Garbine Muguruza schwärmt von Linz – „Eines der härtesten Turniere“

Die Nummer eins des WTA-International-Events in Oberösterreich rechnet mit einem heißen Tanz im Kampf um den Turniersieg.

von Presseaussendung / MaWa
zuletzt bearbeitet: 10.10.2016, 00:00 Uhr

MASON, OH - AUGUST 15: Garbiñe Muguruza of Spain talks to the media during day 3 of the Western & Southern Open at the Lindner Family Tennis Center on August 15, 2016 in Mason, Ohio. (Photo by Andy Lyons/Getty Images)

Es war nicht das erste Mal, dass Garbine Muguruza am Samstagabend in Linz österreichischen Boden betreten hat, aber als Tennisprofi feiert die Spanierin bei den Generali Ladies Linz 2016 ihre Turnierpremiere hierzulande. "Ja, es war eine Entscheidung in letzter Minute. Und wie ich merke, ist das Linzer Turnier nicht nur sehr bedeutend auf der WTA-Tour, sondern auch eines der härtesten in dieser Kategorie bei dieser Top-Besetzung. Es wird sehr interessant für das Publikum und auch für uns Spielerinnen", erklärte die 23-Jährige am Montagvormittag beim Pressegespräch in der TipsArena.

An Turnierdirektorin Sandra Reichel hat die in Caracas geborene Spanierin gute Erinnerungen. Seit wann? "Als ich auch Direktorin beim WTA-Turnier in Barcelona war, habe ich Garbine eine Wildcard gegeben", verriet Reichel, die schon damals von der sympathischen Spielerin beeindruckt war. Mittlerweile hat sich Muguruza zur Weltklasse-Spielerin entwickelt, sie hat heuer das berühmteste Sandplatzturnier, die French Open in Paris, gewonnen und war dann Nummer zwei der Welt hinter Serena Williams.

"Immer, wenn man sich ausruht, gibt es wen, der trainiert"

"Ja, Nummer eins zu werden, ist extrem schwierig, vor allem für einen längeren Zeitraum an der Spitze zu stehen, ist hart", meinte die bei den Generali Ladies Linz topgesetzte Spanierin, aktuell die Nummer vier im WTA-Ranking. "Man kann gute Turniere haben, aber man muss dann oben bleiben, keine Verletzungen erleiden, eine gute Einstellung haben und auch noch gut spielen. Denn mit der Einstellung allein gewinnt man nicht. Und immer, wenn man sich ausruht, gibt es wen, der trainiert", erklärte die Spanierin.

Gegen wen sie jeweils spielt, will Muguruza eigentlich nicht wissen: "Irgendwann sagt mir das der Coach." Ihre Erstrunden-Gegnerin in Linz ist die Türkin Cagla Büyükakcay. Hat sich ihr Leben nach dem Triumph beim Grand-Slam-Turnier von Roland Garros verändert? "Mein Leben hat sich nicht viel geändert in letzter Zeit, außer, dass man mehr Aufmerksamkeit bekommt. Es war ein großer Erfolg, aber ich denke lieber drüber nach, was als Nächstes kommt. Den Sieg beim Grand-Slam-Turnier nimmt mir keiner mehr, 2016 war das beste Jahr in meiner Karriere. Die Trophäe zu haben, ist toll, aber ich denke nicht zu sehr drüber nach." Das Linzer Tennispublikum darf sich freuen auf eine charmante, sympathische Nummer eins!

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10.10.2016, 00:00 Uhr