Andy Murray - Ambitionierter Radfahrer, schlechter Zeichner

Andy Murray hat in einem Interview mit dem Gentlemen´s Journal über seine Beschäftigungsversuche im Lockdown geplaudert.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 02.04.2021, 14:13 Uhr

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Andy Murray weiß, wo seine Schwächen liegen
© Getty Images
Andy Murray weiß, wo seine Schwächen liegen

Oft hilft es erfolgreichen Sportlern nicht nur, wenn sie wissen, was sie besonders gut können. Nein, auch die Kenntnis der eigenen Schwächen kann den Athleten zum Vorteil gereichen. Gerade in dieser Hinsicht war der Corona-Lockdown im vergangenen Jahr für Andy Murray eine fruchtbare Erfahrung. Murray hatte endlich Zeit, sich intensiv um seine Kinder (mittlerweile sind es deren vier) zu kümmern. Und musste einige Defizite feststellen.

Eine ganz besondere Schwachstelle des dreimaligen Major-Champions: das Zeichnen von Tieren. „Ich bin darin furchtbar schlecht“, erklärte Murray im Interview mit dem Gentlemen´s Journal. „Und auch beim Basteln von Dingen. Eigentlich bei allem Kreativen. Ich bin richtig schlecht. Ich hab das davor nie gemacht. Meine Kinder wollen dringend, dass ich etwas für sie bastle. Ich habe also mehr darüber erfahren, was ich nicht kann. Und dass ich nur in ein paar Dingen gut bin, dort, wo es auf die Hand-Auge-Koordination ankommt. Und in ein paar Sportarten.“

Murray schwingt sich auf das Fahrrad

Fast notgedrungen hat Murray bei seinem Aufbauprogramm nach den Hüftoperation, aber auch im Lockdown viel Cardio-Training gemacht. Und dabei eine neue Liebe entdeckt. „Ich glaube tatsächlich, dass ich nach meiner Karriere mehr Radfahren werden. Ich lebe 20 Minuten südlich von Wimbledon in Surrey. Also bin ich um Box Hill geradelt, wo auch die olympischen Radrennen 2012 stattgefunden haben.“

Und Andy Murray hat auf dem Sattel Blut geleckt. „Ich hatte zwei, drei Strecken, die ich konstant gefahren bin. Und, weil ich ja doch ehrgeizig bin, habe ich versucht, meine Zeiten jeweils zu verbessern, um zu sehen, ob ich stärker werde. Ich habe es genossen, die Berge hochzufahren - sehr hart, aber ich habe es geliebt.“

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von Jens Huiber

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