Aryna Sabalenka: "Ich fühle mich am Netz immer wohler"
Aryna Sabalenka benötigt noch vier Siege, um nach dem WTA 1000-Turnier in Indian Wells auch jenes in Miami zu gewinnen und somit das "Sunshine Double" perfekt zu machen. Der derzeitige Erfolgslauf der Weltranglisten-Ersten lässt sich zum Teil auch auf eine variablere Spielweise zurückführen.
von Clemens Engert
zuletzt bearbeitet:
23.03.2026, 16:23 Uhr

Im Anschluss an ihr Drittrunden-Match gegen Katy McNally meinte Sabalenka: "Es ist spannend, das Spiel etwas abwechslungsreicher zu gestalten - auch wenn es nicht immer einfach ist."
Die Belarussin rückt mittlerweile auch mitunter ans Netz vor - zumindest häufiger als früher. „Ich fühle mich jedes Mal etwas wohler am Netz und es macht mir großen Spaß, obwohl ich heute bei den kniffligen Schlägen nahe am Netz nicht die beste Spielerin war", resümierte Sabalenka nach der Partie. Sie wolle in Zukunft versuchen, ihr Spiel noch intelligenter zu variieren.
Nun gegen Zheng
Das große Ziel sei nun jedenfalls, nach Indian Wells auch in Miami den Turniersieg zu holen und so als erste Spielerin nach Iga Swiatek 2022 das "Sunshine Double" perfekt zu machen. "Ich habe ein gutes Gefühl auf dem Platz und merke, wie sich mein Niveau täglich verbessert", zeigt sich Sabalenka mit der spielerischen Entwicklung zufrieden.
Die nächste Möglichkeit, dies unter Beweis zu stellen, hat die Weltranglisten-Erste am Montag im Achtelfinale gegen Olympiasiegerin Qinwen Zheng. "Jedes Mal, wenn wir gegeneinander antreten, liefern wir uns einen großartigen Kampf, ein tolles Spektakel; diese Matches sind meistens spannend für die Zuschauer", freut sich Sabalenka bereits auf das Duell. Die Vorfreude kommt nicht von ungefähr: Im Head-to-Head mit der Chinesin hat die Belarussin eine imposante 7:1-Bilanz.
Hier das Einzel-Tableau in Miami
