ca. 20 Uhr live im TV und Livestream bei Eurosport und in unserem Liveticker.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 04.09.2020, 21:00 Uhr

tennisnet.com Live Ticker

[Aktualisieren]

7:6, 4:6, 2:6, 2:5

Aber jetzt ist es soweit. Mannarino muss ans Netz, das will er aber eigentlich gar nicht. Und so tropft ein fahriger Volley ins Netz.

7:6, 4:6, 2:6, 2:5

Jetzt aber der erste Matchball, oder? Echt beachtlich, wie Mannarino hier noch um jeden Ball kämpft.

7:6, 4:6, 2:6, 2:5

Macht den aber wett, indem er mit der Rückhand aus dem Halbfeld Druck macht. Er geht gar noch weiter vor und kann dann erst recht nicht mehr umspielt werden.

7:6, 4:6, 2:6, 2:5

Das hatte was von miteinander spielen statt gegeneinander. Viel Vorsicht, wenig Dampf, alles durch die Mitte. Dann machZverev den unnötigen Fehler.

7:6, 4:6, 2:6, 2:5

Den kann er aber nicht nutzen, einen Return von Zverev muss er aus der Hocke nehmen, das geht aber gründlich schief.

7:6, 4:6, 2:6, 2:5

Oder kriegen wir doch noch eine kleine Zugabe? Zverevs Grundschlag segelt ins Aus. Und bei 30 beide gibt es noch nicht den ersten Match- sondern nach gutem ersten Aufschlag erstmal den Spielball.

7:6, 4:6, 2:6, 2:5

Sein zweiter Fehler bedeutet das 15:30. Gleich hat er es geschafft.

7:6, 4:6, 2:6, 2:5

Mannarino serviert gegen den Matchverlust. Und startet mit dem Netzfehler. Um dann aber wieder seinen Lieblingsaufschlag zu spielen: Mit viel Kick hinten rechts in die Ecke.

7:6, 4:6, 2:6, 2:5

Mannarino zuckt nochmal, macht das 30 beide. Prügelt dann aber eine Vorhand ins Aus und kassiert dann den Servicewinner.

7:6, 4:6, 2:6, 2:4

Jetzt kommt immerhin der dritte dazu. Bei 15 beide spielt Zverev aber einen interessanten, doppelhändigen Halbvolley. Der Erfolg gibt ihm bei dieser eigenartigen Technik recht.

7:6, 4:6, 2:6, 2:4

Vielleicht beschränkt sich Zverev aber jetzt auch auf seinen eigenen Service. Würde theoretisch ja auch reichen. Zumal Mannarino nur zwei von acht Breakbällen nutzen konnte. Und im 4. Satz erst zwei Punkte als Rückschläger machte.

7:6, 4:6, 2:6, 2:4

Oder dieses Ass mit knap 190 Sachen ab durch die Mitte. Zum 2:4.

7:6, 4:6, 2:6, 1:4

Holt Mannarino nochmal ein Spiel? Ganz grosses Kompliment auf jeden Fall jetzt schon an seinen Sports- und Kampfgeist. Und es ist ja auch nicht so, als würde er sich gerade abschlachten lassen. Im Gegenteil, da sind zwischendurch immer noch starke Phasen dabei. So wie jetzt dieses schnell 40:0.

7:6, 4:6, 2:6, 1:4

Zumal einen Moment später der Servicewinner wieder einschlägt. Das 4:1 dürfte jetzt auch punktetechnisch die Vorentscheidung sein.

7:6, 4:6, 2:6, 1:3

Zverevs elfter Doppelfehler im Spiel. Aber zur Erinnerung: Davon waren sieben im 1. Satz! Und jetzt, bei 40:0, kann man sich das auch mal erlauben.

7:6, 4:6, 2:6, 1:3

Mannarino zeigt aber Kämpferherz, denkt nicht daran, vorzeitig aufzugeben. Doch viel geht da nicht mehr zustande. Wieder ein schnelles 40:0 für Zverev.

7:6, 4:6, 2:6, 1:3

Und den ersten kann er nutzen. Weil Mannarino zum vierten Mal in Folge mit der Vorhand ins Netz schlägt.

7:6, 4:6, 2:6, 1:2

Dann muss Mannarino übe den Zweiten gehen, und der kommt harmlos. Zverev kommt in die Rally, und in denen macht Mannarino aktuell fast schon zwangsläufig den Fehler, weil die Körperhaltung hinüber ist. Zwei Breakbälle für Zverev.

7:6, 4:6, 2:6, 1:2

Das erste Spiel für Mannarino ging glatt, nun ist die Lage aber wieder etwas brenzliger. Bei 15 beide spielt er den einfachen Netzfehler. Wobei einfach immer relativ ist, so wie es ihm immer wieder mal ersichtlich in die Leiste zieht.

7:6, 4:6, 2:6, 1:2

Klar erkennbar, wie Mannarino jeden Ball so schnell wie möglich entscheiden will. So früh hat er die Aufschläge von Zverev in den drei Spielen zuvor nie attackiert. Das geht nicht immer gut. Diesmal zwar schon, den Punkt bringt es aber nicht, weil Zverev im Spiel bleibt und wenig später einen grossartigen Passierball auspackt. Das gibt selbst vom Gegner Applaus.

7:6, 4:6, 2:6, 1:1

Auch das 40:0 holt sich Zverev, weil Mannarino den Aufschlag falsch einschätzt und etwas ungestüm attackiert. Dann aber ist es soweit: Erneut geht Mannarino früh auf den Aufschlag und bringt ihn diesmal auch postwendend zurück. Zverev findet nochmal den Weg zurück, am Netz volliert sich Mannarino aber zum 40:15.

7:6, 4:6, 2:6, 1:1

Wir warten auf den ersten Rückschläger-Punkt in Satz 4. Servicewinner, dann der gute Passierball mit viel Schwung in der Rückhand. 30:0.

