Wie das (Doppel-)Leben manchmal so spielt
In der einen Woche Partner - in der nächsten schon Konkurrentinnen. Das kann auf der WTA- wie auf der ATP-Tour im Handumdrehen passieren.
von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet:
18.06.2024, 06:58 Uhr

Das Doppel verdient mehr Aufmerksamkeit (sagen die Doppelspieler). Das Doppel wird dann mehr Aufmerksamkeit bekommen, wenn mehr Einzelspieler auch im Paarlauf antreten (sagt zum Beispiel die ATP). Nun: In der laufenden Woche gibt es zumindest zwei kuriose Konstellationen, die das Interesse auch auf die Wettbewerbe abseits des Singles richten leiten könnten.
Da wäre zunächst einmal das Turnier in Berlin. Dort hat die Auslosung für das Doppel ergeben, dass Jessica Pegula und Coco Gauff in Runde eins auf die beiden Tschechinnen Linda Noskova und Katerina Siniakova treffen. Das hört sich zum einen nach einem sportlichen Leckerbissen an, auch wenn Noskova noch keine so große Meriten wie die drei übrigen Beteiligten gesammelt hat. Spannend wird die Partie aber natürlich dadurch, dass Gauff und Siniakova vor wenigen Tagen gemeinsam den Titel in Roland-Garros geholt haben.
Korda und de Minaur nun Partner im Queen´s Club
Zu jenem Zeitpunkt musste Pegula, die reguläre Partnerin von Coco Gauff, noch verletzungsbedingt pausieren. Was zum fröhlichen Partnerinnentausch geführt hat. So hat Gauff in Madrid an der Seite von Taylor Townsend aufgeschlagen, in Rom ging es dann gemeinsam mit Erin Routliffe bis ins Endspiel.
Nicht unlustig auch die Situation beim 500er im Queen´s Club. Dort haben sich Alex de Minaur und Sebastian Korda zum gemeinsamen Doppeln verabredet. Und sich im Rahmen der Siegerehrung in ´s-Hertogenbosch (wo de Minaur im Einzel-Endspiel Korda glatt besiegen konnte) noch einmal gegenseitig versichert, wie sehr sie sich auf den Einsatz in London freuen. Ob dieser lange dauern wird, ist allerdings offen: Denn gleich zum Auftakt müssen de Minaur und Korda gegen Rajeev Ram und Joe Salisbury ran.