Angelique Kerber über Aufgabe in Bad Homburg: "Gar nicht so schwierig, uns glücklich zu machen"

Auch Angelique Kerber befasst sich so langsam mit neuen Aufgaben - wie dem neuen Tennisturnier in Bad Homburg.

von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet: 12.12.2019, 14:11 Uhr

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Angelique Kerber
© Getty Images
Angelique Kerber

Roger Federer hat es vorgemacht: Mit dem Laver Cup hat er - über Manager Tony Godsick - bereits die Weichen für die Zeit nach seiner Karriere gestellt, auch sein Investment beim Schweizer Schuh-Hersteller On zeigt, dass Federer auch ohne Tennisschläger kann. Und Andrea Petkovic machte zuletzt Schlagzeilen als neue Moderatorin der ZDF Sport-Reportage./

Angelique Kerber scheint nun ebenso in die Zukunft zu blicken. Beim neuen Turnier in Bad Homburg, das 2020 in der Woche vor Wimbledon seine Premiere feiern wird, ist Kerber nicht nur als sportliches Zugpferd mit an Bord, sondern auch hinter den Kulissen aktiv. Das Turnier wird von Kerbers Firma AK Management in Zusammenarbeit mit der Agentur Perfect Match von Markus Günthardt organisiert, der ja mit dem Porsche Tennis Grand Prix das größte deutsche und international beliebte Damenturnier in Stuttgart leitet.

Bad Homburg als "Boutique-Turnier"

"Mir war von Anfang an wichtig, dass es ein warmes, freundliches Turnier wird, ich weiß ja, was die Spielerinnen wollen", sagte Kerber nun im Gespräch mit der FAZ. Es ist gar nicht so schwer, uns glücklich zu machen. Die Spielerinnen wollen gute sportliche Bedingungen, und sie wollen sich wohlfühlen.“ Bad Homburg nennt sie ein "Boutique-Turnier", wichtig sei die feine persönliche Atmosphäre.

Dass es für Bad Homburg - mit einem Gesamtpreisgeld von "nur" 275.000 US-Dollar - schwierig werden kann, die ganz großen Stars an Land zu ziehen, ist dem Team um Kerber klar. Ihr Manager Aljoscha Thron weiß: „Man muss wie bei jedem anderen Turnier auch mit den einzelnen Spielerinnen sprechen, es wird viele Dialoge im Vorfeld geben.“

Kerber wird natürlich als Deutschlands Aushängeschild ziehen, als Wimbledonsiegerin 2018 sowieso. Und die Kielerin will ihr Herz nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz spielen lassen. Wenn sie etwas mache, dann auch richtig, so Kerber. „Dann möchte ich auch mein Herz einbringen. Klar kostet das Zeit und man hat nicht mehr nur Tennis im Kopf, hat auch andere Gespräche, die man führt, man muss kreativ sein, muss überlegen, welche Partner man dazunimmt, muss fragen, wer passt zu unserem Konzept, zu diesem Turnier. Das alles kostet Zeit, aber das ist keine verlorene Zeit. Wir bauen etwas auf und werden jedes Jahr größer, besser und erfahrener werden.“

Der Beginn vor dem Beginn scheint zumindest schon mal geglückt: Wie die Bad Homburg Open vor wenigen Tagen erklärten, ist der Final-Samstag bereits ausverkauft.

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