7:6, 4:6, 2:6, 1:1

Das kann Mannarino aber auch. Auch sein Spiel wird durchgewunken, da kommt man kaum hinterher. Ebenfalls zu Null, 1:1.

7:6, 4:6, 2:6, 0:1

Im 3. Satz hat Zverev 74 Prozent seiner ersten Aufschläge ins Ziel gebracht, danach dann in 79 Prozent der Fälle gepunktet. Das sind die starken Werte, die wir von ihm in den ersten beiden Matches auch gesehen haben. Auch zu Beginn des 4. Satzes liefert der Deutsche. Zwei Asse zum Abschluss bringen das schnelle 1:0 zu Null.

4. Satz

Und so könnte er das Match mit dem 4. Satz, den abermals Zverev beginnt, beenden.

Zwischenfazit

Zverev konnte den Schwung, den er sich im 2. Satz geholt hat, mit in den neuen Durchgang nehmen, breakte früh und ging schnell mit 3:0 in Führung. Nicht nur, aber auch weil sein Gegner angeschlagen war. Beziehungsweise ist. Nach dem Medical Timeout fand Mannarino zwar die zweite Luft und Zverev wusste damit irgendwie nichts anzufangen. Nach zwei verlorenen Spielen hat Zverev aber die richtigen Mittel wieder gefunden.

7:6, 4:6, 2:6

Doch sie ist von kurzer Dauer. Ein starker Returnwinner bringt Zverev den deutlichen Satzgewinn in Durchgang 3.

7:6, 4:6, 2:5

Drei Satzbälle liegen also bereit, das Ass müsste Mannarino neue Hoffnung geben.

7:6, 4:6, 2:5

Es geht dahin für Mannarino. Zverev lässt ihn laufen, die Spritzigkeit und Beinarbeit, die den 32-Jährigen noch so ausgezeichnet hat, ist nicht mehr vollends da. Unter Druck macht er zwei Fehler, dann bereitet Zverev einen Vorhandwinner cross wunderbar vor. Da ist kein Rankommen.

7:6, 4:6, 2:5

Und der harte Aufschlag nach aussen ist der nächste einfache Punkte für Zverev. Das sollte vorentscheidend sein für den 3. Satz. Mannarinos Kopf geht nach unten.

7:6, 4:6, 2:4

Mannarino hat seine eigentlich gute Linie urplötzlich wieder verloren. Und plötzlich sind die Schmerzen auch wieder da. Zwei Bälle nach zuvor eigentlich guten Returns gehen ohne Körperspannung weg, dann kassiert er den Servicewinner.

7:6, 4:6, 2:4

Und jetzt ist Zverev plötzlich wieder hellwach. Mannarinos Vorhand geht seitlich weg, das war vermeidbar. Genauso wie die Vorhand longline ins Netz beim Breakball gegen sich.

7:6, 4:6, 2:3

Der schwere Halbvolley geht schief. Und dann sehen wir die vermutlich beste Rally des Matches. 24 Schläge lang schenken sich beide Spieler nichts. Alles von der Grundlinie zwar, aber da sind viele gute Schläge bei. Bis Zverev dann aus der Mitte die unereichbare Vorhandpeitsche ins Eckt auspackt.

7:6, 4:6, 2:3

Das Glück hat sich Mannarino mit seinem Kampfgeist verdient. Mit einem nicht retournierbaren Netzroller punktet er zum 40:15.

7:6, 4:6, 2:3

Stark, wie sich Mannarino hier erholt hat. Er bewegt sich gut, macht kaum Fehler. Profitiert aber natürlich auch davon, dass Zverev seinen Faden wieder verloren hat. Der schöne 3:0-Vorsprung ist gleich dahin. 30:0.

7:6, 4:6, 2:3

Ein Breakball bleibt aber - und den kann der Franzose nutzen. In einer langen Rally dominiert bei beiden die Angst vor dem Fehler. Dann ist Zverev eigentlich schon auf dem Vormarsch, eine etwas unorthodoxe Rückhand wird aber lang und länger und tropft hinten auf die Linie, da muss sich Zverev erstmal wieder umorientieren. So kann Mannarino Druck machen - bis Zverev letztlich einen Slice zu weit legt.

7:6, 4:6, 1:3

Nach vier Möhren in Folge schlägt das Ass ein. Dann spielt Mannarino den komplizierten Stopp, setzt den aber ins Netz.

7:6, 4:6, 1:3

Und mit 222 Stundenkilometern im Zweiten jagt Zverev den zweiten Doppelfehler gleich hinterher. Drei Breakbälle für Mannarino!

7:6, 4:6, 1:3

Zverev sollte langsam akzeptieren, dass die Verletzung des Gegners noch nicht das Ende des Spiels bedeutet. 0:30 nach einem blitzartigen Returnwinner und dem Doppelfehler.

7:6, 4:6, 1:3

Und profitiert dann vom Vorhandfehler Zverevs. Damit bringt er sich im 2. Satz auf die Anzeigetafel. Und schöpft neuen Mut.

7:6, 4:6, 0:3

Doch Mannarino bewegt sich gut, hält naturgemäss die Rallys jetzt kurz und geht häufiger ans Netz. Dort volliert er sich zum Spielball.

7:6, 4:6, 0:3

Mannarino Schmerzen sind erkennbar, aber der Franzose kämpft, will sich nichts anmerken lassen. Und er geht auch tatsächlich mit 30:0 in Führung, gibt dann aber den Vorsprung wieder her.

7:6, 4:6, 0:3

Zverev ist natürlich gut beraten, sein Spiel weiter durchzuziehen, sich bloss nicht darauf ausruhen. Weiter mit niedriger Fehlerquote agieren und seine Chancen nutzen.

7:6, 4:6, 0:3

Die Zeit ist um, weiter geht's. Mannarino versucht sein Glück. Wir schauen ganz genau hin.

