Wimbledon: Der Wahnsinn geht weiter! Arthur Fery schlägt auch Flavio Cobolli
Lokalmatador Arthur Fery steht nach einem Dreisatzsieg über Flavio Cobolli sensationell im Halbfinale von Wimbledon. Dort trifft der Brite auf Alexander Zverev.
von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet:
08.07.2026, 18:51 Uhr

Arthur Fery hat sein Märchen in Wimbledon fortgesetzt und völlig überraschend das Semifinale erreicht. Der britische Wildcard-Inhaber setzte sich im Viertelfinale gegen French-Open-Finalist Flavio Cobolli glatt mit 6:4, 7:6 (4) und 6:0 durch und steht damit zum ersten Mal in seiner Karriere in der Vorschlussrunde eines Grand-Slam-Turniers.
Fery, der in den beiden Runden zuvor jeweils im Champions-Tiebreak des fünften Satzes gewonnen hatte, zeigte gegen Cobolli eine über weite Strecken herausragende Leistung. Lediglich im zweiten Durchgang agierte der Italiener auf Augenhöhe, im Tiebreak unterliefen ihm jedoch zu viele Fehler.
Fery wandelt auf Ivanisevics Spuren
Der dritte Durchgang mutierte auf dem Centre Court zu einer One-Man-Show des Lokalmatadors, der nach 2:14 Stunden Spielzeit mit einem Ass seinen ersten Matchball verwandelte. Vor Fery war in Wimbledon lediglich Goran Ivanisevic, der das Turnier anschließend gewann, im Jahr 2001 als Wildcard-Spieler ins Halbfinale eingezogen.
In der Vorschlussrunde trifft der Weltranglisten-114. am Freitag auf Alexander Zverev. Der deutsche French-Open-Champion fertigte Taylor Fritz in seiner Viertelfinalpartie in drei Sätzen ab.
Hier das Einzel-Tableau der Männer
