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Blutsaugende Vampire – Ernests Gulbis lacht sich über Missverständnis kaputt

Ernests Gulbis sorgte in Wimbledon in der Pressekonferenz für einen großen Lacher.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 27.06.2014, 08:30 Uhr

Ernests Gulbis schied in Wimbledon bereits in der zweiten Runde aus. Der Weltranglisten-Zehnte unterlag dem UkrainerSergiy Stakhovskymit 4:6, 3:6, 6:7 (5). Der Ukrainer hatte im Vorjahr mit dem Zweitrundensieg gegenRoger Federerfür eine Sensation in Wimbledon gesorgt. Zumindest vor seiner Niederlage gegen Stakhovsky hatte Gulbis aber noch genug Grund zu lachen gehabt - und das lag an einem Missverständnis, das sich in einer Pressekonferenz ereignet hatte. Der Lette wurde danach gefragt,was er von John McEnroes Vorschlag halte, die Schiedsrichter im Tennis abzuschaffen.

Gulbis stimmte dem Vorschlag zu und redete sich in Rage. Der 25-Jährige, ein Mann klarer Worte, beschwerte sich über die Blutsauger im Tennis, welche die eigene Persönlichkeit unterdrücken, in dem sie immer wieder Vorschläge machen, wie man mit den Medien umzugehen hat und sich auf dem Platz verhalten soll. Erst bei einer Nachfrage bemerkte Gulbis, dass er die Frage völlig missverstanden hatte. Anstatt „umpire" (Stuhlschiedsrichter) hörte der Lette „vampire" (Vampir) bei der Fragestellung heraus. Gulbis lachte sich daraufhin kaputt und gab dann auch noch eine Antwort auf die eigentlich gestellte Frage. So wie fast alle Profis ist Gulbis der Meinung, dass man professionelles Tennis ohne Schiedsrichter nicht spielen könne.

Hier das Missverständnis im Video.

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von tennisnet.com

Freitag
27.06.2014, 08:30 Uhr