Medical Timeout

Und lässt sich jetzt behandeln. Der Physio ist auf den Platz geeilt. Mannarino lässt sich an den Adduktoren behandeln.

7:6, 4:6, 0:3

Auch dieses Blitzspiel bekräftigt diesen Eindruck. Mannarino kriegt keinen Schläger an den Ball, hat viel Power verloren.

7:6, 4:6, 0:2

Zur ganzen Geschichte gehört aber auch, dass Mannarino angeschlagen ist. Er fasst sich an die Adduktoren. Und auch die zwei Vorhände, die er da eben verschossen haben, liessen auf eine körperliche Instabilität schliessen. Das gehört definitiv beobachtet.

7:6, 4:6, 0:2

Oh ja. Nächster Fehler von Mannarino, die leichte Vorhand aus dem Halbfeld fliegt ins Netz. Und Zverev macht den Traumstart perfekt.

7:6, 4:6, 0:1

Und prompt liegt der Breakball bereit. Zverev nimmt viel Tempo raus mit dem Slice, damit kann der Franzose nichts anfangen. Leichter Fehler ins Netz. Kann Zverev diese Phase jetzt nutzen?

7:6, 4:6, 0:1

Und tatsächlich lässt Mannarino was zu. Es geht über 30 beide, weil er eine Vorhand ins Netz feuert. da war allerdings zuvor auch viel Spin in Zverevs Grundschlag.

7:6, 4:6, 0:1

Wie stabil ist Mannarino jetzt? Zverev jedenfalls wirkt hochmotiviert. Und hat sein Level mindestens zwei Stufen hochgeschraubt. Überragender Passierball mit der Vorhand von der Grundlinie an einem verdutzen Mannarino vorbei zum 15 beide.

7:6, 4:6, 0:1

Wichtig, dass Zverev direkt gut in den 3. Satz reinkommt nach diesem emotionalen Erfolg in Satz 2 und dem Momentum auf seiner Seite. Zu 15 und relativ unbeschwert holt er sich das erste Spiel.

3. Satz

Zverev eröffnet auch den 3. Satz. Das war im Durchgang zuvor zumindest mal kein Nachteil, vorlegen zu dürfen.

Zwischenfazit

Viel Lethargie und eine gewisse Körperlosigkeit zu Beginn des 2. Satzes bei beiden Spielern, dann aber hat es Zverev irgendwie geschafft, sich aus dem Sumpf zu ziehen. Die Körperspannung und Körpersprache stimmten wieder, die Fehler reduzierten sich. Und wenn Zverev so spielt wie in den letzten zwei, drei Spielen, dann wird deutlich, dass er der bessere Spieler ist. Und wir haben schon viel über Unforced Errors gesprochen. Im 1. Satz stand da eine 26. Im 2. Satz sind es elf. Was für ein gewaltiger Unterschied.

7:6, 4:6

Und Zverev holt den Satzausgleich! Wieder entwickelt sich eine längere, offene Rally. Dann zieht Zverev das Tempo an, diesmal ohne die Vorhand ins Aus zu setzen. Und punktet einen Schlag später, wenn auch knapp. Doch die Challenge bestätigt: Der war auf der Linie.

7:6, 4:5

Aber Zverev holt sich den Vorteil und den nächsten Satzball. Ganz starker Rückhandvolley überkopf am Netz. Grosse Spannung jetzt. Udn auch erstmal in diesem Spiel viel Klasse.

7:6, 4:5

Ganz starker Return von Zverev und mit einigen Slice kann Zverev seine Position finden. Druck macht aber Mannarino, allerdings nicht zwingend genug. Dann will Zverev überraschend das Tempo anziehen - setzt seine Vorhand aber knapp ins Aus.

7:6, 4:5

Und so steht ein Satzball zu Buche! Mannarino mit der Rückhand ins Netz, sein erst vierter Unforced Error zur Unzeit.

7:6, 4:5

Der einfache Punkt mit dem Aufschlag. Dann wieder dieser Aufschlag nach aussen - doch diesmal ist Zverev da. Schnell findet er zurück in die Position, kann von der Grundlinie Druck machen. Und am Netz das 30 beide erschmettern.

7:6, 4:5

Guter Aufschlag mit viel Kick nach aussen. Den kriegt Zverev zwar irgendwie zurück, von dem Aufwand, den er dafür eingehen musste, kann er sich aber nicht mehr erholen. Stattdessen kann Mannarino weiter Druck machen und letztlich aus dem Halbfeld punkten.

7:6, 4:5

Wieder lastet der Druck jetzt bei Mannarino, der nun liefern muss. Und von Zverevs Rückhand in den Fehler getrieben wird.

7:6, 4:5

Und holt sich auch den nächsten Punkt, weil er Mannarino bei dessen Netzangriff auf dem falschen Fuss erwischt. Das Spiel macht er dann mit einem Servicewinner mit dem Zweiten zu. Hier hat Zverev seine Quote immerhin auf 41 Prozent geschraubt. Das ist immer noch zu wenig, aber wir erinnern uns an die 27 Prozent zwischenzeitlich im 1. Satz.

7:6, 4:4

Also gehen wir im Gleichschritt in die entscheidende Phase des 2. Satzes. Bei 15 beide schlägt Zverev eine tolle und wichtige Vorhand topspin genau auf die Linie.

7:6, 4:4

Und dann versackt dem Zweiten ein Rückhandreturn völlig. Es geht also alles weiter seiner Dinge.

7:6, 3:4

Aber Mannarino macht das clever. Gute Vorhand von der Grundlinie gegen die Laufrichtung von Zverev. Und den Spielball als Lohn.

7:6, 3:4

Geht da tatsächlich was? Zverev retourniert gut und schraubt die Fehlerquote runter. 30 beide.

7:6, 3:4

Gut gemacht von Mannarino, der nach seinem Service ans Netz geht, eine gute Vorhand Topspin reinbringt und dann auch den Volley zum Punkt trifft.

