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Alexander Zverev nach Sieg gegen Darderi: "Vielleicht gehe ich in eine Bar"

Alexander Zverev ist mit einem klaren Dreisatzerfolg gegen Luciano Darderi in das Viertelfinale der US Open eingezogen. Der topgesetzte Spieler in Flushing Meadows machte sich anschließend Gedanken über die Abendplanung. Wird sich jedoch ab jetzt bevorzugt mit seiner Aufgabe im Viertelfinale beschäftigen.

von Daniel Hofmann
zuletzt bearbeitet: 08.09.2026, 11:16 Uhr

Alexander Zverev durfte bereits vor Mitternacht den Court verlassen.
© Getty Images
Alexander Zverev durfte bereits vor Mitternacht den Court verlassen.

Alexander Zverev durfte mit seinem Viertelfinaleinzug bei den US Open 2026 eine ganz neue Erfahrung machen. Durch seinen klaren Dreisatzerfolg gegen Luciano Darderi konnte der topgesetzte Spieler des Turniers bereits vor Mitternacht den Court im Arthur Ashe Stadium verlassen. Zverev bevorzugt die späte Ansetzung in New York zwar, hat aber natürlich nichts gegen einen schnellen Spielverlauf.

Nach seinen ersten drei Matches, die alle bis tief in die Nacht andauerten, zeigte sich Zverev im On-Court-Interview nach dem Sieg gegen Darderi zum Scherzen aufgelegt: “Ich weiß gar nicht, was ich vor Mitternacht mit mir anfangen soll. Vielleicht gehe ich nochmal auf den Trainingsplatz oder in eine Bar”. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass beide Varianten nicht in die Tat umgesetzt wurden. Dem Publikum gefiel es trotzdem.

Darderi mit Steigerung im dritten Satz

Zu verdanken hat sich das Alexander Zverev selbst, der durch eine starke und konzentrierte Leistung Kontrahent Darderi mit einem 6:2 und 6:2 nach zwei Sätzen keine Hoffnung auf eine Überraschung machte. Der Weltranglistenzweite ließ nur eine Breakchance zu und behielt über die gesamten zweieinhalb Stunden die Kontrolle über das Match. Das änderte sich auch nicht im dritten Durchgang, der zwar erst im Tiebreak eine Entscheidungen finden sollte.

“Luciano hat zu Beginn des dritten Satzes sehr gut gespielt”, lobte Zverev seinen Achtelfinal-Gegner. “Er hat es mir sehr schwer gemacht”. Wichtig für Alexander Zverev war im dritten Durchgang, dass bereits erwähnte Konzentration über die gesamte Spielzeit erhalten blieb und sich der topgesetzte Spieler im Turnier so selbst kein Bein mehr stellte.

Viertelfinalgegner van de Zandschulp siegte schon gegen andereTopspieler

Mit Botic van de Zandschulp wartet im Viertelfinale nun ein Spieler, der ebenfalls für Unannehmlichkeiten sorgen kann. Das hat der Niederländer bereits gegen Namen wie Carlos Alcaraz, Novak Djokovic oder auch Rafael Nadal bewiesen, die der 30-Jährige bereits allesamt besiegen konnte. Van de Zandschulp besticht mit einer guten Kondition und scheut keine langen Ballwechsel. Damit zermürbte “VDZ” eben auch die großen Namen der Szene.

Aktuell steht Botic van de Zandschulp auf Platz 70 der Weltrangliste, belegte aber auch schon mal Rang 22 in den ATP-Charts. Das Auf und Ab ist sinnbildlich für die Karriere des zweifachen Finalisten in München, der bereits 2021 im Viertelfinale der US Open gestanden hat, zwischendurch jedoch auch wieder auf der Challenger Tour aktiv gewesen ist und auch über ein vorzeitiges Karriereende nachdachte.

Sollte Alexander Zverev an seine gezeigte Leistung gegen Luciano Darderi anknüpfen, dann dürfte der Einzug in das Halbfinale von New York sicher sein. Doch der gebürtige Hamburger dürfte gewarnt sein, denn Botic van de Zandschulp performt auf dem Hardcourt besser als Achtelfinalgegner Darderi. Es wird das erste Tourmatch zwischen Zverev und van de Zandschulp sein. Das ist überraschend, liegen beide Spieler doch nur zwei Jahrgänge auseinander. Schon wieder eine neue Erfahrung für Alexander Zverev.

Hier das Einzel-Tableau in Flushing Meadows

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Dienstag
08.09.2026, 11:33 Uhr
zuletzt bearbeitet: 08.09.2026, 11:16 Uhr

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