Alexander Zverev: "Vielleicht wird das die Woche meines Durchbruchs"

Alexander Zverev hat in seiner Karriere noch kein einziges Match beim ATP-Masters-1000-Turnier in Cincinnati gewonnen. Der Deutsche will diesen Umstand schon am Mittwoch ändern und hofft auf eine Initialzündung für den Rest der Saison.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 14.08.2019, 23:28 Uhr

Zverev konnte in seiner Karriere bereits drei Masters-Titel gewinnen, doch in Cincinnati ist seine Bilanz eine düstere. Vier Mal ist er bislang im US-Bundesstaat Ohio angetreten, vier Mal verlor er gleich in seinem ersten Match.

Bei seinem Quali-Debüt im Jahr 2014 machte er gegen Benoit Paire gerade einmal vier Games. Ein Jahr später gewann er immerhin zwei Matches in der Qualifikation, um dann aber gegen Borna Coric im Tiebreak des dritten Satzes mit 5-7 zu unterliegen. 

Auch in den darauf folgenden drei Auftritten im Hauptfeld verlor er jeweils in drei Sätzen: 2016 gegen den Qualifikanten Yuichi Sugita, 2017 gegen Wild Card Frances Tiafoe, und im Vorjahr scheiterte er an Robin Haase.

"Es ist ein Ort, an dem ich noch nie ein Match gewann. Aber ich hoffe, dass ich das jetzt ändern kann, und dass ich lange im Turnier bleibe", sagte Zverev. 

In der Vorwoche war er beim Masters von Montreal ins Viertelfinale vorgestoßen, dort aber gegen Karen Khachanov chancenlos geblieben.

“Meine Leistung war nicht sonderlich gut, obwohl ich ins Viertelfinale kam. Ich hatte ein tolles Auftaktmatch, aber dann wurde ich eigentlich immer schwächer. Vielleicht wird das gerade in diesem Jahr, in dieser Woche mein Durchbruch. Ich bin aufgeregt, es hier wieder zu versuchen", sagte Zverev.

Die Nummer sechs der Welt beginnt am Mittwoch gegen Miomir Kecmanovic (im tennisnet-LIVETICKER), der sich durch die Qualifikation kämpfte und in der ersten Runde Felix Auger-Aliassime bezwang. 

Zverev befindet sich in der unteren Hälfte des Rasters von Cincinnati, wo nach der Absage von Rafael Nadal und Dominic Thiem Kei Nishikori der höchstgesetzte Spieler ist. Auf ihn würde Zverev aber erst in einem möglichen Halbfinale treffen, davor wäre Roberto Bautista-Agut der einzig mögliche gesetzte Gegner.

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