7:6, 3:4

Schlechter Punkt für Zverev, der eine Vorhand komplett verreisst. 15 beide.

7:6, 3:4

Guter Punkt für Zverev nach einer langen Rally von der Grundlinie. Für beide Spieler geht es hin und her, das Tempo ist hoch, bis Mannarino den Fehler mit der Vorhand begeht.

7:6, 3:4

Wie wäre es denn jetzt mal mit dem Break? Wäre doch jetzt mal der richtige Zeitpunkt, um sich auch emotional endlich mal mit positiver Energie aufzuladen.

7:6, 3:4

Und diesmal kann er ihn nutzen, weil Mannarino eine Vorhand longline knapp ins Netz setzt. Das ist alles ganz viel Kampf jetzt und wenig Klasse. Bei beiden, wohlgemerkt. Wobei bei Mannarino der Eindruck bleibt, dass er der gefestigtere, stabilere Spieler ist.

7:6, 3:3

Den Vorteil kann Zverev aber nicht nutzen, weil er seinen 33. Unforced Error begeht. Doch mit gutem ersten Aufschlag holt er ihn sich postwendend zurück.

7:6, 3:3

Bei Einstand spielt Zverev ein Ass im Zweiten. Mit 215 km/h. Muss man auch erstmal bringen.

7:6, 3:3

Guter erster Aufschlag mit viel Tempo durch die Mitte, auch wenn Mannarino den fast noch zurückkriegt.

7:6, 3:3

Aber es kommt, was kommen muss: Doppelfehler. Und was für einer. Breakball für Mannarino.

7:6, 3:3

Doch er schwimmt sich raus. Profitiert dabei von einem Mannarino-Fehler. Und seinem siebten Ass.

7:6, 3:3

Die Mitte eines Satzes ist bekanntlich fast der schlechteste Zeitpunkt, um ein Break zu kassieren. Deswegen schwebt Zverev bei 0:30 gerade gehörig in Not.

7:6, 3:3

Der Fehler von der Grundlinie, dann der Returnfehler. Und Mannarino spielt hier mal sowas von nüchtern seinen Stiefel runter. Das ist an Routine gerade kaum zu überbieten.

7:6, 2:3

Auch der nächste Slice geht gründlich daneben, der geht viel zu weit und kommt auf den Körper zurück geschossen.

7:6, 2:3

Gute Rückhand zum 0:15, dann arbeitet sich Zverev mit dem Slice ans Netz vor, kommt dort aber nicht mehr in Aktion, weil seine Vorbereitung knapp hinter die Baseline segelt.

7:6, 2:3

Es erweckt den Eindruck, als wäre Zverev hier hoffnungslos unterlegen. Dem ist natürlich überhaupt nicht so. Und auch das Spiel ist selbstverständlich längst noch nicht entschieden oder klar in eine Richtung gegangen. Doch es überwiegt eben auch das Gefühl, dass Zverevs Schultern heute nicht die breitesten sind und er von seiner Bestform weit entfernt ist.

7:6, 2:3

Den Frust in den ersten Service zu ballern ist da doch viel produktiver. Drei Servicewinner, ein Ass, alles über 200 km/h. Das waren insgesamt keine 90 Sekunden. Sehr vernünftig.

7:6, 2:2

Das Spiel gibt er aber sang-, klang- und vor allem kraftlos ab.

7:6, 1:2

Der Frust wird grösser. Ein Return ins Netz mit einem genervten Schrei hinterher. Beim zweiten Return ins Netz holt er schon aus zum Schläger zertrümmern. Doch er hält noch an sich.

7:6, 1:2

Guter Return von Zverev nach einem harmlosen zweiten Aufschlag. Doch dann verreisst er die Rückhand. Und der Schläger rutscht vor Verzweiflung aus den Händen.

7:6, 1:2

Und packt ein bisschen Frust in diesen 210 Stundenkilometer starken Servicewinner zum 2:1.

7:6, 1:1

Puh, knapper geht es kaum. Mannarino hat den Punkt schon aufgegeben, Zverev muss ihn am Netz nur noch ins Feld bringen. Das allerdings per Rückhand-Volley. Und der rutscht ihm fast raus. Mannarino nimmt die Challenge - und die Kugel touchiert hauchzart die Linie. Zverev schimpft trotzdem.

7:6, 1:1

Und auch zumachen kann Mannarino das Spiel mit einem ordentlichen Serve and Volley.

7:6, 0:1

Auch Mannarino macht mal einen Doppelfehler, es ist sein erster. Dann serviert er aber stark und kann am Netz zum Spielball servieren.

7:6, 0:1

Auch Mannarino geht mit einem schnellen 30:0 in Front, dann zeigt er seinem Gegner den Daumen hoch: Das war ein starker Slice von Zverev, an den kein Rankommen ist. Auch wenn es ein Netzroller war.

7:6, 0:1

Das erste Spiel holt sich Zverev aber mit einem Schmetterball nach einem misslungen Return Mannarinos.

7:6, 0:0

Zu einem schnellen 40:15 kommt Zverev, dann macht Mannarino mit einer guten Vorhand überraschend Druck und kann Zverev so zum Fehler zwingen.

2. Satz

Zverev startet den 2. Satz mit seinem Service.

Zwischenfazit

Ein zerfahrener 1. Satz findet mit Mannarino einen verdienten Sieger. Nicht etwa, weil er deutlich überragt und fehlerfrei agiert. Sondern weil er hauptsächlich von Zverevs Fehlern profitiert und selber weniger macht. 47 Punkte hat Mannarino in diesem Satz gemacht, 26 schenkte ihm Zverev mit unerzwungenen Fehlern. Auch das Aufschlagspiel beider Spieler war nicht immer überzeugend, zwei Breaks haben wir gesehen. Und einige Doppelfehler von Zverev. Hier ist noch viel Potential nach oben.

