Arantxa Sanchez Vicario: Dem (falschen) Mann vertraut, 36 Millionen weg!

Arantxa Sanchez Vicario, einst eine der größten Rivalinnen von Stefanie Graf, steht vor dem finanziellen Ruin.
 

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 27.07.2026, 08:55 Uhr

Arantxa Sanchez Vicario vor ein paar Jahren in Roland-Garros
© GEPA Pictures
Arantxa Sanchez Vicario vor ein paar Jahren in Roland-Garros

Vier Grand-Slam-Turniere im Einzel hat Arantxa Sánchez Vicario während ihrer außerordentliche Karriere gewonnen - da sollte schon einiges an Preisgeld zusammengekommen sein, plus Einkünfte von Sponsoren. Und das war auch so. Das Problem ist nur: von den ca. 36 Millionen Euro ist nichts mehr übrig, wie die Spanierin vor ein paar Tagen in einem TV-Interview unter Tränen erklärte. 

„Mein ganzes Geld ist verschwunden“, gestand Sanchez Vicario, deren Brüder Javier und Emilio ja auch erfolgreich auf der Profitour unterwegs waren. Der Schuldige ist aus ihrer Sicht klar: Ex-Partner Josep Santacana. „Ich habe meinem Mann vertraut, weil er der Vater meiner Kinder war. Ich habe mich blind verliebt. Doch er ist wirklich nicht der Mensch, für den ich ihn gehalten habe.“ Sie selbst habe sich alleine auf den Sport konzentriert. Die finanziellen Angelegenheiten habe sie Leuten überlassen, die davon etwas verstünden, so Arantxa Sánchez Vicario. 

Sanchez Vicario muss die Hälfte ihres Einkommens abgeben 

Dass es Probleme gibt, ist seit spätestens 2023 bekannt. Da wurde Santacana wegen Vermögensverschleierung zu mehr als drei Jahren Haft verurteilt, Sanchez Vicario konnte mit der Staatsanwaltschaft einen Deal aushandeln. Sie sei nicht ins Gefängnis gekommen, weil sie die Hälfte ihres Einkommens direkt an die Bank abführe. 

Ihre 29 Turniersiege im Einzel, der Umstand, dass Arantxa Sánchez Vicario zeitgleich die Nummer eins im Einzel und Doppel war -  das ist längst Makulatur. „Es ist, als hätte ich nie eine Tenniskarriere gehabt“, klagte die mittlerweile 54-Jährige.
 

von tennisnet.com

Montag
27.07.2026, 11:34 Uhr
zuletzt bearbeitet: 27.07.2026, 08:55 Uhr