US Open: Wawrinka bekommt keine Wildcard – und auch Serena geht leer aus
Die Single Wildcards für die US Open sind nun endgültig vergeben. Dabei fehlen zwei prominente Namen auf der Liste: Stan Wawrinka und Serena Williams.
von Isabella Walser-Bürgler
zuletzt bearbeitet:
22.08.2026, 17:52 Uhr

Der Schweizer Stan Wawrinka hatte seinen Wunsch nach einer letzten US-Open-Teilnahme bereits im Juli öffentlich gemacht und um eine Wildcard angesucht. Seine Hoffnungen waren groß, denn immerhin hatte er 2016 das Turnier in Flushing Meadows gegen gewonnen, nachdem er im Finale Novak Djokovic bezwungen hatte.
Nun ist es aber fix, dass Wawrinka keine Wildcard bekommen wird. Wawrinka, der seine Karriere Ende 2026 beenden wird, müsste erstmals seit den Australian Open 2005 bei einem Grand Slam durch die Qualifikation, die am Montag beginnt. Es winkt ihm somit möglicherweise ein bitterer Abschied von New York ohne die große Bühne.
US Open setzen auf junge Amerikaner
Die Organisatoren verteilten einen Großteil der verbleibenden Startplätze an US-Talente. Michael Zheng, J.J. Wolf, Sebastian Gorzny, Jack Kennedy und Patrick Kypson erhielten ebenso Wildcards wie der erst 18-jährige Darwin Blanch. Dazu kommen Gael Monfils über die Vereinbarung mit dem französischen Verband sowie der Australier Dane Sweeny.
Bei den Damen fällt die Mischung ähnlich aus. Venus Williams erhält mit 46 Jahren eine Wildcard für das Einzel, ebenso die frühere US-Open-Siegerin Sloane Stephens und die ehemalige Australian-Open-Championesse Sofia Kenin. Weitere Plätze gehen unter anderem an US-Nachwuchsspielerinnen und Leolia Jeanjean aus Frankreich.
Serena Williams also vorerst nur im Doppel?
Bei den Damen sticht vor allem das Fehlen von Serena Williams ins Auge. Die 23-fache Grand-Slam-Siegerin, die nach fast vier Jahren Pause in diesem Sommer ihr Comeback feierte, bekommt keine Wildcard für das Einzel in New York. Das spricht dafür, dass sich Serena bei den US Open auf das Doppel konzentrieren wird. Gemeinsam mit ihrer Schwester Venus erhielt sie bereits eine Wildcard für Wimbledon. In New York ist ein ähnlicher Auftritt bislang allerdings noch nicht offiziell bestätigt.
Im Mixed-Bewerb wird Serena immerhin fix mit niemand Geringerem als Carlos Alcaraz aufschlagen.