6:6

Zwei Netzaufschläge sind auch nicht unbedingt förderlich für den Bluthochdruck. Dann kommt der Erste - und den retourniert Mannarino überragend! Da geht er ganz früh rein und erwischt Zverev völlig auf dem falschen Fuss. Und so geht der 1. Satz an den Franzosen.

6:6

Mit seinerseits dem 13. Fehler ohne Not vergibt Mannarino die erste Gelegenheit. Dann spielt Zverev fünftes Ass. Nicht verkehrt, bei maximalem Druck.

6:6

Beziehungsweise einer. Der 26. Unforced Error bringt Mannarino vier Satzbälle. Sechsundzwanzig! Ui.

6:6

Und ganz wichtiger Punkt für Mannarino nach gutem Return, den Zverev daraufhin ins Netz setzt. Zwei Punkte fehlen dem Franzosen nur noch.

6:6

Ganz wichtiger Servicewinner zum Seitenwechsel und 2:4 aus Zverevs Sicht.

6:6

Wilder Ballwechsel, schon den Return wähnt man im Aus. Dann muss Zverev ans Netz, wird überlobt und merkt in der Ausholbewegung, dass er da auch überkopf nicht ran kommt. Also per Tweener - doch den volliert Mannarino am Netz zum 4:1.

6:6

Und langsam wird es haarig. Eine drucklose Rückhand versinkt im Netz. 3:1 für Mannarino und noch ein Aufschlag für ihn.

6:6

Wow, überragender Return des Franzosen, dabei war das Zverevs erster Aufschlag. Damit holt er sich das 2:1 und den kleinen Vorteil. Zuvor konnte Zverev über den Ersten punkten.

6:6

Mannarino darf ein Mal aufschlagen, muss aber über den Zweiten gehen. Umso ärgerlicher, dass Zverev eine einfache Vorhand von der Grundlinie zu weit legt.

6:6

Und mit dem Ass in den Tie-Break.

6:5

Wichtiges Ass zum 30:15. Und dann ein bisschen Glück, dass Mannarino mit der Vorhand an der Netzkante hängen bleibt. Die angepeilte Longline-Seite war blank.

6:5

Aber aus dem Spiel heraus ist das manchmal grosse Klasse, was Zverev da aus dem Arm zaubert. Toller, schwieriger und extrem flacher Slice tief aus der Rückhandecke als Konter, der Mannarino ans Netz zwingt. Und dort kann Zverev seinen Gegner mit der Vorhand umspielen.

6:5

Doppelfehler. Sein siebter. In jedem Spiel dieses Satzes mindestens einer.

6:5

Mannarino holt sich den Spielball aber mit seinem ersten Aufschlag. Und holt das Spiel, weil Zverev eine Vorhand verzieht. Mannarino ist damit im Tie-Break angekommen, Zverev muss nachziehen.

5:5

Toller Punkt von Zverev, auch wenn bei einem Schlag kurz das Herz stehen bleibt, so knapp war der. Davor und danach bestimmt er aber mit viel Variabilität das Tempo und Geschehen in der Rally. Und punktet dann mit dem Rückhandstopp aus dem Halbfeld.

5:5

Manchmal will es der 23-Jährige zu sehr erzwingen. Da ist vielleicht etwas Geduld gefragt. Oder mehr Vorbereitung. Die krachende, aber komplizierte Vorhand von der Grundlinie ins Netz sollte jedenfalls keine Option sein.

5:5

Aber auch Mannarinos zweiter Service ist definitiv verwundbar. Und so versucht Zverev auch regelmässig, diesen Schlag anzugreifen. So wie jetzt, als er mit dem Return sofort Druck macht und seinem Gegner drei Schläge später den FEhler aufzwingt.

5:5

Und den kann er nutzen, weil Mannarino einen Slice völlig verhunst. Oder sollte das ein Stopp werden? Egal, der kullert ins Netz.

5:4

Wenn der Erste kommt, ist alles gut. 80 Prozent Erfolgsquote in dem Fall ist stark. Aber er muss eben kommen. Spielball Zverev.

5:4

Aber der Satzball kommt noch nicht. Mannarino macht den leichten Netzfehler und ärgert sich. Da war mehr drin.

5:4

15:30 und zweiter Aufschlag. Ohren gespitzt.

5:4

Wieder geht der Erste weg, diesmal punktet er aber mit dem Zweiten. Eine Rarität, bei der unterirdischen Erfolgsquote von 27 Prozent.

5:4

Doppelfehler, diesmal wenigstens direkt als erstes. Ist das schon mal abgehakt.

5:4

Und so geht dieses Spiel dahin. Nach den beiden Lob-Fehlern und dem 30:15 lässt Mannarino nichts anbrennen. Und mit 5:4 erhöht er jetzt den Druck auf Zverev.

4:4

Das 0:30 liegt eigentlich bereit, weil Mannarino bei seinem Netzangriff viel Angriffsfläche liefert. Doch der Lob geht knapp hinter die Grundlinie. Auch beim nächsten Ballwechsel greift Zverev auf dieses Mittel und versetzt auch diesen.

4:4

Auch den vierten Punkt in Folge macht Zverev. Hoher Return von Mannarino, den kann Zverev in einen Winner umwandeln. Und dann kriegt er das Spiel mit einem einfachen Punkt über seinen ersten Aufschlag.

4:3

Das Ass und die Faust. Gute Kombi. Drei Breakbälle wegeliminiert.

4:3

Der erste ist schnell mit einem Servicewinner weg, beim zweiten ist ein bisschen Bibbern angesagt. Die Vorhand ist zwar gut, der Weg ans Netz daraufhin auch. Dort zittert er aber einen Volley knapp auf die Linie.

4:3

Und da Zverev bis jetzt noch nicht Doppelfehlerfrei in seinen Spielen ist, und diese Quote hält, liegen jetzt drei Breakbälle für Mannarino bereit.

