Alexander Zverev bei „Schlag den Star“: Stark am Ball, Probleme mit der Handbremse

Olympiasieger Alexander Zverev hat sich am Samstagabend bei Pro7 in der Show „Schlag den Star“ mit Handball-Torwart Silvio Heinevetter gemessen. Und fährt ohne Erfolgserlebnis zum Laver Cup nach Boston.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 19.09.2021, 09:58 Uhr

Beim Mini-Tischtennis war für Alexander Zverev noch alles in Ordnung
© Getty Images
Beim Mini-Tischtennis war für Alexander Zverev noch alles in Ordnung

Matches, die über fünf Stunden gehen, hat Alexander Zverev in seiner Karriere bislang noch nicht absolviert. Für „Schlag den Star“ musste die deutsche Nummer eins aber über diese Distanz gehen, der Sieger im Duell mit Silvio Heinevetter wurde erst um 01:25 Uhr nachts ermittelt. Dass es auf den extrovertierten Handball-Torhüter hinauslaufen würde, hatte sich indes schon recht früh abgezeichnet. Am Ende hatte Heinevetter 13 von 15 Spielen für sich entschieden.

Wer das Format kennt, weiß: Nicht alleine sportliche Herausforderungen stehen im Vordergrund, auch Geschicklichkeit und Allgemeinwissen sind gefragt. So wurden Zverev und Heinevetter etwa in Hinblick auf ihre geographischen Kenntnisse getestet („Wo liegt der Golfplatz von Donald Trump?“ - Als Mann mit ausgeprägten Florida-Kenntnissen lag Zverev mit seiner Einschätzung hier deutlich näher als sein Konkurrent), aber auch Augenmaß und handwerkliche Geschicklichkeit standen auf dem Prüfstand: etwa beim Spiel „Halbieren“.

Zverev gewinnt beim Mini-Tischtennis

Die beiden Ausnahme-Sportler mussten verschiedene Gemüsearten mit einem Schnitt in zwei möglichst gleich große Hälften teilen. Bei einer einigermaßen symmetrischen Kartoffel kein Problem, beim eher widerborstigen Mais dagegen eine echte Herausforderung. Die alles in allem auch Heinevetter besser löste.

Immerhin: In seiner Kernkompetenz, dem Spiel mit Ball und Schläger, ließ sich Alexander Zverev den Sieg nicht nehmen. Auch wenn die Partie im Mini-Tischtennis über drei Sätze ging. Ganz praktische Probleme taten sich beim Spiel „Kofferraum“ auf: Gefordert war die Beförderung mehrerer Gepäckstücke mit einem Auto, das (aus Sicht von Zverev leider) mit Gangschaltung zu bedienen war. Damit hatte der Olympiasieger von Tokio ebenso seine liebe Not wie mit dem rechtzeitigen Lösen der Handbremse.

Der Ehrgeiz war beiden Teilnehmern über den gesamten Wettkampf hinweg anzumerken, die ausgelobte Siegesprämie von 100.000.- Euro mag da nur eine untergeordnete Rolle gespielt haben. Dass Alexander Zverev diese nicht für sich beanspruchen konnte, wird der Multimillionär sicherlich verschmwerzen können. Und an seinem Selbstvertrauen für den Laver Cup in Boston sollte das kleine Auto-Malheur auch nicht genagt haben.

Besonders großen Anklang fand das Duell von Heinevetter und Zverev bei den TV.Zuschauern übrigens nicht: Der Wert von 1,04 Millionen Zuschauern war der niedrigste, den die Sendung "Schlag den Star" jemals an einem Samstagabend erzielt hat.

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19.09.2021, 10:05 Uhr
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