US Open: Nur bei einer Sache benötigt Carlos Alcaraz noch Nachhilfe
Carlos Alcaraz zieht bei den US Open weiterhin auf beeindruckende Art und Weise seine Kreise. Lediglich in Sachen Turnierbaum kann der Weltranglistendritte noch etwas Nachhilfe gebrauchen.
von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet:
07.09.2026, 19:42 Uhr

Spätestens mit der Galavorstellung gegen Tommy Paul hat sich Carlos Alcaraz in New York als großer Titelfavorit etabliert. "Ich bin sehr, sehr zufrieden mit der Performance", sagte der Spanier, der vor den US Open aufgrund einer Handgelenksverletzung seit April pausiert hatte, nach dem rundum überzeugenden Dreisatzerfolg.
Er denke, dass er bereits wieder zu alter Stärke zurückgefunden habe, ließ Alcaraz die Konkurrenz im On-Court-Interview anschließend noch wissen: "Es spielt keine Rolle, dass ich viereinhalb Monate pausieren musste: Jedes Mal, wenn ich hierherkomme, spiele ich mein Bestes." Alcaraz konnte die US Open bislang zweimal (2022 und 2025) gewinnen.
Alcaraz rechnete nicht mit Shelton-Duell
Zur erfolgreichen Titelverteidigung in Flushing Meadows fehlen Alcaraz nur mehr drei Siege, im Viertelfinale bekommt er es mit Ben Shelton zu tun. Davon war der 23-Jährige offenbar selbst ein wenig überrascht. “Oh mein Gott, ich dachte, ich spiele gegen Tiafoe oder Medvedev”, lachte der Iberer am “ESPN”-Tisch im Gespräch mit Andy Roddick und Co.
Zeit zur Vorbereitung auf seinen nächsten Gegner bleibt Alcaraz trotz dieses kleinen Fauxpas aber zur Genüge. Shelton war vor dem Viertelfinalduell von den bisherigen Leistungen des Spaniers jedenfalls angetan. “Das Niveau, auf dem er spielt, nachdem er fast fünf Monate draußen war, ist beeindruckend. Das ist übermenschlich”, sagte der US-Amerikaner. “Ich brauche besonderes Tennis.”
Hier das Einzel-Tableau der Männer
