ASICS Tennis Community Events stehen für besondere Produktnähe
Community statt bloßer Markenpräsenz: Für ASICS sind eigene Tennis-Events längst mehr als ein Begleitprogramm zu Turnieren.
von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet:
25.06.2026, 14:03 Uhr

Sie sind ein zentraler Baustein, um Menschen aus unterschiedlichen Bereichen des Sports zusammenzubringen. Im Gespräch erklärte ASICS- Activation & Sports Marketing Specialist Tim Focht, warum genau diese Nähe für die Marke so wichtig ist und weshalb Formate wie zuletzt in Füssen, Berlin und auch bei internationalen Veranstaltungen in der Mouratoglou Academy in Nizza oder in Melbourne immer stärker an Bedeutung gewinnen.
Wie die Community gewachsen ist
Im Zentrum steht dabei eine Entwicklung, die nicht von heute auf morgen entstanden ist. Zunächst wurde über Produkttests, persönliche Kontakte und die gezielte Einbindung von Tennis-Creators sowie Coaches eine belastbare Community aufgebaut. Parallel dazu wuchs auch die ASICS Tennis Academy: aus anfangs 15 Coaches wurden inzwischen rund 70. Erst als diese Basis da war, ging der nächste Schritt in Richtung größerer Community-Events - mit dem Ziel, die verschiedenen Gruppen nicht nur nebeneinander, sondern miteinander erlebbar zu machen.
Warum klassische Werbung allein nicht reicht
Genau darin liegt aus ASICS-Sicht der entscheidende Unterschied zu klassischer Werbung. Sichtbarkeit allein reicht nicht aus; wichtiger ist die direkte Interaktion mit den Menschen, die die Marke tragen, testen und weitererzählen. Ein Banner bei einem Turnier mag Präsenz schaffen, ersetzt aber nicht den persönlichen Austausch auf dem Platz, bei Workshops oder in gemeinsamen Sessions. Die Idee dahinter: Die Marke soll nicht nur gesehen, sondern erlebt werden - und zwar in einem Umfeld, das glaubwürdig, nahbar und sportlich relevant ist.
Was von den Events bleiben soll
Hinzu kommt der inhaltliche Mehrwert der Events. Wenn ehemalige Profis oder erfahrene Tennis-Persönlichkeiten eingebunden werden, profitieren die Gäste nicht nur von Reichweite oder Prominenz, sondern vor allem von echter Expertise. Formate mit Fragerunden, Rotationen und persönlichen Gesprächen schaffen Zugänge, die in dieser Form sonst kaum möglich sind. Gerade diese Mischung aus sportlicher Kompetenz, Community-Gefühl und authentischer Begegnung gibt den Veranstaltungen ihre besondere Qualität.
Trotz aller Emotionalität werden die Veranstaltungen nicht ohne Ziele geplant. Reichweiten, Berichterstattung und Social-Media-Performance spielen selbstverständlich eine Rolle. Gleichzeitig betont ASICS aber auch die Faktoren, die sich nicht sauber in Kennzahlen pressen lassen: neue Kontakte, organisches Interesse aus der Szene und die langfristige Stärkung des Netzwerks. Gerade dieser schwer messbare Nachhall scheint ein wesentlicher Grund dafür zu sein, warum die Marke auf solche Formate setzt.
Am Ende soll nach einem ASICS-Event vor allem ein Gefühl bleiben: dass man eine gute Zeit hatte, sportlich wie menschlich etwas mitgenommen hat und Teil einer Gemeinschaft war. Wenn genau das gelingt, zahlen die Veranstaltungen nicht nur auf einzelne Produkte oder Kampagnen ein, sondern auf das größere Markenbild. Oder anders gesagt: ASICS will im Tennis nicht nur stattfinden - die Marke will Beziehungen aufbauen.
