WTA: Iga Swiatek - Eine Serie für die Geschichtsbücher

Alizé Cornet hat am Samstag in Wimbledon die Siegesserie von Iga Swiatek beendet. Für die Polin nicht ganz überraschend. Stolz darf Swiatek auf die letzten Monate dennoch sein.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 03.07.2022, 17:18 Uhr

Iga Swiatek hat seit Mitte Februar eigentlich immer jubeln können
© Getty Images
Iga Swiatek hat seit Mitte Februar eigentlich immer jubeln können

37 Siege auf der WTA-Tour in einem Tennisjahr, das reicht eigentlich für einen soliden Platz unter den besten 20 Spielerinnen der Welt. 37 Siege in Serie, so wie sie Iga Swiatek seit Mitte Februar 2022 angehäuft hat, reichen dagegen für einen Eintrag in die Geschichtsbücher. Dass diese Serie gerade in Wimbledon und gerade gegen Alizé Cornet zu Ende gegangen ist, war am Ende vielleicht gar nicht so überraschend: zum eine, weil Cornet auf Rasen sehr gut spielen kann. Zum anderen, weil Swiatek, wie sie in der Pressekonferenz nach ihrem Aus sagte, einfach nicht das richtige Gespür für das Grün in Wimbledon finden konnte. Nicht im Training, schon gar nicht in den Matches.

Ein Blick auf die letzten Monate lohnt sich aber in jedem Fall. Denn was die Weltranglisten-Erste da auf die verschiedenen Beläge gezaubert hat, war mehr als beeindruckend.

Wie es von hier aus weitergeht? Man weiß es nicht. Iga Swiatek wird das Tennisjahr als Klassenbeste beenden, so viel lässt sich jetzt schon sagen. Sie scheint schon jetzt in einem Stadium ihrer Karriere angelangt zu sein, wo nur noch die ganz großen Titel wirklich Aufmerksamkeit erregen. Davon hat Swiatek zwei, beide gewonnen in Roland Garros.

Andererseits: Im Frauentennis geht es seit der absoluten Hochzeit von Serena Williams auch gerne mal schnell: Kaum denkt man, dass Naomi Osaka die Szene beherrschen wird (wie nach ihren Titel in New York 2018 und Melbourne 2019 bzw. jeweils zwei Jahre später), da kommt plötzlich um jemand wie Ashleigh Barty mit eigenen Ansprüchen um die Ecke. Die mittlerweile ja befriedigt sind. Die US Open 2022 werden jedenfalls einen guten Gradmesser darüber abgeben, wie weit sich Iga Swiatek vom Rest der Tenniswelt wirklich entfernt hat.

Hier das Einzel-Tableau der Frauen

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