Alexander Zverev verlässt Pressekonferenz: "Verrückt, jetzt die US Open zu spielen"

Alexander Zverev zeigte sich im Rahmen des Ultimate Tennis Showdown über Themen wie die US Open oder Neo-Coach David Ferrer auskunftsfreudig, auf eine Frage zu den bett1Aces in Berlin verließ Deutschlands Nummer eins die Pressekonferenz aber. 

von Michael Rothschädl
zuletzt bearbeitet: 02.08.2020, 18:59 Uhr

Alexander Zverev hatte im Zuge des Ultimate Tennis Showdown wenig Lust auf kritische Fragen
Alexander Zverev hatte im Zuge des Ultimate Tennis Showdown wenig Lust auf kritische Fragen

Alexander Zverev hat von der COVID-19-Unterbrechung der ATP-Tour nicht profitiert. Weder sportlich - als junger Spieler waren die Ziele nach dem Halbfinaleinzug bei den Australian Open standesgemäß groß - noch persönlich. Nach den Eskapaden rund um die Adria-Tour stand der Weltranglisten-Siebente hart in der Kritik, ließ zur Milderung dieser aber ausrichten, sich für zwei Wochen in Quarantäne zu begeben. 

Daraus wurde bekanntlich nichts, der Deutsche wurde wenige Tage später beim Clubbing mit der deutschen Mode-Koryphäe Philipp Plein gefilmt. Ein Video, das hohe Wellen schlug und Zverev ins Zentrum der Kritik brachte. Nick Kyrgios unter anderem hatte recht drastische Worte für den 23-Jährigen parat. Mit diesem hätte es wenige Wochen später zum großen Aufeinandertreffen im Zuge der bett1Aces in Berlin kommen sollen. Ein mit Spannung erwartetes Match-Up, das den Absagen der beiden aber zum Opfer fiel. 

Seither wurde es still um Zverev, lediglich die Nachricht einer Probezeit mit David Ferrer als Coach - und eine Erfolgsmeldung und damit Verlängerung dieser - drangen an die Öffentlichkeit, Äußerung oder gar Entschudligung blieb der Deutsche schuldig. Und dabei soll es auch bleiben, denn wie die FAZ berichtete, habe man den JournalistInnen ausdrücklich angewiesen, Zverev im Zuge des Ultimate Tennis Showdown zu eben jenem zu befragen. 

Zverev schließt Absage für US Open aus

Regeln, an die sich niemand so recht halten wollte, woraufhin recht schnell die US Open Thema der Befragung wurden. "Es ist ein bisschen verrückt, jetzt die US Open zu spielen“, so Zverev. „Ich würde es lieber haben, wenn die US Open nicht stattfinden würden und wir in Europa anfangen.“ Jetzt sei nicht die richtige Zeit, um nach Amerika zu fliegen, erklärte Zverev. Nichtsdestotrotz konnte der Deutsche eine Absage ausschließen, denn was solle er machen, schließlich ginge es um Ranglistenpunkte. 

Ranglistenpunkte, auf die Nick Kyrgios offiziell verzichten wird. Der Australier und Mahner der letzten Wochen gab in einer Videobotschaft bekannt, nicht an den US Open teilzunehmen. Zverev hingegen wird - sofern das Turnier auch stattfindet - in New York City aufschlagen - und dort einen neuen Übungsleiter an seiner Seite haben. Die Zusammenarbeit mit David Ferrer funktioniere nämlich super: "Wir kommen unglaublich gut miteinander aus, wir haben ähnliche Persönlichkeiten", erklärte Zverev. 

Der wenige Augenblicker später für einen weiteren kleinen Aufreger sorgte. Als man ihn nämlich zur kurzfristigen Absage des Turniers in Berlin befragte, hatte Deutschlands Nummer eins offensichtlich genug. Der 23-Jährige stand auf, verabschiedete sich mit einem Lächeln und einem "Bis morgen". 

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von Michael Rothschädl

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zuletzt bearbeitet: 02.08.2020, 18:59 Uhr

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