4:3

Wir das jetzt etwa zum Breakfestival?! Das wäre mal untypisch. Ganz schnelles 0:30 für Mannarino.

4:3

Und dass er es mit einem eigenen Winner, wunderbar mit der lang geschleuderten Vorhand longline, und eben nicht dank des Gegners Hilfe holt, ist ein Statement, dass Zverev im Match ist. Auch wenn das Aufschlagspiel eben natürlich Käse war.

4:2

Mannarinos dritter selbstverschuldeter Fehler in Folge beschert Zverev zwei Chancen zum Re-Break.

4:2

Aber auch Mannarino ist nicht fehlerfrei. Sein neunter bringt das 15 beide. Dann hat Zverev eine gute Länge beim Return des Zweiten und Mannarino schlägt ins Netz.

4:2

Lange, intensive Rally. Viele gab es davon noch nicht bislang, diese war jetzt aber mal 17 Schläge lang. Dann geht Zverev zu viel Risiko, will den Punkt mit der Rückhand longline erzwingen. Und verfehlt die Seitenlinie.

4:2

Und den nutzt er gleich mal. Wieder muss Zverev über den Zweiten gehen, der alles andere als gut kommt. Der Return mit der Vorhand ist schnell zurück, und da findet Zverev keine Antwort mehr drauf.

3:2

Jetzt kommt der Erste wieder, aber zum zweiten Mal in diesem Spiel und diesem Match holt sich Mannarino den Punkt. Und damit den ersten Breakball der Partie.

3:2

Mit dem Zweiten geht kaum was. Nur drei von zehn möglichen Punkten. Auch diesen gibt es nicht, der Return kommt gut, dann schlägt Zverev ins Netz.

3:2

Das 40:30 holt sich Zverev zwar, dann begeht er aber seinen vierten Doppelfehler. Per Ass ergattert er aber den Vorteil.

3:2

Faire Geste von Zverev, der bei 15 beide die Challenge von Mannarino abbricht und eingesteht, dass sein Aufschlag im Aus war. Noch fairer, aber vermutlich nicht so beabsichtigt, dass Zverev dann auch den Zweiten vergibt. Per Ass stellt Zverev aber auf 30 beide, auch wenn Mannarino auch hier die Challenge nimmt, obwohl der Ball deutlich im Feld war.

3:2

Zverevs Aufschlag kam erst bei sechs von 13 Versuchen. Dann machte er aber immerhin alle sechs Mal den Punkt. Einfache Rechnung: Die eine Quote hoch, die andere so halten. Dann gewinnt Zverev das Match.

3:2

Und jetzt kann Mannarino das Spiel doch noch nach Hause servieren.

2:2

Sechs Minuten ist das Spiel jetzt schon lang. Und erneut bekommt Mannarino den Vorteil. Zverev will den zweiten Aufschlag angreifen, schlägt die Rückhand früh. Allerdings ins Netz. Gute Idee, Verbesserungspotential in der Umsetzung.

2:2

Aber Mannarino verhinder die Breakchance. Der Netzangriff ist mutig, weil der erste Partie. Aber erfolgreich, weil der Volley mit der Rückhand gefühlvoll und präzise ist. Aber wir kriegen abermals Einstand, weil Zverev wieder mit der Vorhand von der Grundlinie Druck machen kann.

2:2

Tolle Rückhand von Zverev von der Grundlinie genau seitlich auf die Linie, doch die bekommt Mannarino noch. Auch in der Folge greift Zverev mit der Rückhand an, doch Mannarino kriegt alles zurück. Bis ein Schlag cross nicht mehr im Feld landet. Den erneuten Vorteil erarbeitet sich Zverev aber mit der Vorhandschleuder.

2:2

Erneut versucht Zverev, den Service anzugreifen, mit der Vorhand longline geht der Ball aber knapp neben die Seitenlinie. Weil er sich danach aber aus der Umklammerung des Gegners befreien kann und der ihn mit dem einfachen Netzfehler dafür belohnt, gehen wir erstmals über Einstand.

2:2

Aber Zverev vergibt die Chance, obwohl der Return hervorragend war. Dann steht er aber falsch zu seiner Rückhand und verzieht die cross. 30 beide also.

2:2

Jetzt blinzelt Zverev erstmals Richtung Breakchance. Die ersten beiden Punkte werden schon geteilt, dann macht Mannarino den einfachen Fehler mit dem Grundschlag.

2:2

Und dann macht Zverev wieder über seinen Ersten den Punkt. Weiter Aufschlag nach aussen, der kommt hoch zurück. Und kann aus dem Halbfeld per Vorhand zum Winner verwandelt werden.

2:1

Auch hier: Erstmal nicht. Kräftiger Winner mit der Vorhand nach einem nicht bestens gelungenen Return.

2:1

Stellt Mannarino jetzt einen ersten Fuss in die Tür? 30 beide, weil Zverev in der Rally wieder das Nachsehen hat.

2:1

Erstmal nicht. Mit dem präzisen Schlag ins Eck bereitet Zverev gut vor, dann kann er mit der Vorhand inside-out ins selbe Eck und gegen die Laufrichtung zum 30:15 punkten.

2:1

Das hatten wir schon mal, erst der Servicewinner, dann der Doppelfehler. Das wird doch wohl nicht wieder Thema heute?

2:1

Dann wird Mannarino ein Ass weggerufen. Das lässt der aber nicht auf sich sitzen. Zum Glück gibt es die Challenge, die Mannarino sein Ass und damit den Punkt zum 2:1 wiedergibt.

1:1

Das Spektakel lässt noch auf sich warten. Verständlich, bei den Begleitumständen. Mannarino serviert sich erneut zu einem schnellen 30:0 und gewinnt auch dann wieder die Rally, weil Zverev den Fehler auf der Rückhandseite macht.

1:1

Ein Spielball bleibt aber, und den nutzt Zverev per Servicewinner.

