Nach Rassismus-Vorwurf – WTA spricht Caroline Garcia frei

Die Französin soll die Rumänin Irina-Camelia Begu rassistisch beleidigt haben.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 06.04.2016, 07:28 Uhr

DUBAI, UNITED ARAB EMIRATES - FEBRUARY 18: Caroline Garcia of France celebrates winning her Women's Singles Quarter Final match against Andrea Petkovic of Germany during day four of the WTA Dubai Duty Free Tennis Championship at the Dubai Duty Free ...

Es war eine äußerst pikante Angelegenheit, mit der sich die WTA am gestrigen Dienstag beschäftigten musste. Beim WTA-Premier-Turnier in Charleston soll es im Erstrunden-Duell zwischenCaroline Garcia(Frankreich) undIrina Camelia-Begu(Rumänien) zu einer rassischsten Äußerung gekommen sein. Begu gewann das Match im Tiebreak des dritten Satzes. Wenige Minuten zuvor beim Stand von 5:5 soll Garcia die Rumänin gegenüber ihrem Trainer als „Zigeunerschl...“ bezeichnet haben. Diese Anschuldigung wurde auf der Webseite tennisforum.com gemacht.

WTA: „Die Angelegenheit ist erledigt”

Weder Begus Trainer noch Begu selbst haben die angebliche Beschimpfung gehört, aber einige Zuschauer haben die französischen Bemerkungen von Garcia anscheinend wahrgenommen. Die WTA sah sich dazu gezwungen, den Vorfall zu untersuchen und sprach Garcia von dem Vorwurf frei. „Der höchste Grad an professionellem Benehmen ist vorrangig für die WTA, und alles, was darunter ist, ist inakzeptabel. Nach einer gründlichen Untersuchung haben wir keinen Beweis gefunden, um die Anschuldigungen zu belegen. Die Angelegenheit ist erledigt“, erklärte Steve Simon, Geschäftsführer der WTA.

Begu meldete sich via Facebook zu Wort: „Ich habe es nicht gehört oder habe Aufnahmen gesehen, die das beweisen. Wenn solch eine Bemerkung gemacht wurde, dann wird die WTA die Situation sicherlich analysieren und die notwendigen Maßnahmen unternehmen“, schrieb Begu und fügte an, dass sie sich lieber auf ihr Tennis konzentrieren wolle und dass sie andere Dinge, die sie negativ beeinflussen könnten, beiseite lassen wolle. Garcia wollte sich zu der Anschuldigung nicht äußern. Auf ihrer Facebook-Seite, auf YouTube und in anderen sozialen Netzwerken und Foren wurde die Französin verbal angegriffen.

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Mittwoch
06.04.2016, 07:28 Uhr