WTA Auckland: Tagger und Kraus siegen zum Auftakt in der Quali

Die ÖTV-Spielerinnen Lilli Tagger und Sinja Kraus sind in der Qualifikation beim WTA-250-Turnier in Auchland erfolgreich in die neue Spielzeit gestartet. Erst besiegte Kraus die ehemalige Weltranglisten11. Anastasija Sevastova in drei Sätzen, gefolgt vom Comeback-Erfolg von Tagger gegen die Brasilianerin Laura Pigossi.

von Dietmar Kaspar
zuletzt bearbeitet: 03.01.2026, 10:10 Uhr

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Mit einem Comeback-Erfolg folgte die Osttirolerin Lilli Tagger der Wienerin Sinja Kraus in die Finalrunde der Qualifikation für das WTA-Turnier in Auckland.

Kraus besiegt Sevastova in drei Sätzen

Einen großen Namen bekam Sinja Kraus als aktuelle Nr. 110 im WTA-Ranking in ihrer Auftaktpartie in der Qualifikation mit der ehemaligen Weltranglisten-11. Anastasija Sevastova aus Lettland zugelost, die seit vielen Jahren in Graz beheimatet ist. Zwar musste die Wienerin gleich ihr erstes Aufschlagspiel abgeben, stellte sich aber früh auf das variable Spiel ihrer 35-jährigen Gegnerin ein, konterte mit dem direkten Re-Break und konnte den ersten Durchgang noch für sich entscheiden. 

Zwar musste die 23-Jährige nach einem vergebenen Matchball im Tiebreak den Satzgleichstand hinnehmen, stellte aber im Entscheidungsdurchgang mit einem Zwischenspurt von vier in Folge gewonnener Spiele die Weichen auf Sieg und besiegelte bei Aufschlag ihrer auf Position 188 in der Weltrangliste geführten Gegnerin den 6:4, 6:7 (7), 6:3-Erfolg nach 2:17 Stunden Spielzeit. In der Finalrunde wird Kraus der mehrfachen Doppel- und Mixed-Grand-Slam-Siegerin Kristina Mladenovic aus Frankreich gegenüberstehen, die sich in zwei umkämpften Sätzen gegen die Deutsche Anna-Lena Friedsam durchsetzen konnte.

Tagger legt Comeback-Erfolg gegen Pigossi nach

Nach einer längeren Regenpause trat Lilli Tagger verspätet gegen die Brasilianerin Laura Pigossi an. Dabei unterlief der French-Open-Juniorinnensiegerin ein kleiner Fehlstart, indem sie die ersten drei Spiele und im Anschluss daran den ersten Durchgang abgeben muss. 

In der Folge fand die 17-jährige gegen die ehemalige Top-100-Spielerin immer besser zu ihrem druckvollen Spiel und übernahm immer mehr das Zepter. Zwar musste die Osttirolerin nach einem frühen Break im zweiten Akt den zwischenzeitlichen 4:4-Ausgleich hinnehmen, konterte aber mit zwei Spielgewinnen in Folge zum Satzausgleich.

Im dritten Durchgang war dann die österreichische Teenagerin nicht mehr zu stoppen und triumphierte nach 2:37 Stunden mit 4:6, 6:4, 6:1. In der Finalrunde trifft die ehemalige Nr. 3 der Juniorinnen-Weltrangliste auf die Ukrainerin Yuliia Starodubtseva, die sich in zwei Sätzen gegen die Französin Jessika Ponchet behaupten konnte.

Hier das Einzel-Tableau der Qualifikation aus Auckland

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Samstag
03.01.2026, 10:02 Uhr
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