1:0

Noch ein Aufschlag weit neben die T-Linie, dann streichelt Zverev den Zweiten ins Feld. Der Return ist ein Leichtes, so entwickelt sich eine kurze Rally, bei der Mannarino den Ton angibt. Bis Zverev auf der Vorhandseite in den Fehler getrieben wird.

1:0

Und dann schlägt auch Zverevs erster Servicewinner ein. Allerdings gefolgt vom ersten Doppelfehler.

1:0

Auch Zverev kommt gut in sein erstes Aufschlagspiel, auch wenn zwei Mal der Erste nicht kommt. Mit dem Zweiten geht es aber auch. Nach einer etwas längeren Rally findet Mannarino nach elf Schlägen nur das Aus.

0:0

Ein Returnfehler von Zverev sorgen aber für die ersten Spielbälle. Der erste geht noch weg, weil Mannarinos Rückhand im Netz hängen bleibt. Der zweite wird vom Franzosen dann aber ohne eigenes Zutun genutzt: Zverev bereitet eigentlich gut vor, schlägt seine Vorhand dann aber weit ins Aus.

0:0

Das 30:0 ist schnell zustande gebracht, dann spielt Zverev einen Return mit guter Länge, der Mannarino auf dem falschen Fuss erwischt.

1. Satz

So, und jetzt Tennis. Freuen wir uns auf ein spannendes Match! Das Mannarino in diesem Moment mit seinem ersten Service beginnt.

Kritik

Bei allem Respekt und Verständnis vor den aktuellen Umständen, die uns alle auf der Welt viel abverlangen. Flexibilität, Spontanität und Gelassenheit sind mehr denn je gefragt. Und wer auch immer da jetzt federführend für verantwortlich war. Aber dass jetzt eine zweieinhalb stündige Diskussion stattgefunden hat mit dem Ergebnis, dass gespielt wird, und einfach nichts passiert, ist eine Farce. So viel Kritik muss erlaubt sein. Denn was hat sich jetzt geändert im Vergleich zum eigentlich geplanten Startzeitpunkt? Das war eine sehr unnötige Unterbrechung, die für viel Verwirrung gesorgt hat.

vor Beginn

Ich traue meinen Augen nicht. Mannarino und Zverev betreten den Court. Nach über zweieinhalb Stunden unwissender Warterei findet unsere Partie tatsächlich noch statt.

vor Beginn

Es befinden sich zumindest wieder Menschen im Innenraum des Louis Armstrong Stadium. Und die offizielle Grafik ist auch umgesprungen auf "Upcoming Match Mannarino vs. Zverev". Die Musik lief ohnehin durch. Es macht den Anschein, als würde gleich Tennis gespielt werden. Wir bangen Popcorn kauend und harren aus.

Update III

Die Organisatoren geben soeben bekannt: Das Match Zverev vs. Mannarino soll definitiv heute noch stattfinden. Der offizielle Schedule ist mittlerweile auf "nicht vor 23 Uhr" gesprungen. Sieht so aus, als würde es in etwas mehr als 20 Minuten tatsächlich doch noch was werden.

Mannarino II

Pikantes Detail für den bemitleidenswerten Mannarino: Auch Kristina Mladenovic stand in Kontakt mit Paire, der am Samstag positiv getestet und daraufhin vom Turnier ausgeschlossen wurde. Und Mladenovic durfte ihre Spiele spielen, bis sie in Runde 2 gegen Gracheva verlor. Sicherlich ein Argument, dass der Franzose anbringen wird beim Kampf um seine Spielerlaubnis. Genauso wie die Tatsache, dass Mannarino selbst ja auch schon zwei Spiele absolviert hat. Und ein erneuter Kontakt mit Paire seit dessen positivem Test ist eigentlich auszuschliessen, begab der sich schliesslich direkt in Quarantäne. Eine echt wirre Situation.

Verzögerung

Diese enorme Konfusion hat natürlich nicht nur Einfluss auf Zverev und Mannarino. Auch Stefanos Tsitsipas und Borna Coric wissen nicht, woran sie sind. Deren Match ist nämlich eigentlich im Anschluss geplant. Das gleiche gilt für die Damen Shelby Rogers und Madison Brengle, die auch noch für das Louis Armstrong Stadium gebucht waren heute. Wahrlich keine optimale Vorbereitung auf ein wichtiges Match.

Update II

Es wird kompliziert. Folgender Stand der Dinge, so zumindest erklären es Boris Becker und Zverev-Bruder Mischa: Der Staat New York verbietet Zverevs Gegner Mannarino, sein Match zu bestreiten, weil er zur Kontaktgruppe des am Sonntag positiv auf Covid19 getesteten Bernoit Paire gehört. Und das, obwohl Mannarino seitdem negativ getestet wurde. Die Organisatoren des Turniers befinden sich im Austausch mit den zuständigen Behörden und versuchen irgendwie, die Spielgenehmigung einzuholen. Ob das gelingt, geschweige denn wann, scheint völlig offen zu sein. Zverev selbst soll, so berichtet es sein Bruder, informiert worden sein, dass es nicht vor 17 Uhr Ortszeit losgehen soll - das entspräche bei uns wie schon mal angedeutet 23 Uhr.

Zverev winkt

Wir melden uns doch nochmal kurz zurück. Denn immerhin die TV-Kameras konnten Zverev jetzt mal einfangen. Auf einer Sonnenliege in seiner Loge des Arthur Ashe Stadium liegend, oberkörperfrei und tiefenentspannt und das Match Denis Shapovalov vs. Taylor Fritz beobachtend, in die Kamera winkend. Der sieht definitiv nicht so aus, als würde er in unmittelbarer Zeit zum Schläger greifen. Offenbar weiss auch er nicht, woran es hapert. Eine offizielle Information gibt es nach wie vor nicht. Deswegen bleiben wir erstmal dabei und ziehen uns zurück. Jetzt aber wirklich - bis hoffentlich gleich!

