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Wimbledon: Jetzt kommt auch noch der Videobeweis

Seit vergangenem Jahr werden die Linien in Wimbledon elektronisch kontrolliert. Ab der kommenden Ausgabe können die Spieler und Spielerinnen auch noch den Videobeweis fordern.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 22.03.2026, 07:38 Uhr

In Wimbledon kann man ab 2026 auch den Videobeweis anfordern
© Getty Images
In Wimbledon kann man ab 2026 auch den Videobeweis anfordern

Am 29. Juni beginnt das diesjährige Wimbledon-Turnier, bis dahin sind es noch etwas weniger als 100 Tage. Das Turnier an der Church Road wirft aber bereits seine Schatten voraus, ein paar Ad-Hoc-Meldungen gehen immer. Die jüngste betrifft die Erweiterung der Möglichkeiten für Spielerinnen und Spieler, bei fragwürdigen Entscheidungen den Videobeweis zu bemühen. 

Das wird ab 2026 auf insgesamt sechs Plätzen möglich sein. Neben dem Centre Court und dem Court 1 betrifft dies auch noch Partien auf den Courts 2, 3, 12 und 18. 

Wann kommt der Videobeweis zum Einsatz? Zum Beispiel um zu klären, ob ein Ball schon ein zweites Mal den Boden berührt hat, ehe er ins andere Feld zurückgespielt wird. Oder im Fall einer Berührung des Balles mit dem Schläger. Und auch bei einer möglichen Behinderung („Hindrance“) gibt es die Chance, nachzufragen. Zuletzt gab es ja in Indian Wells eine Szene zwischen Daniil Medvedev und Jack Draper, die von der Stuhlschiedsrichterin im Nachhinein anders bewertet wurde als live.
 

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Sonntag
22.03.2026, 12:25 Uhr
zuletzt bearbeitet: 22.03.2026, 07:38 Uhr