Andy Murray - Nur Impfungen können das Bubble-Leben verkürzen

Andy Murray hat in einem Interview sein Verständnis für die Frustration mancher Spieler über das Leben in der Blase geteilt. Gleichzeitig sieht er nur eine Lösung: eine möglichst hohe Impfquote.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 26.04.2021, 15:28 Uhr

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Andy Murray kann die Frustration mancher Spieler verstehen
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Andy Murray kann die Frustration mancher Spieler verstehen

Alexander Zverev hat sich am Montag in München nicht gerade in Pole Position um den Erhalt einer Impfung gegen das Corona-Virus gebracht. Es gäbe andere Menschen, die diese Impfung deutlich dringender benötigten als er, der als 24-jähriger Topathlet gesundheitlich besser dasteht als seine Eltern oder Großeltern. Als potenzieller Starter bei Olympia würde Zverev wohl in den Genuss einer Impfung kommen, einige seiner KollegInnen wie Simona Halep, Victoria Azarenka oder Filip Krajinovic haben diese bereits erhalten.

Andy Murray ist in olympischen Situationen erfahren, der Schotte hat sowohl in London 2012 wie auch vor mittlerweile fast fünf Jahren in Rio de Janeiro im Einzel jeweils Gold geholt. Für Tokio ist Murray höchstens ein Wildcard-Kandidat, so denn überhaupt welche vergeben werden. Murray hat sich in den vergangenen Wochen aus dem ATP-Zirkus zurückgezogen, mehr Zeit mit seiner kontinuierlich wachsenden Familie verbracht. Das Turnier in Miami, seiner zweiten Heimat, hat der dreimalige Major-Sieger ausgelassen. Die Lust auf einen erneuten Eintritt in eine Blase war nicht nur bei Andy Murray nicht besonders groß.

Murray kann Frust verstehen

"In Miami schaut man aus dem Fenster und die ganze Stadt ist komplett geöffnet, aber die Spieler sind offensichtlich in der Bubble", erklärte Murray nun in einem Interview gegenüber der Associated Press. "Ich kann schon verstehen, dass die Spieler da frustriert sind. Und weil das schon längere Zeit so geht, wird es anstrengend. Und ich weiß von einigen australischen Spielern, die sich auf neun, zehn Monate fern ihrer Hemat einstellen, weil sie dort erst einmal in zweiwöchige Quarantäne müssen."

Eine Idee, wie sich die Situation entspannen könnte, hat Murray, der seit seinem Ausscheiden in Rotterdam kein Match mehr bestritten hat, auch. "Wenn ich vermeiden möchte, dass die Bubbles noch viel länger andauern, muss man die Impfung unterstützen. Weil man kann ja nicht einfach sagen: `Nein, wir wollen ganz normal leben und keine Blasen mehr haben, und sich gleichzeitig weigern, geimpft zu werden. Darüber muss ich nicht lange nachdenken."

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von tennisnet.com

Montag
26.04.2021, 17:30 Uhr
zuletzt bearbeitet: 26.04.2021, 15:28 Uhr

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