WTA Montréal: Osaka führt das Feld an - gibt Halep ihr Comeback?

Beim WTA-Tour-1000-Turnier in Montréal sind neun der zehn besten Spielerinnen der Welt am Start. Ein Fragezeichen steht allerdings hinter Simona Halep.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 03.08.2021, 16:35 Uhr

Simona Halep, hier 2021 in Madrid
© Getty Images
Simona Halep, hier 2021 in Madrid

Die Tennissaison 2021, sie hat für Simona Halep gar nicht einmal so schlecht angefangen. Die Rumänin erreichte bei den Australian Open mit einem Erfolg gegen Iga Swiatek (die sie im Herbst in Roland Garros noch vom Court geschossen hatte) das Viertelfinale, verlor dort gegen Serena Williams. Das kann an guten Tagen der US-Amerikanerin immer noch fast allen Spielerinnen passieren, Halep inklusive. Dann ein kurzer Auftritt in Miami, wo die Rumänin zum zweiten Match gegen Anastasija Sevastova schon nicht mehr antreten konnte.

Nach ordentlichen Turnierauftritten in Stuttgart und Madrid dann das dramatische Aus in Rom gegen Angelique Kerber, wo die Deutsche Simona Halep auf deren Weg vom Center Court stützen musste. Seitdem ist Regeneration angesagt, der Start bei Olympia fiel ebenso ins Wasser wie die Titelverteidigung in Wimbledon. Was sich für Halep auch in der WTA-Weltrangliste bemerkbar macht: Dort schließt sie plötzlich nur noch die Top Ten ab.

Osaka in Montréal Nummer eins, Barty fehlt

In der laufenden Woche dann endlich wieder eine Sichtung der zweimaligen Major-Gewinnerin: Beim WTA-Tour-250-Turnier in Cluj kam Simona Halep der Tennis-Szene immerhin wieder nahe, wenn auch nur als Zuseherin. Mehr ist offenbar derzeit nicht drin für die mittlerweile 29-Jährige, die in ihrer Karriere bislang auf 22 Einzel-Titel gekommen ist. Der letzte datiert aus dem Jahr 2020 in Rom, als das Turnier nach den US Open ausgetragen wurde.

Eine Reise nach Kanada könnte sich lohnen, in Montreál hat Simona Halep schon zweimal zugeschlagen: 2016 und 2018. Ob die nordamerikanischen Hartplätze aber das Richtige für die angeschlagene Wade von Halep sind? Die Konkurrenz kann sich jedenfalls sehen lassen: Lediglich Ashleigh Barty, die Nummer eins der Welt, wird in Montréal fehlen. Naomi Osaka führt die Setzliste vor Aryna Sabalenka und Sofia Kenin an. Auch Olympiasiegerin Belinda Bencic hat genannt. Und Halep geht nur als Nummer neun in das Turnier, könnte also bereits im Achtelfinale auf eine der aktuellen Topspielerinnen treffen.

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