Wimbledon: Fritz und de Minaur fangen den frühen Wurm
Taylor Fritz und Alex de Minaur, zwei Spieler aus dem erweiterten Favoriten-Kreis in Wimbledon 2026, sind am Donnerstag im Grunde problemlos in die dritte Runde eingezogen.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
02.07.2026, 14:16 Uhr

Wenn das Wetter mitspielt, dann sind die No. 2 und No. 3 Courts in Wimbledon kleine, aber sehr feine Stadien, in denen sich Spieler wie Fans gut aufgehoben fühlen. So auch am Donnerstag um die Mittagszeit, wo sich zwei Kandidaten aus dem erweiterten Favoritenkreis ziemlich problemlos ihren Platz in der dritten Runde von Wimbledon 2026 sicherten: Taylor Fritz und Alex de Minaur nämlich.
Fritz war der 2er vorbehalten, er setzte sich gegen Landsmann Patrick Kypson souverän mit 6:2, 6:2 und 7:5 durch. Der nächste Gegner von Fritz wird in der Partie zwischen Gabriel Diallo und Lorenzo Sonego ermittelt, die Rolle des Favoriten wird in jedem Fall aber beim an Position sechs gesetzten US-Amerikaner liegen.
Dimitrov und Berrettini auch im Viertel von de Minaur
Ein paar Meter Luftlinie weiter hatte de Minaur Adrian Mannarino vor der Brust. Und gestaltete seinen Auftritt noch souveräner als Kollege Taylor Fritz. Der australische „Demon“ ließ sich von der auf Rasen immer noch sehr effektiven Spielweise von Mannarino nicht aus der Ruhe bringen, gewann mit 6:3, 6:2 und 6:2. De Minaur hat ganz ordentliche Aussichten auf einen Platz im - Achtung! - Halbfinale. Denn der gemäß Papierform stärkste Spieler auf seinem Weg dorthin, Ben Shelton, ist schon in Runde eins gescheitert.
Aber natürlich ist es noch früh im Turnier. Und im Viertel von de Minaur befinden sich auch noch Rasenexperten wie Grigor Dmitrov (spielt heute später gegen Jakub Mensik) oder Matteo Berrettini, der auf dem Centre Court gegen Arthur Fils ran darf.
Hier das Einzel-Tableau der Männer
