Oliver Marach ganz klar am Doppel-Viertelfinale vorbei
Nun hat es auch Österreichs letzte Hoffnung im Herren-Doppel des Rasen-Grand-Slams in London erwischt.
von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet:
04.07.2016, 12:37 Uhr

Bei seinem heurigen achten Doppelantritt in Wimbledon hatte er esdas zweite Mal nach 2009 immerhin ins Achtelfinale des Herren-Doppelbewerbs geschafft. So wie vor sieben Jahren am Ende auch ins Viertelfinale einzuziehen, damit ist es fürOliver Marachaber nichts geworden. Der am 16. Juli 36 Jahre alt werdende heimische Doppelspezialist ist am Montag beim Rasen-Grand-Slam-Turnier im Londoner Südwesten ausgeschieden. Der Steirer musste sich mit dem FranzosenFabrice Martinam Nachmittag auf Court 16 den zwölftpositioniertenTreat Conrad Huey(Philippinen) undMax Mirnyi(Weißrussland) klar mit 3:6, 2:6, 6:7 (3) beugen. Hiermit ist die Herren-Doppelkonkurrenz aus österreichischer Sicht gelaufen. Marach bleibt aber noch das Mixed-Doppel, wo er am Montagabend mit der jungen LettinJelena Ostapenkoum seinen Platz im Achtelfinale kämpft. Sein Abschneiden vom Herren-Doppel sicherte ihm einstweilen 11.625 Britische Pfund und 180 ATP-Punkte, mit denen er sich zurück unter die besten 40 der Doppel-Weltrangliste schieben sollte. Das bis dato beste Ranking des Routiniers ist Rang acht vom 18. Oktober 2010.
Einzige Breakchancen erst im Finish
Marach/Martin hatten die ersten zwei Partien jeweils nach Satzrückstand für sich entschieden, doch in der dritten Runde, in der – wie in Wimbledon eigentlich auch üblich – diesmal wieder auf drei Gewinnsätze gespielt wurde, gab’s für sie nichts zu holen. Die beiden konnten sich in der gesamten Begegnung bis kurz vorm Schluss keine Breakmöglichkeit erarbeiten, holten als Rückschläger in den ersten zwei Sätzen gerade mal fünf Punkte. Zum ersten Mal gaben sie ihr Service zum 1:3 ab, mussten aber auch in ihren Aufschlagspielen davor und danach insgesamt drei Breakbälle abwehren. Im zweiten Satz hieß es ganz schnell 0:2 und 30:40 aus ihrer Sicht, das Doppelbreak setzte es später zum 2:5. Erst den dritten Durchgang vermochten sie voll und ganz offenzuhalten: Marach/Martin wussten zwar aus zwei 0:30-Situationen beim Rückschlag zunächst keinen Profit zu schlagen, konnten jedoch auf ihren Serviceverlust zum 4:5 mit ihren ersten Chancen im Spiel im richtigen Moment nochmal zurückschlagen. Bei 6:5 und Einstand trennten sie dann gar bloß zwei Punkte von einem Satzgewinn, es ging allerdings ins Tiebreak – wo sie deutlich den Kürzeren zogen.
Hier die Ergebnisse aus London:Einzel,Doppel,Einzel-Qualifikation,Doppel-Qualifikation.
Hier die Ergebnisse im Mixed-Doppel.
