US Open: Gea verpasst Geschichte, Khachanov biegt Tien
Zwei Fünf-Satz-Matches haben die Fans am Labor Day bei den US Open 2026 bestens unterhalten. Und mit Botic van de Zandschulp und Karen Khachanov zwei verdiente Viertelfinalisten gebracht.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
08.09.2026, 04:06 Uhr

Arthur Gea hat am Montag die Chance gehabt, Geschichte zu schreiben: Hätte der Franzose nämlich seine Partie gegen Botiic van de Zandschulp gewonnen, wäre er der erste Lucky Loser gewesen, der jemals ein Grand-Slam-Viertelfinale bei Männern oder Frauen erreicht hat. Und die Chance dazu war da: Denn Gea servierte im vierten Satz schon zum Matchgewinn.
Am Ende war es aber van de Zandschulp, der mit 3:6, 6:7 (0), 7:6 (7), 7:6 (3) und 6:4 den Sieg davon trug. Der Niederländer hat ja schon vor zwei Jahren für Aufsehen bei den US Open gesorgt. Damals gewann er in Runde zwei völlig überraschend gegen Carlos Alcaraz. Die Angelegenheit gegen Arthur Gea nahm übrigens 5:13 Stunden in Anspruch - es war das längste Match der diesjährigen US Open.
Shelton im Schlager gegen Alcaraz
Im Louis Armstrong Stadium ist ein langer Tag mit einer Enttäuschung für die amerikanischen Fans zu Ende gegangen.Denn Learner Tien lag im fünften Satz gegen Karen Khachanov schon mit einem Break in Führung, musste sich dann aber doch noch mit 5:7, 6;4, 7:6 (5), 1:6 und 4:6 geschlagen geben. Khachanov trifft im Viertelfinale auf Alexander Blockx, der sich am Nachmittag gegen Francisco Cerúndolo im vier Sätzen behaupten konnte.
Am Dienstag werden die ersten Halbfinal-Plätze ausgespielt: Am Nachmittag (Ortszeit) trifft Frances Tiafoe auf Landsmann Alex Michelsen. Und in der Night Session steht der große Schlager zwischen Ben Shelton und Titelverteidiger Carlos Alcaraz an.
Hier das Einzel-Tableau in Flushing Meadows