Update

Wir blicken nach wie vor in ein menschenleeres Louis Armstrong Stadium. Offenbar haben sich die Organisatoren kurzerhand dazu entschlossen, Zverev und Mannarino nicht vor 23 Uhr MESZ von der Leine zu lassen. Das zumindest berichtet der in Deutschland verantwortliche TV-Sender "Eurosport". Wieso, weshalb, warum weiss man aber auch dort nicht. Und eine offizielle Bestätigung findet sich auch nirgends. Es bleiben Fragezeichen. Fakt ist aber, dass in den nächsten Stunden kein Ball übers Netz fliegt. Deswegen ziehen wir uns erstmal zurück - und melden uns später wieder. Bis gleich!

Verspätung

Die Spieler sind immer noch nicht aufgetaucht. Eigentlich war das Spiel direkt nach dem Kerber-Match angesetzt, mit der einzigen Einschränkung, nicht vor 20.30 Uhr MESZ zu beginnen. Das war in etwa die Zeit, in der Kerber ihr Match beendete. Eine zuverlässige Information oder Aussage über diese enorme Verspätung gibt es bislang nicht. Da bleibt nur Ausharren und Tee trinken.

vor Beginn

Kerber konnte ihrer Favoritenrolle gerecht werden. Auch wenn ihre Gegnerin zur Mitte des 2. Satzes nochmal aufkam, holte sie sich auch diesen Durchgang und damit den Zweisatzsieg nach 76 Minuten. Kerber ist damit die erste deutsche im Achtelfinale, zwei weitere könnten heute ja noch folgen. Der Court ist somit frei, in wenigen Momenten erwarten wir die Herren zum Warmup und Cointoss.

H2H

Zwei Mal gab es das Duell bislang, zwei Mal ging Zverev als Sieger vom Platz. Allerdings ist das schon eine Weile her. 2017 im niederländischen 's-Hertogenbosch gab es für den Franzosen nichts zu holen, genau so ein Jahr zuvor in Stockholm.

Mannarino

Gegen den Qualifikanten Nakashima war Zverev turmhoher Favorit, sein heutiger Gegner ist da vom Papier her schon eine härtere Nuss. Adrian Mannarino gehört schliesslich seit vielen Jahren zum Inventar der ATP-Tour. Auch wenn seine Major-Bilanz nicht überragend ist, für mehr als drei Achtelfinals, allesamt in Wimbledon, hat es noch nicht gereicht. Ein Sieg heute wäre gleichbedeutend mit seinem persönlich besten Ergebnis in Flushing Meadows. Und seit 2010 war der Franzose bis auf eine Ausnahme (2012) immerhin durchgehend dabei.

Service

Gegen den Wildcard-Spieler liess er zwar fünf Breakpunkte zu, letztlich konnte er sein Spiel aber immer halten. In starken 75 Prozent der Fälle kam der erste Aufschlag. Und, noch wichtiger, 84 Prozent Erfolgsquote zeigen, dass das keine Kuschel- sondern Angriffsbälle waren. Schon in seinem schwierigen Auftaktmatch gegen den mehrmaligen Major-Finalisten Anderson waren diese vor allem für Zverevs Spiel ausschlaggebenden Werte ähnlich gut.

Zverev

Dahin will Zverev ihr natürlich folgen. Bei den beiden Viersatzsiegen gegen Kevin Anderson und Brandon Nakashima war noch nicht alles golden, die mentale Stärke und Konzentration stimmten aber. Über seinen zweiten Aufschlag, DIE Achillesferse schlechthin in seinem Spiel, mussten wir bislang noch kein Wort verlieren. Stattdessen konnte er vor allem gegen Nakashima auf sein starkes Service setzen.

Tag 5

Hinein in Part II des gefühlt "deutschen Tages" in Flushing Meadows! Mit Angelique Kerber, Alexander Zverev und Jan-Lennard Struff treten gleich drei DTB-Spieler ihre Drittrundenpartie an. Alle drei konnten bislang mit guten bis sehr guten Leistungen überzeugen. Und mit Kerber befindet sich in diesem Moment die erste Akteurin auf einem guten Weg in die nächste Runde. Sie liegt in ihrem Match gegen Ann Li ein Satz und ein Break vorne.

vor Beginn

Herzlich willkommen bei den US Open zur Drittrundenpartie zwischen Adrian Mannarino und Alexander Zverev.

Alexander Zverev spielt gegen Adrian Mannarino
© Getty Images
Alexander Zverev spielt gegen Adrian Mannarino

Zverev hat in den ersten beiden Runden jeweils über vier Sätze gehen müssen, war letztlich aber nie in echter Gefahr, aus dem Turnier auszuscheiden: Sowohl gegen Kevin Anderson, US-Open-Finalist 2017, wie auch gegen Brandon Nakashima zeigte die deutsche Nummer eins eine solide Leistung. Gegen den jungen US-Amerikaner servierte Zverev 24 Asse (bei zehn Doppelfehlern), der Aufschlag wird auch gegen Adrian Mannarino mit seine wichtigste Waffe sein. Der Franzose hat in Runde eins gegen Lorenzo Sonego gewonnen, sich danach gegenJack Sock durchgesetzt.

Im direkten Vergleich hat Alexander Zverev die Nase vorne: Zwei Mal hat er bislang gegen den Linkshänder gespielt, weder in ´s-Hertogenbosch 2017 auf Rasen noch in Stockholm 2016 in der Halle einen Satz abgegeben.

Zverev vs. Mannarino - wo es einen Livestream gibt

Das Match zwischen Alexander Zverev und Adrian Mannarino gibt es ab ca. 20 Uhr live im TV und Livestream bei Eurosport und im Eurosport Player.

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von tennisnet.com

Freitag
04.09.2020, 15:22 Uhr
zuletzt bearbeitet: 04.09.2020, 21:00 Uhr

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