WTA Cincinnati: Bianca Andreescu sagt Start ab, Serena Williams will antreten

Bianca Andreescu und Serena Williams haben sich nach dem Finale in Toronto für unterschiedliche Vorbereitungen auf die US Open entschieden. Während die Kanadierin ihrem Körper eine Pause gönnt, will Williams in Cincinnati voll angreifen.

von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet: 12.08.2019, 13:15 Uhr

Serena Williams und Bianca Andreescu
© Getty Images
Serena Williams und Bianca Andreescu

Beim Finale des WTA-Premier-5-Turniers in Toronto musste Williams nach nur vier Spielen unter Tränen aufgeben. Als Grund führte die 23-fache Einzel-Grand-Slam-Siegerin Rückenprobleme an, die sie trotz stundenlanger Behandlung im Vorfeld des Endspiels nicht in den Griff bekommen hatte.

"Ich habe das bereits vorher gehabt. Man hat für 24 oder 36 Stunden arge Krämpfe und dann ist es vorbei", so Williams. In Toronto hätte sie aber einfach nicht genug Zeit gehabt, um die Probleme zu beseitigen. "Ich konnte nicht 24 Stunden oder länger pausieren", erklärte die Weltranglistenachte ihre frühe Aufgabe.

Trotz der Rückenprobleme will die US-Amerikanerin bei ihrem Heimevent in Cincinnati an den Start gehen. Auf die Frage, ob sie die Reise nach Ohio antreten werde, antwortete die 37-Jährige: "Ja. Stand jetzt werde ich sehen, was passiert." Sollte der Körper mitspielen, würde Williams in der ersten Runde auf die kasachische Qualifikantin Zarina Diyas treffen.

Andreescu legt Fokus auf die US Open

Toronto-Siegerin Bianca Andreescu wird hingegen auf einen Start in Cincinnati verzichten. "Ich muss jetzt wirklich auf meinen Körper achten. Die vergangene Woche war nicht leicht für ihn und daher werde ich auf ihn hören", erklärte die 19-Jährige, die in diesem Jahr bereits von Verletzungen geplagt war und daher auch auf das Grand-Slam-Turnier in Wimbledon verzichten musste.

Die Absage sei angesichts der Tatsache, dass sie noch nie in Cincinnati gespielt habe, zwar besonders bitter, Andreescu wolle sich aber in Ruhe auf die in zwei Wochen startenden US Open vorbereiten. "Hoffentlich kann mir dieser Sieg das Momentum für die US Open bringen", meinte die Kanadierin nach ihrem Triumph in Toronto.

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von Nikolaus Fink

Montag
12.08.2019, 15:54 Uhr
zuletzt bearbeitet: 12.08.2019, 13:15 Uhr

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