Alcaraz nach Niederlage gegen Korda: "Paar Tage chillen"
Nach der überraschenden Drittrunden-Niederlage gegen Sebastian Korda in Miami will sich der Weltranglisten-Erste Carlos Alcaraz vor der Sandplatz-Saison eine kleine Pause gönnen.
von SID/Redaktion
zuletzt bearbeitet:
23.03.2026, 12:26 Uhr

Carlos Alcaraz hatte nur noch ein Ziel. "Wahrscheinlich werde ich nach Hause fahren, darauf freue ich mich schon", sagte der spanische Topstar nach dem ebenso überraschenden wie frühen Aus beim Masters in Miami: "Ein paar Tage mit meiner Familie und meinen Freunden chillen. Ich weiß nicht, wie viel Ruhe mir mein Team gönnen wird."
Alcaraz hatte sich bei dem prestigeträchtigen Mastersevent alles andere als in Bestform präsentiert. Der Weltranglistenerste verpasste durch eine 3:6, 7:5, 4:6-Drittrundenniederlage gegen den US-Amerikaner Sebastian Korda das Achtelfinale und erlitt damit den zweiten Dämpfer binnen neun Tagen. In Indian Wells war der siebenmalige Grand-Slam-Sieger im Halbfinale am Russen Daniil Medwedew gescheitert. Dabei kassierte er seine erste Saisonniederlage nach zuvor 16 Siegen.
Nun braucht der Überflieger, der sich mit dem Italiener Jannik Sinner die vergangenen neun Grand-Slam-Siege aufgeteilt hat, offenbar eine Pause. Damit eröffnen sich für Profis wie die deutsche Nummer eins Alexander Zverev Chancen.
Mit vollem Elan in die Sandplatzsaison
"Die Sandplatzsaison steht vor der Tür. Ich habe einige wirklich gute Turniere vor mir, auf die ich mich sehr freue", sagte Alcaraz. Er wolle neue Energie tanken und dann wieder angreifen. Im Vorlauf des Highlights French Open (ab 24. Mai) startet Anfang April die Sandplatzsaison mit dem Masters in Monte-Carlo so richtig.
In Monaco ist Alcaraz ebenso Titelverteidiger wie auch in Roland Garros. Es wird das große Ziel des Ausnahmekönners sein, in Paris seinen zweiten Majortriumph in diesem Jahr nach den Australian Open zu gewinnen. Dafür wird er nach der kurzen Auszeit hart arbeiten und will gerade in den engen Momenten wieder dominanter sein. Er werde versuchen, seine Gegner "noch stärker an ihre Grenzen zu bringen", kündigte er selbstbewusst an.
Hier das Einzel-Tableau in Miami
