Zwei Millionen! Der Trip nach Seoul lohnt sich für Sinner und Alcaraz
Das Tennisjahr 2026 beginnt für Carlos Alcaraz und Jannik Sinner mit einem großen Zahltag.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
09.01.2026, 14:39 Uhr

Jannik Sinner und Carlos Alcaraz sind unzweifelhaft jene beiden Spieler, die weltweit die größte Anziehungskraft auf das Tennispublikum ausüben. Und das lassen sich die beiden in der Regel fürstlich bezahlen. Beim Six Kings Slam in Riad gab es ja ein Startgeld von 1,5 Millionen US Dollar, Sinner bekam als „Champion“ dann sechs Millionen. Zum zweiten Mal in Folge.
Nun werden sich Alcaraz und Sinner auf ihrem Weg zu den Australian Open in Seoul treffen, am 10. Januar steht ein Schaukampf an. Und es wird ein lohnender Ausflug in die Olympiastadt von 1988 werden. Denn sowohl Alcaraz wie auch Sinner bekommen dem Vernehmen nach für ihr Schauspiel jeweils zwei Millionen Euro. Zum Vergleich: Der Champion der Australian Open 2026 bekommt nur unwesentlich mehr, nämlich 2,6 Millionen Euro.
Alcaraz in Melbourne bislang nur im Viertelfinale
Nun spielen Alcaraz und Sinner längst nicht mehr um die Sicherung mehrerer warmer Mahlzeiten pro Tag. Sondern um die großen Titel, die sich in jedem Lebenslauf gut machen. Und da scheint der Südtiroler in der besseren Position zu sein: Denn Bei Jannik Sinner ist das Umfeld ja stabil geblieben, auch Darren Cahill bleibt mindestens noch ein Jahr als Betreuer dabei.
Bei Carlos Alcaraz, der in Melbourne bislang noch nie weiter als bis ins Viertelfinale gekommen ist, hat es bekanntlich den geräuschvollen Abschied bzw. Rausschmiss von Juan Carlos Ferrero gegeben. Nun war der ehemalige Weltranglisten-Erste auch in der jüngeren Vergangenheit auch nicht bei jedem Turnier seines (Ex-)Schützlings dabei - die Trennung von seinem großen Mentor könnte Alcaraz aber tatsächlich belasten.
