ATP: Abschiede des Jahres, Teil 1

Auch 2023 schlugen viele Spieler auf der ATP Tour zum letzten Mal auf. Eine kleine subjektive Sammlung der Karriereenden des Jahres.

von Daniel Hofmann
zuletzt bearbeitet: 11.12.2023, 08:58 Uhr

Feliciano Lopez reiste 26 Jahre für die gelbe Filzkugel um die Welt.
© Getty Images
Feliciano Lopez reiste 26 Jahre für die gelbe Filzkugel um die Welt.

2022 überstrahlte der Abschied von Roger Federer die Liste der Akteure, die sich für die Tennisrente entscheiden haben. Doch auch in den letzten Monaten hingen einige Spieler das Racket an den Nagel. Hier eine erste kleine Sammlung der Abschiede des Jahres.

Feliciano Lopez

Im Alter von 41 beendete Feliciano Lopez seine Karriere, die in den letzten jedoch zunehmend temporär voranging. Der parallel als Turnierdirektor in Madrid tätige Spanierwar 26 Jahre als Tennisprofi aktiv. Sieben Titel auf der ATP Tour und elf weitere Finalteilnahmen stehen am Ende der Laufbahn in den Büchern. 2015 feierte Lopez mit Platz zwölf seine höchte Einzelplatzierung, der auch im Doppel zahlreiche Erfolge feiern konnte. 79 Grand Slams spielte Lopez am Stück. Ein Wert, den sonst niemand vorweisen kann. Nach fast 1000 Matches auf der ATP Tour gab es in Mallorca im Juli den Abschied. Yannick Hanfmann beendete die Karriere eines Spielers, der für viele zum Stamminventar der ATP Tour gehört.

Jeremy Chardy

Ebenfalls ein Dauerbrenner auf den Anlagen der Tenniswelt war Jeremy Chardy. Vor zehn Jahren feierte der Franzose mit Platz 25 seine höchste Platzierung, nachdem er zuvor bei den Australian Open das Viertelfinale erreichte.Trotz der langen Karriere, konnte der 36-Jährige lediglich einen Titel auf der ATP Tour feiern. 2009 in Stuttgart, damals noch auf Sand, gab es die große Trophäe. Mit Landsmann Fabrice Martin unterlag Chardy 2019 Kevin Krawietz und Andreas Mies im Finale von Roland Garros. nach der Erstrundenniederlage gegen Carlos Alcaraz ist nun mehr Freizeit angesagt.

Juan Sebastian Cabal und Robert Farah

Sie waren einige Zeit das Maß der Dinge im Doppel. Cabal/Farah waren. 2019 holten die beiden Kolumbianer die Titel in Wimbledon und bei den US Open. Anshcließend führten sie die Weltrangliste an. Robert Farah geriet anschließend in Dopingverdacht. Zudem stoppte Corona den Erfolgslauf. Die ganz großen Titel folgten anschließend nicht mehr. nach den US Open war Schluss mit Profitennis. Durch die lange gemeinsame Zeit als Paarung und die Dominanz im Jahr 2019 werden Cabal und Farah sicherlich nicht in vergessenheit geraten.

von Daniel Hofmann

Montag
11.12.2023, 11:45 Uhr
zuletzt bearbeitet: 11.12.2023, 08:58 Uhr